Tag Archiv: Amprion

© Torsten Cuck, TVO

Ausbau des Ostbayernrings: Oberfränkische Landräte nehmen Stellung

Neben der Gleichstrompassage Süd-Ost enthält der Bundesbedarfsplan ein weiteres Netz­ausbauvorhaben, welches Oberfranken berührt. Hierbei geht es um den Ausbau des sogenannten Ostbayern­ringes. Zu den veröffentlichten Planungen des Netzbetreibers TenneT äußerten sich jetzt die Landräte Bär (Hof), Söllner (Kulmbach) und Döhler (Wunsiedel).

Weiterlesen

© Torsten Cuck, TVO

Seulbitz / Bayreuth: Kampf gegen die „Monstertrasse“

Die geplante Stromtrasse durch Oberfranken sorgt in den betroffenen Regionen seit Wochen für einen Dauerprotest. Rund 50 Bürgerinitiativen haben sich beim länderübergreifenden Aktionstag gegen die geplante Amprion – Gleichstrompassage Süd-Ost beteiligt, die von Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt bis Meitingen bei Augsburg verlaufen soll.

Weiterlesen

© Torsten Cuck, TVO

Stromtrasse: Dobrindt will Bahnnetz prüfen lassen

Es kommt offenbar Bewegung in die Streckenführung für die umstrittene Gleichstromtrasse durch Oberfranken. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will prüfen lassen, ob eventuell das Stromnetz der Deutschen Bahn für die Gleichstromleitungen verwendet werden kann. Dobrindt sagt in einem Schreiben an den Bayreuther Bundestagsabgeordneten Hartmut Koschyk wörtlich: „Ich darf Ihnen versichern, daß wir mit der Deutschen Bahn in eine intensive Diskussion einsteigen werden, um zu klären, in welchem Umfang ihr Netz für den Ausbau des öffentlichen Stromnetzes genutzt werden kann“. Unterdessen haben am Mittag die Mitglieder des in Pegnitz jüngst geründeten Vereins gegen die Stromtrasse ihre Unterschriftenliste im Bundesverkehrsministerium abgegeben. 120.000 Unterschriften sind zusammen gekommen – gesammelt von 63 Bürgerinitiativen und Kommunen aus ganz Bayern.

 



 

© Torsten Cuck, TVO

Pegnitz / Oberfranken: Widerstand gegen Stromtrasse wächst

Der Widerstand gegen die geplante Amprion-Gleichstromtrasse quer durch Oberfranken wird immer stärker. In Pegnitz (Landkreis Bayreuth) ist jetzt der Verein „Kommunen gegen die Gleichstrompassage Süd-Ost“ gegründet worden. Derzeit 25 Kommunen beteiligen sich an dem Verein. Die Verantwortlichen rechnen aber bereits jetzt mit weiterem Zulauf. Wie sich der Verein finanzieren will, darüber soll in der nächsten Versammlung beraten werden. Mehr zum oberfränkischen Protest gegen die Stromtrasse gibt es ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 



 

Stromtrasse durch Oberfranken: 22.000 Waldbesitzer protestieren!

22.ooo oberfränkische Waldbesitzerinnen und –besitzer gehen gegen die geplante Amprion-Gleichstromgasse Süd-Ost von Halle (Saale) nach Augsburg vor. Die Waldbesitzer fühlen sich in dieser Angelegenheit zum einen übergangen, zum anderen als Eigentümer ihrer Grundstücke in der Planungsphase nicht ausreichend angehört.  Als Antwort verfassten sie nun eine Resolution an Bundeswirtschafts-und Energieminister Sigmar Gabriel (SPD), die gleichzeitig an die Bundesnetzagentur, die Bayerische Staatsregierung und den Netzbetreiber Amprion geht.

