Tag Archiv: Einsätze

Oberfranken: 850 Polizeieinsätze an Rosenmontag & Faschingsdienstag

Betrunkene Autofahrer, streitende Feierwütige und orientierungslose Narren – die Polizei hatte in den vergangen Tagen aufgrund des bunten Faschingstreibens alle Hände voll zu tun und verzeichnete etliche Einsätze in ganz Oberfranken.

82 Fahrer auf Alkohol oder Drogen

Vor allem im Zeitraum vom 22. Februar bis zum heutigen Aschermittwochsmorgen (6. März) führten die Beamten intensive Kontrollen durch. Insgesamt zogen sie dabei 50 betrunkene Autofahrer und 32 Fahrer auf Drogen aus dem Verkehr. Acht Fahrten Betrunkener konnten die Polizisten noch rechtzeitig verhindern.

12 Unfälle wegen Alkohols am Steuer

Während des Zeitraums ereigneten sich insgesamt zwölf Verkehrsunfälle, verursacht durch alkoholisierte Fahrer. Bei weiteren zwei Unfällen hatten die Verursacher Drogen im Blut. Insgesamt verletzten sich bei diesen Verkehrsunfällen drei Personen schwer und sieben Beteiligte leicht.

850 Einsätze am Rosenmontag & Faschingsdienstag

Bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberfranken gingen am Rosenmontag und Faschingsdienstag insgesamt über 850 Einsätze ein, deren Grund aber vorwiegend im Bereich des alltäglichen Geschehens lag. Neben der routinemäßigen Begleitung etlicher Faschingszüge, mussten die Polizisten 32 Streitigkeiten schlichten. Es gab neun Ruhestörungen, vor allem in den späten Abend- und frühen Morgenstunden, sowie 14 Körperverletzungen.

Bei den meisten Einsätzen war Alkohol im Spiel

Bei der überwiegenden Mehrzahl dieser Störungen spielte das Kriterium Alkohol die herausragende Rolle. Außerdem erreichten 26 Meldungen über hilflose Personen die Einsatzzentrale. In diesem Zusammenhang mussten auch einige volltrunkene Menschen von den Ordnungshütern in die Obhut ihrer Angehörigen oder zur medizinischen Betreuung gebracht werden.

Oberfranken: Bilanz von Sturmtief Friederike

Bilanz des Polizeipräsidiums Oberfranken

Im Zusammenhang mit dem Sturmtief „Friedericke“ kam es am Donnerstag (18. Januar) zu über 120 Einsätzen im Bereich des Polizeipräsidiums Oberfranken. Der Schwerpunkt lag vor allem in der Zeit von 12:00 – 17:00 Uhr. Die Einsätze beschränkten sich zum Großteil auf die Beseitigung von umgestürzten Bäumen oder anderer Gegenstände, die der Sturm auf die Straßen wehte.

Keine Verletzten / Fünfstellige Schadenshöhe

Personen kamen laut Polizeiangaben nicht zu Schaden. Sachschäden entstanden nur vereinzelt. Zwei Fahrzeuge wurden von umstürzenden Bäumen beschädigt. Zudem wurde ein Hausdach zum Teil abgedeckt. Der Gesamtschaden liegt laut der Meldung bei rund 15.000 Euro.

Sturmtief Friederike in Oberfranken: Über 120 Einsätze

 

Bilanz der ILS Hochfranken

Laut dem Abschlussbereich der Integrierte Leitstelle Hochfranken wurde durch "Friederike" niemand ernsthaft verletzt. Die Feuerwehren und das THW der Region wurden am Donnerstag bis 19:00 Uhr insgesamt 96-mal alarmiert. Hierbei kam es zu zwei Bränden, einer kritischen, technischen Hilfeleistung sowie 93 unwetterbedingten Einsätzen.

153 Einsätze im Rettungsdienst

Im Rettungsdienst wurden 153 Einsätze gezählt. Die eingesetzten Kreiseinsatzzentralen der drei Kreisverwaltungsbehörden Stadt Hof, Landkreis Hof und Landkreis Wunsiedel beendeten ihren Dienst um 19:00 Uhr. Seit Freitagmorgen arbeitet die ILS Hochfranken wieder im normalen Regelbetrieb.

 

Bilanz der Polizeiinspektion Coburg

In Stadt und Landkreis Coburg hielten sich die Schäden durch Sturmtief Friederike in Grenzen. Es kam zu mehreren Verkehrsbehinderungen wegen umgestürzter Bäume oder Ästen auf der Fahrbahn. Zwischen Heldritt und Grattstadt, im Coburger Rummental und dem Heckenweg stürzten Bäume auf die Straße. Diese wurden durch die Feuerwehren oder die Coburger Entsorgungsbetriebe beseitigt. Aufgrund der starken Windböen wurden im Kanonenweg und in der Callenberger Straße in Coburg Dachziegel von Hausdächern losgerissen. In der Callenberger Straße fielen mehrere Ziegel auf einen abgestellten Pkw und verursachten einen Schaden von mehreren tausend Euro. Verletzt wurde niemand.

