Grub am Forst: Bewohner aus brennendem Haus gerettet

Lebensbedrohliche Verletzungen zog sich am frühen Samstagmorgen ein 60-jähriger Mann bei einem Brand in einem Wohnhaus in Grub am Forst im Landkreis Coburg zu. Eine 25-Jährige und ihre 5 Jahre alte Tochter musste die Feuerwehr über eine Leiter aus dem Anwesen retten. Die Kripo Coburg hat vor Ort die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache aufgenommen.

Gegen 1.15 Uhr informierte die 25-jährige Frau die Einsatzzentrale der oberfränkischen Polizei über ein Feuer im Erdgeschoss ihres Wohngebäudes. Die Frau konnte allerdings mit ihrer 5-jährigen Tochter das Anwesen nicht verlassen. Sie befanden sich im Obergeschoss und starke Rauchentwicklung versperrte ihnen den Weg nach draußen. Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei eilten umgehend zum Brandort in der Hohen Straße. Über eine Leiter gelang es den ersten Einsatzkräften die Frau und ihr Kind aus dem Haus zu retten. Beide brachte der Rettungsdienst vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus.

Im weiteren Verlauf entdeckten die Brandbekämpfer den 60-jährigen Bewohner der Erdgeschosswohnung leblos in seiner Küche. Nach der Bergung aus dem brennenden Anwesen übernahm ein Notarzt mit Rettungsassistenten die Reanimationsmaßnahmen. In lebensbedrohlichem Zustand kam der Mann zur weiteren intensivmedizinischen Behandlung in eine Spezialklinik. Das Feuer hatten die zahlreichen Einsatzkräfte der umliegenden Wehren bereits nach kurzer Zeit unter Kontrolle und konnten somit weiteren Gebäudeschaden verhindern. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Coburg hat noch in der Nacht die ersten Feststellungen zur Klärung der Brandursache am Einsatzort getroffen. Bislang steht fest, dass der Brand in der Küche der Erdgeschosswohnung ausgebrochen sein muss. Die weitere Ursachenforschung hat ein Brandfahnder der Kriminalpolizei Coburg übernommen.

 



 



Anzeige