Di., 09.12.2025 , 13:48 Uhr

Landkreis Wunsiedel

Wunsiedel: Felsenlabyrinth soll zum Nationalen Naturmonument ernannt werden

Neues Besucherzentrum könnte ein Turm werden

Das Felsenlabyrinth Luisenburg bei Wunsiedel ist das älteste Naturschutzgebiet Oberfrankens und eines der schönsten Geotope Bayerns. Es gilt als Europas ältester von Bürgern gestalteter Landschaftsgarten. Nun soll es nach der Weltenburger Enge als zweites Gebiet in Bayern zum Nationalen Naturmonument ernannt werden.

Neues Besucherzentrum geplant

Um die jährlich zahlreichen Besucher des Labyrinths und der Luisenburg-Festspiele besser zu informieren, ist ein neues Besucherzentrum geplant. Studierende der Technischen Universität Dortmund entwickelten dazu im Rahmen eines Wettbewerbs verschiedene architektonische Entwürfe, die sie im Luisenburgresort präsentierten.

Jury mit Umweltminister Thorsten Glauber

Eine Jury aus Fachleuten, Politikern und regionalen Vertretern, angeführt vom bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber, bewertete die fünf vorausgewählten Projekte. Bewertet wurden unter anderem Raumidee, Materialwahl, Konstruktion, Standortbezug und Grundrissorganisation.

Neuer Anlaufpunkt könnte ein Turm werden

Den ersten Preis erhielten einstimmig Victoria Scherkamp, Fabian Haase, Maximilian Krauße und Felix Hampel. Ihr turmartiger Entwurf überzeuge besonders durch die gelungene Kombination der heimischen Materialien Holz und Granit. Das geplante Gebäude erfülle alle funktionalen Anforderungen, biete flexible, barrierefreie Innenräume und ermögliche eindrucksvolle Ausblicke in die umgebende Natur, so die Bewertung der Jury.

Innovativer Einsatz regionaler Baustoffe

Thorsten Glauber lobte die hohe Qualität aller Entwürfe und den innovativen Einsatz regionaler Baustoffe. Der Wunsiedler Landrat Peter Berek betonte die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der TU Dortmund. Wunsiedels Bürgermeister Nicolas Lahovnik hob zudem die Nachhaltigkeit des Projekts hervor, das als Ersatzbau umgesetzt wird und Synergien mit dem Festspielbetrieb schafft. Abschließend nahmen alle Studierenden Preisgelder und Urkunden mit nach Hause, und die enge Kooperation zwischen Hochschule und Region wurde besonders gewürdigt.

Weitere Bilder vom Architektenwettbewerb

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