Tag Archiv: Bezirk Oberfranken

© TVO / Christoph Röder

Kleinlosnitz: Oberfränkisches Wort des Jahres 2019 gekürt

„Sternlaschmeißer“ ist das Oberfränkische Wort des Jahres 2019. Das Dialektwort, das den im Hochdeutschen doch eher sperrigen Begriff Wunderkerze bildlich beschreibt, überzeugte die vierköpfige Jury des Bezirks Oberfranken. Bezirkstagspräsident Henry Schramm verkündete das Wort am heutigen Sonntag (29. September) im Oberfränkischen Bauernhofmuseum Kleinlosnitz im Landkreis Hof.

Jury hatte über 3.000 Wörter zur Auswahl

Die Jury, bestehend aus Barbara Christoph, Leiterin der KulturServiceStelle des Bezirks Oberfranken, Sabine Knieling vom Medienpartner Extra-Radio aus Hof, Dr. Almut König vom Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen sowie dem Leiter des Bauernhofmuseums Kleinlosnitz, Bertram Popp, hatte die Qual der Wahl. Über 3.000 Einsendungen gab es insgesamt.

Wort des Jahres zum fünften Mal gekürt

2015 kürte der Bezirk Oberfranken zusammen mit dem Medienpartner Extra-Radio aus Hof erstmals das „Oberfränkische Wort des Jahres“. Das Wort muss unseren Sprachschatz bereichern und das Gemeinte besonders treffend, originell oder präzise benennen. Das Gewinnerwort 2015 wurde „Wischkästla“ als oberfränkischer Begriff für „Smartphone“. 2016 wurde die kurze oberfränkische Redewendung „a weng weng“ gekürt. Im Jahr 2017 machte der fast vergessene Begriff „Urigeln“ das Rennen, der das kribbelnde Gefühl beschreibt, wenn die kalten Hände oder Füße in der Wärme langsam auftauen. Im Vorjahr kürte die Jury unter dem Eindruck des Jahrhundertsommers das Wort „derschwitzen“ zum Oberfränkischen Wort des Jahres.

Die Oberfranken-App kommt: Ein starkes Statement für die Heimat

Die Welt wird digitaler. Tag für Tag ein bisschen mehr. An Markenverantwortliche stellt diese Entwicklung völlig neue Anforderungen – gerade auch im Bereich des Regional- und Standortmarketings. In Oberfranken wird künftig eine leistungsstarke App die regionalen Initiativen und die Kommunen bei ihren Bemühungen kräftig unterstützen – kostenfrei für alle Nutzer.

Zeit für ein Portal für ganz Oberfranken

Die Zeiten, in denen allein Prospekte und Broschüren für das Standortmarketing ausreichend waren, sind vorbei. Überholt ist auch die Annahme, dass es in der digitalen Welt mit Hunderten von unterschiedlichen Homepages gelingen wird, eine große Region wie Oberfranken nachhaltig interessant darzustellen.

Die Oberfranken-App kommt: Ein starkes Statement für die Heimat

Kaum einer googelt sich heutzutage noch mühsam durch die Homepage-Flut einer Region, wenn er auf der Suche nach einer Veranstaltung oder einer Sehenswürdigkeit ist. User wollen kompakte Informationen, Service und Mehrwertverknüpfungen schnell, mobil und gebündelt auf einen Blick. Genau das liefert die Oberfranken-App, die TVO inhaltlich in den nächsten Monaten befüllen wird. Gefördert und unterstützt wird das digitale Innovationsprojekt in den kommenden drei Jahren vom Bezirk Oberfranken und der Oberfrankenstiftung.

Die Oberfranken-App kommt: Digitale Vorreiterrolle in Bayern!

Leistungsstarke Technologie

Die App wird leicht bedienbar sein. Sie soll möglichst viele Altersgruppen ansprechen. Im Hintergrund arbeiten dafür leistungsstarke Server, die modernste Streaming-Technologie und ein Content-Delivery-Network bewegen, um jeglichen Traffic bedienen zu können. Auf Wunsch navigiert ein digitaler Assistent durch das Angebot, der dem Nutzer standort- und tageszeitbezogene Vorschläge unterbreitet.

Zum Service des Portals gehören zudem fortlaufend technische Updates, die in den kommenden Jahren dafür sorgen, dass sich die App stets innovativ weiterentwickelt.