 

In dieser Resolution heißt es unter anderem: „Wenn in der Beurteilung von Höchstleistungsgleichstromtrassen nach Aussagen der Strahlenschutzkommission auf Grund der begrenzten Datenlage noch weitere Forschungsprojekte empfohlen werden und gleichzeitig keine ausreichenden Regelungen zur Erhöhung der Akzeptanz mit den Grundeigentümern getroffen wurden, ist die Energiewende an dieser Stelle aus Sicht der FVO gescheitert.“

>>> Hier geht es zur Resolution <<<

 



 

Vehemente Gegenwehr: Kommunen protestieren gegen Stromtrasse

Auf dem kleinen Parteitag der CSU morgen in Bamberg steht auch das Thema Stromautobahn durch Oberfranken auf der Tagesordnung. Gegner der Trasse wollen im Vorfeld der Tagung vor der Konzert- und Kongresshalle mobil machen. Gegen 10:00 Uhr soll Ministerpräsident Seehofer ein offener Brief übergeben werden. Eine Bericht über den Widerstand gegen die Trasse sehen Sie ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Wunsiedel: Unterschriftensammlung gegen Stromtrasse

Gestern wurde im Landratsamt Wunsiedel zwischen den amtierenden Bürgermeistern der Städte, Märkte und Gemeinden im Landkreis Wunsiedel in großer Übereinstimmtung eine Erklärung gegen die Gleichstrompassage Süd-Ost gefasst. Diese Erklärung wird an das Bundesministerium für Wirtschaft, die Bundesnetzagentur, die Bayerische Staatsregierung und die Firma Amprion weitergereicht. Gleichzeitig hängt sie als Basis für eine Unterschriftenaktion im Landratsamt aus. Gut zu erkennen an nachgebauten Strommasten im Treppenhaus des Landstatsamtes, stehen die Listen für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung, die ihren Unmut gegen die geplante Stromtrasse durch unser Fichtelgebirge kundtun möchten.

 Foto: Landratsamt Wunsiedel


 

 

Oberfranken unter Vollspannung: Massive Proteste gegen Stromtrassenführung

Pfeifkonzerte, Transparente, Beschimpfungen  – über 1.000 Menschen aus dem gesamten Osten Oberfrankens strömten am Dienstagabend (28. Januar) in die Dr.-Stammberger-Halle in Kulmbach. Die Teilnehmer der Dialogveranstaltung der Amprion GmbH zur Gleichstrompassage Süd-Ost machten ihrem Unmut lautstark Luft. Der Grund: Vor rund drei Wochen wurde die neue Variante der Gleichstromtrasse von Nord nach Süd bekannt. Die 500 Kilovolt-Leitung soll auch durch Oberfranken laufen. Die Planungen des Netzbetreibers Amprion sehen eine Passage vor, die ab der thüringischen Landesgrenze entlang der Autobahn A9 an Hof vorbei bei Münchberg (Landkreis Hof) abzweigt und dann über Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) und  Speichersdorf (Landkreis Bayreuth) bis Pegnitz (Landkreis Bayreuth) läuft, wo sie wieder auf die A9 trifft. Nun formiert sich den drei betroffenen Landkreisen massiver Widerstand. Mehr dazu ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Landwirtschaftsminister Friedrich äußert sich zu Stromtrassendebatte

In die Diskussion um mögliche Verläufe einer Starkstromtrasse durch Oberfranken hat sich nun auch Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich zu Wort gemeldet. Wörtlich ließ der Hofer verlauten:

„Die Energiewende verlangt neue Wege. Die damit verbundenen Maßnahmen können vielfach auch als Belastung empfunden werden. Aus diesem Grund ist es dringend notwendig, die Bevölkerung und die vor Ort zuständigen Politiker mit einzubeziehen. Bürger und Kommunalpolitiker dürfen nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Diese müssen bei Entscheidungen frühzeitig eingebunden werden. Dies ist ein Grundsatz, den auch das Unternehmen Amprion beherzigen muss.“

 


 

 

Oberfranken unter Spannung: Wo führt die neue Stromtrasse entlang?

Seit rund drei Monaten wird die Streckenführung sogenannten Nord-Süd-Trasse, die Strom aus den Windparks in der Nordsee in den Süden Deutschland transportiert, in Oberfranken heiß diskutiert. Favorisiert wird von der Betreiberfirma Amprion ein Trassenverlauf durch die Fränkische Schweiz über Aufseß und Hollfeld im Landkreis Bayreuth. Weitere Varianten entlang der A9 über Bayreuth und an der A93 von Hof nach Regensburg sind bereits ausgeschlossen worden. Nun taucht auf einmal in einem Grundsatzpapier der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner eine komplett neue Variante auf: Von Hof über Münchberg, Markredwitz und Pegnitz. Eine Information, die für Überraschungen sorgt.  Mehr in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr.