Tag Archiv: Evakuierung

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Verdächtiger Gegenstand gefunden: Supermarkt in Bayreuth evakuiert!

UPDATE (20:37 Uhr):

Ein verdächtiger Gegenstand vor einem Supermarkt in der Altstadt von Bayreuth hielt am Donnerstagnachmittag (19. November) die Einsatzkräfte in Atem. Aus Sicherheitsgründen wurde der Bereich vorsorglich großräumig. Gegen 18:30 Uhr konnten die Spezialisten Entwarnung geben.

Paketzusteller entdeckt uhrähnlichen Gegenstand

Ein Paketzusteller entdeckte kurz nach 14:30 Uhr den uhrähnlichen Gegenstand hinter einer Packstation im Außenbereich eines Supermarktes in der Justus-Liebig-Straße. Nachdem von diesem Gegenstand aus Kabel in die Packstation führten, informierte der Mann die Polizei. Aus Sicherheitsgründen sperrte man in einem Radius von etwa 100 Metern rund um den Auffindeort das Gebiet ab. Hierzu wurden die Bewohner der umliegenden Gebäude aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Ebenso wurden die dort befindlichen Ladengeschäfte und Firmen geschlossen. Im einsetzenden Feierabendverkehr kam es zudem zu Verkehrsbehinderungen.

Gefährlicher Gegenstand in Bayreuth gefunden: Polizei zu den Einsatzmaßnahmen

Spezialisten des LKA im Einsatz

Alarmierte Spezialisten der Technischen Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) überprüften den verdächtigen Gegenstand. Gegen 18:30 Uhr öffneten die Experten mit speziellem technischem Gerät den Gegenstand und konnten anschließend Entwarnung geben. Es befand sich darin kein gefährlicher Inhalt. Insgesamt befanden sich über 120 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst am Ort des Geschehens. Die Absperrmaßnahmen wurden gegen 18:45 Uhr aufgehoben.

Aktuell-Bericht zu dem Vorfall
Verdächtiger Gegenstand in Bayreuth: Schock nach Evakuierung sitzt noch tief!

Bilder vom Einsatzort
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UPDATE (17:44 Uhr):

Das betreffende Gelände in der Justus Liebig Straße, wo sich der Supermarkt befindet, wurde im Umkreis von rund 100 Metern abgesperrt. Im abendlichen Berufsverkehr kommt es aktuell in diesem Bereich zu Verkehrsbehinderungen. Wann der verdächtige Gegenstand von der angeforderten Technischen Sondergruppe untersucht werden kann, ist weiterhin noch unklar.


UPDATE (16:31 Uhr):

Aktuell läuft der Einsatz der Polizei noch. Auf TVO-Nachfrage beim Polizeipräsidium Oberfranken wollte man in diesem Fall noch keine Einzelheiten mitteilen, auch nicht, worum es sich bei dem verdächtigen Gegenstand handelt. Wann der Gegenstand untersucht werden kann, ist ebenso noch unklar.


EILMELDUNG (16:03 Uhr):

In Bayreuth kommt es aktuell zu einem größeren Einsatz der Polizei. Am Donnerstagnachmittag (19. November) rückten zahlreiche Einsatzkräfte zu einem Supermarkt in die Justus-Liebig-Straße an. Laut ersten Informationen von News5 wurde ein verdächtiger Gegenstand in der Nähe des Gebäudes gefunden. Dieser wird nun näher durch die Experten überprüft. Der Supermarkt wurde evakuiert.

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Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg: Evakuierung & Entschärfung der Bomben in Hof

Tageszusammenfassung (18:40 Uhr):

Drei Fliegerbomben hielten in den Vormittagsstunden des Donnerstages (15. Oktober) die Einsatzkräfte rund um das Hofer Neubaugebiet Rosenbühl in Atem. Im Rahmen einer großangelegten Evakuierung mussten dabei 3.000 Menschen das Gebiet verlassen, bis die Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden konnten. Bereits in den frühen Morgenstunden lief die Evakuierung an. Gegen Mittag kam dann kam die Entwarnung. Die drei Bomben wurden erfolgreich außer Gefecht gesetzt. Der Katastrophenfall wurde im Laufe des Nachmittags aufgehoben.

 

 

Bombenentschärfung in Hof: Drei Blindgänger in 140 Minuten entschärft!

UPDATE (16:31 Uhr):

Das Katastrophenfall für Hof wurde am Donnerstagnachmittag wieder aufgehoben. Dies vermeldete die Stadtverwaltung nach der Entschärfung der drei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg im Neubaugebiet Rosenbühl. Probleme traten dabei nicht auf. Bei Nieselregen entschärften Bettina Jurga und Tobias Oelsner vom Nürnberger Kampfmittelräumdienst die drei Bomben. Die Evakuierung der Anwohnerinnen und Anwohner verlief laut den Behörden fehlerlos. Auch die Menschen, die zur ihrer Sicherheit in das Ausweichquartier Freiheitshalle gebracht wurden, konnten ab Mittag wieder in ihre Wohnungen zurück. Oberbürgermeisterin Eva Döhla beendete um 15:00 Uhr den Katastrophenfall.

