Mo., 26.01.2026 , 14:44 Uhr

Oberfranken

+UPDATE+ Richtigstellung: Anders als Leikeim ist die Brauerei Scherdel nicht insolvent

Brauerei Leikeim meldet Insolvenz an

UPDATE (26. Januar / 14:00 Uhr)

Liebe Leserinnen und Leser, in unserer ursprünglichen Meldung vom 23. Januar 2026 stand im letzten Satz, dass auch die Brauerei Scherdel Insolvenz angemeldet habe. Dies entspricht nicht den Tatsachen. Es wird lediglich der Hofer Standort der Brauerei geschlossen. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.

ERSTMELDUNG (23. Januar / 16:28 Uhr)

Die Traditionsbrauerei Leikeim aus Altenkunstadt im Landkreis Lichtenfels hat beim Amtsgericht die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt. Mit diesem Schritt will das Familienunternehmen - das unter anderem offizieller Brauereipartner der Selber Wölfe ist - die Voraussetzungen für eine umfassende Neustrukturierung schaffen und den Fortbestand der Brauerei sichern.

Brauerei geriet in Liquiditätsengpass

Als Gründe für die Entscheidung werden rückläufige Absätze, steigende Kosten und ein insgesamt schwieriges Marktumfeld in Deutschland angeführt. Trotz Investitionen, Kostensenkungen und neuer Geschäftsfelder geriet das Unternehmen zuletzt in einen Liquiditätsengpass.

Unternehmen sieht Arbeitsplätze als gesichert

Trotz der Insolvenz soll der Betrieb weiterlaufen: Produktion und Auslieferung der bekannten Bierspezialitäten und die Arbeitsplätze der rund 100 Beschäftigten seien gesichert. Das vom Unternehmen ausgegebene Ziel des Verfahrens ist es, den Standort Altenkunstadt langfristig zu erhalten und das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.

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