Feuerwehr sicherte Hausdach ab

Die Coburger Feuerwehr musste ein Hausdach unter Zuhilfenahme einer Drehleiter absichern um das Hinabfallen weiterer Dachziegel zu verhindern. Auch in der Scheuerfelder Straße von Coburg kam es kurzfristig zu Behinderungen, nachdem ein Altkleidercontainer durch die Kraft des Windes auf die Straße geblasen wurde.

Aktuell-Bericht vom Donnerstag (18. Januar 2018)
Orkan in Oberfranken: Schulausfall, umgestürzte Bäume & Sturmböen
© TVO / Archiv

Bamberg: Friedliche Sandkerwa trotz gestiegener Einsatzzahlen

Die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt bilanzierte in einer abschließenden Pressemitteilung die diesjährige Sandkerwa in der Domstadt als durchaus arbeitsreich, jedoch im Großen und Ganzen als friedliches Fest. Das Sicherheitskonzept hat dabei aus Sicht der Ordnungshüter gut funktioniert.

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© Polizei

Bamberg: Viele Einsätze am dritten Tag der Sandkerwa

Der Samstag auf der Bamberger Sandkerwa war mit insgesamt 31 Einsätzen der bisher einsatzstärkste Tag für die Beamtinnen und Beamten der Polizei. Am Samstag haben wiederum Kollegen der Bereitschaftspolizei aus Würzburg die Bamberger Polizei unterstützt.

Neben einer Vielzahl von betrunkenen Personen, Ruhestörungen und Streitigkeiten ohne Verletzungen, waren unter anderem drei Körperverletzungen aufzunehmen.

Kurz vor 23.00 Uhr verletzte sich ein 27-Jähriger aus dem Landkreis Bamberg am Geyerswörthplatz. Er wurde von einem etwa 40-Jährigen von hinten geschubst, fiel hin und verletzte sich leicht. Der Täter wird als kräftig mit blauen Augen und etwa 1,70 Meter groß beschrieben. In der Kasernstraße schlug gegen 1 Uhr ein 25-Jähriger einen 21-jährigen Studenten von hinten. Als das Opfer hinfiel, trat der Täter noch zu. Alle Beteiligten waren alkoholisiert. Mit Körperverletzungen ging es dann um 2.15 Uhr auf der Kettenbrücke weiter. Hier wurde ein Bamberger völllig unvermittelt geschlagen, erlitt eine Nasenbeinfraktur und musste ins Klinikum gebracht werden. Der Täter wird als 25 Jahre alt, kräftig, mit Glatze beschrieben. Er trug ein weißes T-Shirt.

Zwölf Mal musste die Polizei wegen wild pinkelnden Männern einschreiten. Sie erwartet nun alle ein Bußgeld. In zwei Fällen wurde die Polizei auch wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz tätig.

Bereits um 21.30 Uhr beobachtete eine Zivilstreife, wie ein 26-jähriger Nürnberger in der Hainstraße mehrfach gegen einen Absperrbaken einer Baustelle schlug und dagegen trat. Der mit fast 2 Promille stark alkoholisierte Mittelfranke verweigerte die Angaben seiner Personalien. Er beleidigte die eingesetzten Beamten mehrfach mit übelsten Ausdrücken. Er wurde zur Auffindung seines Ausweises durchsucht. Beim Versuch, ihn zum Fahrzeug zu bringen, ließ der 26-Jährige sich fallen und wehrte sich gegen seinen Gewahrsam. Er trat hierbei auch nach den Beamten, traf sie glücklicherweise jedoch nicht. Eine unbekannte Frau mischte sich genauso wie der 30-jährige Freund des Übeltäters ein. Beide erhielten Platzverweise. Der 26-jährige muss sich nun wegen Widerstands gegen Polizeibeamte, versuchte Körperverletzung und Beleidigung verantworten. Seinen Sandkerwa-Rausch durfte der Nürnberger in der Bamberger Zelle der Polizei ausschlafen.

Bayreuth / Kulmbach: Mehr Einsätze in der Silvesternacht als ein Jahr zuvor

Die Integrierte Leitstelle Bayreuth / Kulmbach (ILS) hat in der zurückliegenden Silvesternacht mehr Einsätze verzeichnet als im Vorjahr. Das Einsatzaufkommen beegte sich vor allem in der Zeit zwischen Mitternacht und 6:00 Uhr am Neujahrstag auf hohem Niveau.

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