Tag Archiv: Cybercrime

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Bamberg / München: Mann (30) wegen gestohlener Bitcoins für 180.000 Euro angeklagt

Die bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg errichtete Zentralstelle Cybercrime Bayern hat gegen einen 30-jährigen Münchner Anklage wegen Computerbetrugs im großen Stil erhoben. Er soll Bitcoins im Wert von 180.000 Euro gestohlen haben.

Betrug im Sommer 2018 aufgeflogen

Bereits im Sommer letzten Jahres stellte ein Mitarbeiter einer süddeutschen Firma, zu deren Geschäftsfeldern unter anderem der Betrieb von Servern und Software für den Handel mit Kryptowährungen zählt, eine unrechtmäßige Transaktion von 29,6 Bitcoins im damaligen Wert von rund 180.000 Euro auf einem der Server fest.

Täter verschleierte seine Machenschaften

Durch den Täter wurden nach der Überweisung auf eine eigene Wallet („Konto“ für Bitcoins) zahlreiche weitere Buchungen in mehreren Teilbeträgen auf weitere Wallets getätigt. Um die Nachverfolgung weiter zu erschweren und um außerhalb der öffentlich einsehbaren Block-chain zu bleiben, wurden diese teilweise mit weiteren Nutzern direkt getauscht (Austausch der Private Keys, sog. off-ledger-transactions). Zusätzlich wurden ein sogenannter Bitcoin-Mixer und weitere technische Verschleierungsmöglichkeiten genutzt. Der bis zu diesem Zeitpunkt unbekannte Täter verschleierte zudem dabei jeweils seine IP-Adressen.

30-jährigen Münchener Systemadministrator ermittelt

Durch umfangreiche Ermittlungen der Zentralstelle Cybercrime Bayern und Spezialisten für Cybercrime des Polizeipräsidiums München konnte mit Unterstützung des Bayerischen Landeskriminalamts ein 30-jähriger Münchner als tatverdächtig identifiziert werden. Dieser war vor der Tat als Systemadministrator bei der geschädigten Firma beschäftigt und hatte wenige Tage nach der Transaktion an einer speziellen Börse für Kryptowährungen mutmaßlich mit den abhandengekommenen Bitcoins gehandelt.

Verdächtiger räumt Tat vor Ermittler ein

Der ehemalige Mitarbeiter der Firma wurde aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Bamberg wegen des dringenden Tatverdachts des Computerbetrugs am 21.12.2018 in Untersuchungshaft genommen. Er räumte im weiteren Verlauf der Ermittlungen die ihm zur Last gelegte Tat ein und half mit, einen Teil der „entwendeten“ Bitcoins wieder sicherzustellen, so dass der Haftbefehl Mitte Januar 2019 gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde.

Bis zu 10 Jahre Gefängnis möglich

Die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg hat wegen dieser Tat jetzt gegen den Systemadministrator Anklage zum Schöffengericht des Amtsgerichts München erhoben. Sie legt ihm einen besonders schweren Fall des Computerbetrugs zur Last. Das Gesetz sieht hierfür eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor.

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Bamberg / München: Bitcoins im Wert von 180.000 Euro gestohlen

Nach umfangreichen Ermittlungen der Zentralstelle Cybercrime bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg wurde kürzlich ein 30-jähriger Systemadministrator aus München festgenommen. Der Mann soll ein Münchener Unternehmen um Bitcoins im Wert von rund 180.000 Euro gebracht haben.

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Bamberg / Regensburg: Zwei Crystal Meth Dealer festgenommen!

Am vergangenen Wochenende konnten Ermittler des Bundeskriminalamtes (BKA) zwei Männer aus dem Raum Regensburg / Kelheim festnehmen, die sich über das Darknet mit erheblichen Mengen Methamphetamin eingedeckt haben sollen, um dieses dann weiter zu veräußern. Den Verhaftungen voraus gingen umfangreiche Ermittlungen der Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft in Bamberg.

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Oberfranken: ACHTUNG! Polizei warnt vor Erpresser-E-Mails!

Mit der Drohung, verfängliche Aufnahmen von Web-Kameras an sämtliche E-mail-Kontakte zu verschicken, versuchen derzeit unbekannte Täter ihre Opfer zur Überweisung von „BitCoins“ zu erpressen. Die Polizei Oberfranken warnt vor diesen Betrügern.

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SEK-Einsatz in Coburg: Mann bestellt Waffenarsenal im „Darknet“

Ermittlungen des Kommissariat Cybercrime der Kripo Coburg führten zur Sicherstellung mehrerer Waffen und verbotener Gegenstände. Der Tatverdächtige bestellte im sogenannten „Darknet“ eine scharfe Schusswaffe samt Zubehör. Ein Spezialeinsatzkommando nahm den Mann am Montag (13. März) in Coburg fest, wie nun berichtet wurde.