Inhaltlich bietet die Oberfranken-App einen besonderen Service, der dem modernen Nutzerverhalten in der mobilen Kommunikation Rechnung trägt: Die Stärken der Region werden im bewegten Bild gezeigt. Mehr als 100 aktuell produzierte Videos aus den neun Landkreisen und vier kreisfreien Städten des Bezirks werden in der Vollausbaustufe der App kostenfrei für die Nutzer zum Download angeboten.

Einzigartiges Video-Angebot

Die Darstellung Oberfrankens in einer einzigartigen Video-Mediathek ist ein enorm wichtiger Pluspunkt der neuen Plattform. Allein bis zum kommenden Jahr, so aktuelle Prognosen, werden rund 80 Prozent des Internet-Traffics im direkten Zusammenhang mit dem Download von Videos stehen.

Die kurzen Filme stellen die Stärken und Besonderheiten der oberfränkischen Region emotional heraus - bewegte und bewegende Bilder aus der Heimat, die mobil und jederzeit verfügbar sind. Aufnahmen, die Reichweite erzielen, bestens informieren und Menschen zeitgemäß ansprechen.

Die App enthält gerade deshalb auch einen gesamtoberfränkischen Veranstaltungskalender, der digital und eben mit bewegten Bildern für die wichtigsten Aktivitäten in der Region werben wird. Neun Landkreise, vier kreisfreie Städte, ein Bezirk – aber wer weiß schon, was in der Nachbarregion am Wochenende stattfindet? Mit der App gibt es künftig die eine Plattform, die das gesamte Oberfranken auf digitalem Weg verbindet.

Gesamtoberfränkischer Veranstaltungskalender

Wer sich für seine Wochenendplanung künftig Inspiration holen möchte, kann dies über die Oberfranken-App tun. Hier wird, zum Beispiel, in stimmungsvollen Videos zu sehen sein, wie zünftig und fröhlich auf der Kulmbacher Bierwoche oder dem Annafest Forchheim gefeiert wird. Zugleich erhält der Nutzer kompakt alle Informationen, die er für einen Besuch vor Ort braucht: Öffnungszeiten, Festprogramm, kulinarische Spezialitäten, Parkplatzangebote, Ansprechpartner etc.

Abgebildet werden selbstverständlich auch die oberfränkischen Sehenswürdigkeiten. Wer sich etwa für die Teufelshöhle in Pottenstein interessiert, kann als Nutzer der App visuell eintauchen in die Welt dieses einzigartigen Naturwunders mitten im Herzen des Naturparks Fränkische Schweiz. Zugleich liefert das Portal wieder jede Menge Mehrwert: eine Übersicht über Restaurants und Hotels in der Nähe von Pottenstein, Informationen über Events, Wander- und Fahrradwege oder Klettertouren.

Und direkten Zugriff auch auf alles andere, was Oberfranken noch zu bieten hat: einzigartige Kunst- und Kultureinrichtungen, herausragende Natur- und Baudenkmäler, leistungsfähige soziale Einrichtungen, modernste Angebote aus Wissenschaft und Forschung, eine beispielgebende Aktiv- und Genussregion, attraktive Wohn- und Lebensräume, das Projekt „Jugend forscht“, Jugendclubs, Konzertbühnen, Eventlocations, erstklassige Tourismusangebote oder Initiativen wie „Oberfranken leuchtet“.

Digitale Bildung - Mehrwert für Kommunen

Ganz nebenbei soll die App einen Beitrag zur digitalen Bildung leisten. So kann das Angebot bei Bedarf auch kostenfrei in Schulen, Volkshochschulen, Hochschulen, Vereinen oder Kindergärten als flankierendes Informationsmedium eingesetzt werden.

Besonders bedeutsam ist der Mehrwert für die oberfränkischen Kommunen und die Landkreise des Bezirks: Die mehr als 100 Videos dürfen von den Partnern kostenfrei verwendet werden. Das heißt, die Filme können geteilt und auf eigenen Plattformen zu Marketingzwecken eingesetzt werden. TVO-Geschäftsführer Norbert Kießling: „Es geht um Gemeinsamkeit, Reichweite, Relevanz und digitale Werbung für Oberfranken – das sollten alle nutzen. Die App ist ein starkes Statement für unsere Heimat.“

Selb: Fußgänger (60) bei Unfall schwer verletzt

Schwere Verletzungen erlitt ein 60-jähriger Selber am vergangenen Mittwoch (05. Oktober) gegen 22:30 Uhr bei einem Unfall, der sich am Albert-Pausch-Ring, kurz vor der Einmündung zur Bahnhofstraße ereignete. Er wurde von einem ungebremsten Pkw erfasst und schwer verletzt.

