Mi., 28.01.2026 , 11:52 Uhr

Oberfranken/München

Wahl der Bayerischen Bierkönigin: Warum Oberfranken hinterherhinkt

Wer beendet die Durststrecke?

Das letzte Mal, dass eine Oberfränkin zur Bayerischen Bierkönigin ernannt wurde, ist schon eine ganze Weile her: Im Jahr 2014 setzte sich Tina-Christin Rüger die Krone auf, nachdem sich die Kronacherin gegen vier andere Anwärterinnen auf den Thron durchgesetzt hatte. Die Chancen, dass eine Frau aus Oberfranken den Bann in diesem Jahr durchbricht, stehen auch dieses Mal eher schlecht – und das liegt an einer Bewerbungsflaute!

Wahl der Bayerischen Bierkönigin: „Nur sehr wenige Bewerbungen aus Oberfranken“

„Bisher wurden uns nur sehr wenige Bewerbungen aus Oberfranken geschickt“, erklärt eine Sprecherin des Bayerischen Brauerbundes, der den 2009 ins Leben gerufenen Wettbewerb seit jeher ausrichtet, am Mittwoch (28. Januar) auf Nachfrage von TVO. Bisher seien lediglich drei Anschreiben von Frauen aus Oberfranken eingegangen, obwohl das Zeitfenster für Bewerbungen nur noch bis zum kommenden Montag geöffnet ist.

Oberbayern als dominante Kraft

So geeignet die bisherigen Kandidatinnen aus Oberfranken für den Posten als Bayerns Bierkönigin sein mögen, rein statistisch stehen die Chancen auf einen Sieg im Vergleich zu anderen bayerischen Regionen, in denen sich Jahr für Jahr weitaus mehr Frauen bewerben, aktuell eher schlecht. Historisch ist Oberbayern die dominante Kraft im Rennen um die Krone – sieben der insgesamt vierzehn bisher gekrönten Bierköniginnen kommen aus diesem Gebiet.

Finale im Mai

Wer Oberfrankens Durststrecke beenden möchte, der hat noch ein paar Tage Zeit, sich für das Casting im Münchner GOP Varieté-Theater am 11. Februar anzumelden. Eine finale Entscheidung wird am 21. Mai im Löwenbräukeller in München beim Festabend vor Ehrengästen aus Politik und Brauwirtschaft getroffen. Die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen zur Wahl finden Sie hier!

Bayerische Bierkönigin Bayerischer Brauerbund Bierkönigin Oberfranken

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