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Warnung der Polizei: Trojaner im Anhang an gefälschte Mobilfunkrechnungen

Das Polizeipräsidium Oberfranken warnt vor einem Verschlüsselungs-Trojaner, den Kriminelle derzeit als Anhang von gefälschten Rechnungen eines Mobilfunkanbieters versenden. Gegen Zahlung eines Lösegelds versprechen die Betrüger die Freigabe der gesperrten Dateien.

Schadsoftware verschlüsselt Daten auf der Festplatte

In einer zip-Datei und angehängt an eine angebliche Mail des Mobilfunkunternehmens versteckt sich der Verschlüsselungs-Trojaner Crypt0l0cker. Die optisch gut gefälschten Rechnungen, die inzwischen auch in Oberfranken aufgetaucht sind, fordern den Empfänger auf, einen Button anzuklicken. Nach Betätigen der Schaltfläche installiert sich die Schadsoftware und verschlüsselt alle Dateien auf der Festplatte. Auch Dateien auf eventuell verbundenen USB-Datenträgern und in angeschlossenen Netzwerken sperrt der Trojaner. Anschließend versprechen die Täter die Entschlüsselung der Daten gegen Zahlung eines Geldbetrags in Form der digitalen Währung „Bitcoin“ über das Darknet.

Tipps der Polizei

  • Überprüfen Sie bei eingehendem Schriftverkehr immer, ob Sie auch die tatsächlich angeschriebene Person sind und ob die Kundennummer korrekt ist, oftmals verwenden die Kriminellen willkürlich ausgewählte Daten.
  • Öffnen Sie keine E-Mail-Anhänge, wenn Sie Zweifel an der Unbedenklichkeit haben.
  • Sichern Sie regelmäßig Ihren Datenbestand!
  • Halten Sie Betriebssystem, Virenscanner und installierte Software mit Updates aktuell.
  • Sollte sich ein Verschlüsselungs-Trojaner installiert haben, entrichten Sie das „Lösegeld“ nicht, denn auf das Versprechen der Erpresser kann sich der Zahler nicht verlassen.
  • Häufig steht im Internet Entschlüsselungssoftware für Trojaner zur Verfügung, die Sie kostenfrei downloaden können und die ihre Dateien wieder freigibt.
  • Sichern Sie die E-Mail (gegebenenfalls fotografisch) und bringen Sie den Vorgang bei Ihrer nächsten Polizeidienststelle zur Anzeige.

Bamberg / Rumänien: Vorkassenbetrüger festgenommen

Durch die Zusammenarbeit der rumänischen Staatsanwaltschaft und der rumänischen Polizeibehörden mit den Ermittlern der Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und des Polizeipräsidiums München konnten am 15. November 2016 in Rumänien mehrere Mitglieder einer Betrügerbande festgenommen werden, die durch den sogenannten Vorkassenbetrug einen Schaden von rund 4,5 Millionen Euro verursacht haben sollen.

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Bamberg: 19-Jährige zockt Opfer im Internet ab!

Seit 2015 hat sich eine 19-Jährige immer wieder Geld erschlichen, nachdem sie zuvor über soziale Netzwerke Kontakt mit ihren Opfern aufgenommen hatte. Zu Beginn des Jahres war sie wieder aktiv und ergaunerte sich laut Erkenntnissen der Ermittler der Polizeiinspektion Bamberg-Land in mehreren Fällen über 1.000 Euro.

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Bayreuth: Polizei nimmt Internet-Betrüger fest

Einen Internet-Betrüger, der im großen Stil unter falschen Namen bei Versandhäusern Waren bestellte ohne diese zu bezahlen, ging der Bayreuther Kripo bereits Mitte September ins Netz. Wie die Polizei jetzt mitteilte, ergaunerte der 36-Jährige Artikel im Gesamtwert von circa 10.000 Euro. 30 Fälle werden ihm zur Last gelegt.

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Coburg/Bamberg: Kripo stellt Internetbetrüger aus dem Coburger Land

Ein dreister Internetbetrüger aus dem Landkreis Coburg ging den Beamten der Kripo Coburg jetzt ins Netz. Der 28-Jähriger ergaunerte mindestens 75 Paketlieferungen mit Waren im Wert von über 25.000 Euro auf Kosten seiner im ganzen Bundesgebiet wohnenden Opfer. Der Mann sitzt nun in Haft.

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Bamberg: Zentrale „Cybercrime“-Stelle eingerichtet

Zum Start in das neue Jahr hat das Bayerische Staatsministerium der Justiz bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg eine für ganz Bayern zuständige „Zentralstelle Cybercrime Bayern“ eingerichtet. Bereits im Januar 2012 wurden bei allen 22 Staatsanwaltschaften und bei den 3 Generalstaatsanwaltschaften in Bayern Sonderdezernate eingerichtet. Bei der neuen Stelle werden zukünftig besonders herausgehobene Ermittlungsverfahren zentral bearbeitet. Weiterlesen