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Aufseß (Lkr. Bayreuth): Heimische Krebsarten die Stars beim Fischerfest

Dem regnerischen Wetter trotzten zahlreiche Besucher beim Aufseßer (Lkr. Bayreuth) Fischerfest auf dem Gelände der Lehranstalt für Fischerei des Bezirks Oberfranken. Neben einem abwechslungsreichen Programm informierten sich die Besucher über die heimischen Fischbestände und ließen sich Schmankerl aus regionalem Fisch schmecken. Besonders die Kinder kamen mit Matschhosen und Gummistiefel eingekleidet bei der Bachsafari ganz auf ihre Kosten. Weiterlesen

Fränkische Schweiz: Artenschutz für Forelle & Co

Die Fränkische Schweiz ist einer der Tourismusmagneten in Oberfranken. Doch das birgt auch Gefahren. Betroffen sind unter anderem Fische, deren Laichverhalten von den zahlreichen Kajakfahrern empfindlich gestört wird. Damit die Forelle weiterhin der Leitfisch der Fränkischen Schweiz bleiben kann, setzte man junge Forellen sowie auch Äschen in die Wiesent aus. Mehr dazu ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.  


 

Bindlach (Lkr. Bayreuth): Glückwünsche für Manfred Popp zum 40-jähriges Dienstjubiläum

Manfred Popp aus Bindlach feierte am 31. August, kurz vor seinem Rentenbeginn im November, beim Bezirk Oberfranken sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler gratulierte ihm im Rahmen einer kleinen Feierstunde zu diesem Jubiläum herzlich und überreichte ihm als Anerkennung eine Ehrenurkunde und eine Medaille des Bezirks. Popp kam 1981 zum Bezirk Oberfranken und schulte dort um zum Fischwirtschaftsmeister. Nach Stationen in verschiedenen Fischzuchtanlagen, übernahm er 1985 die Leitung des Beispielbetriebs für Fischerei des Bezirks Oberfranken in Aufseß. Gemeinsam mit seiner Frau Betty Popp prägte er über 20 Jahre lang den Betrieb in Aufseß. Seit 2007 ist Manfred Popp für den Bereich „Fischartenschutz und freie Gewässer“ in der Dienststelle der Fachberatung für Fischerei in Bayreuth zuständig.

 


 

 

Bezirk Oberfranken: Förderung für Projekt in Michelau

Die Werkstätten St. Joseph gGmbH mit ihren beiden Gesellschaftern, dem Diözesancaritasverband Bamberg und der Regens-Wagner-Stiftung-Dillingen, unterhalten an drei Standorten im Landkreis Lichtenfels vier Betriebsstätten für Menschen mit Behinderung. Aufgrund erhöhten Platzbedarfs hat der Ausschuss für Soziales des Bezirkstags von Oberfranken in seiner Sitzung vor längerer Zeit der Erweiterung der Platzkapazität der Werkstätten in Burgkunstadt, Lichtenfels und Michelau um 65 Plätze auf insgesamt 535 Werksattplätze zugestimmt. In Michelau waren bisher Räumlichkeiten für eine Werkstatt für behinderte Menschen mit 60 Plätzen angemietet. Da dieses Mietobjekt bereits seit Längerem überbelegt war, wurden zusätzlich in der Nachbarschaft weitere Räume angemietet. Um die Raumnot zu beseitigen, sollen in einem Werkstattneubau mit 100 Plätzen in Michelau die 60 angemieteten Plätze sowie 40 weitere anerkannte Plätze untergebracht werden. Konzeptionell soll am neuen Werkstattstandort die bisher gute Zusammenarbeit mit der Firma IBC Solartechnik und der Firma Scherer & Trier für die Montage von Automobilzulieferteilen sowie die Fertigung von Befestigungsmodulen ausgebaut werden. Die geplanten Kosten des Neubaus belaufen sich voraussichtlich auf 4,13 Millionen Euro. Diese Gesamtkosten werden vom Bezirk Oberfranken im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten mit einem Betrag von 206.500 Euro gefördert, der in diesen Tagen zur Auszahlung kommt.