Im Bereich des Förmitzspeichers im Landkreis Hof ist bei einem toten Wildvogel die Vogelgrippe nachgewiesen worden. Dies berichtet das Landratsamt in einer Mitteilung vom Mittwoch (04. März). Demnach wurde der Erreger bei einer Kanadagans festgestellt.
Mit Geflügelpest befallener Kadaver gefunden
Das Veterinäramt des Landkreises Hof war zunächst durch das Wasserwirtschaftsamt über den Fund einer verendeten Kanadagans am Förmitzspeicher informiert worden. Aufgrund eines aktuell erhöhten Auftretens der Vogelgrippe bei Wildwassergeflügel in benachbarten Landkreisen wurde das Tier zur virologischen Untersuchung an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen übermittelt:
Das Untersuchungsergebnis bestätigte den Nachweis eines Influenza-A-Virus. Nach weiterführender Untersuchung durch das Friedrich-Löffler-Institut wurde nun ein hochpathogener Virustyp festgestellt. Das heißt, es handelt sich um die Vogelgrippe.
(Landratsamt Hof)
Veterinäramt empfiehlt erhöhte Aufmerksamkeit
Beim Nachweis der Vogelgrippe bei Wildvögeln werden derzeit keine verpflichtenden Schutzmaßnahmen angeordnet. Dennoch empfiehlt das Veterinäramt des Landkreises Hof eine erhöhte Aufmerksamkeit. Insbesondere Hausgeflügelhalterinnen und Hausgeflügelhalter – vor allem bei Freilandhaltungen – werden dringend gebeten, ihre Biosicherheitsmaßnahmen konsequent zu verstärken. Ziel ist es, einen Eintrag des Virus in Hausgeflügelbestände zu verhindern.