Fotos von den entschärften Bomben
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Drei Bomben in 140 Minuten entschärft

Die angekündigte Evakuierung der Anwohnerinnen und Anwohner begann am Morgen gegen 8:00 Uhr und verlief nach Plan. Nachdem das Gelände rund um die Funde vollständig abgesperrt und evakuiert war, begannen die Sprengstoffexperten um 9.20 Uhr damit, den ersten Blindgänger, eine 75-Kilo-Bombe, unschädlich zu machen. Um 10.00 Uhr wurde die erste erfolgreiche Deaktivierung vermeldet. 40 Minuten später war die zweite Bombe (50 Kilogramm) entschärft. 11:40 Uhr wurde der Zünder des dritten Blindgängers entfernt. Anschließend wurden die Überreste in zwei Fahrzeuge verladen und abtransportiert. Kurz nach der Entschärfung der Blindgänger hob die Polizei sämtliche Sperrungen auf, so dass die Betroffenen in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.


UPDATE (14:28 Uhr):

Sie entschärfte die Bomben in Hof...

Große Aufregung am Morgen in Hof: Hier wurden nach der Evakuierung von rund 3.000 Menschen im Neubaugebiet Rosenbühl drei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die Stadt rief dazu gestern den Katastrophenfall aus. Bis zum Mittag konnten die drei Blindgänger ohne Komplikationen entschärft werden, wie Sprengmeistern Bettina Jurga in einer Pressekonferenz danach mitteilte.

Für Jurga war diese Entschärfung eine ganz besondere Herausforderung: "Für mich war es die erste Entschärfung mit drei Bomben, eine Premiere". Nacheinander entschärfte sie die Bomben, immer mit der Gefahr einer Explosion...

Bombenentschärfung in Hof: "Für mich war die Entschärfung mit drei Bomben eine Premiere"
(Pressekonferenz mit Sprengmeisterin Bettina Jurga)

UPDATE (12:36 Uhr):

Alle drei Weltkriegsbomben konnten von den Experten des Kampfmittelräumdienstes im Verlauf des Vormittags am heutigen Donnerstag entschärft werden. Damit konnte Entwarnung für die Stadt Hof und für das Evakuierungsgebiet rund um das Neubauviertel Rosenbühl gegeben werden. Auch die Presse durfte jetzt zum Fundort der Bomben. TVO-Reporter Body Heyn war mittendrin!

 

  • Ausführlich berichten wir am Donnerstag um 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell über die Evakuierung und die Entschärfung!
12:36 Uhr - Bombenentschärfung in Hof: TVO-Reporter Bodo Heyn am Fundort!

So sehen die entschärften Blindgänger aus...
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UPDATE (11:58 Uhr):

Auch die dritte Weltkriegsbombe konnte von den Experten des Kampfmittelräumdienstes entschärft werden. Damit kann am Donnerstagmittag Entwarnung für die Stadt Hof und vor allem für das Evakuierungsgebiet rund um das Neubauviertel Rosenbühl gegeben werden. TVO-Reporter Body Heyn ist weiterhin vor Ort im Einsatz!

11:58 Uhr - Bombenentschärfung in Hof: TVO-Reporter Bodo Heyn berichtet von vor Ort

UPDATE (10:52 Uhr):

Wie am Fließband: Der zweite Blindgänger konnte entschärft werden. Hierbei handelte es sich um eine 50 Kilo Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg!

UPDATE (10:30 Uhr):

Wie TVO-Reporter Bodo Heyn gerade von der Polizei in Erfahrung bringen konnte, wurde ein erster Blindgänger, eine 75 Kilo schwere Bombe, erfolgreich durch den Kampfmittelräumdienst entschärft. Die Experten sind bereits an der zweiten Bombe dran.

10:52 Uhr - Bombenentschärfung in Hof: TVO-Reporter Bodo Heyn berichtet von vor Ort

UPDATE (08:45 Uhr):

Am Donnerstagmorgen (15. Oktober) gegen 07:30 Uhr startete bei Nieselregen und 6 Grad in Hof die Evakuierung von 3.000 Personen rund um das Neubaugebiet Rosenbühl. Hier wurden am Dienstag (13. Oktober) mehrere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, welche am heutigen Tag vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden. Zuvor werden bis 09:00 Uhr die Evakuierungsmaßnahmen in dem 64 Hektar großen Gebiet laufen. Dazu hatte die Stadt Hof am Mittwochabend den Katastrophenfall ausgerufen. Wir berichteten!

 

  • Umfassende Newsberichterstattung um 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!

Der Katastrophenfall bezieht sich insbesondere auf das Gebiet rund um das ausgewiesene Neubaugebiet Rosenbühl, nämlich die:

  • Ossecker Straße 50-128
  • Carl-Orff-Straße
  • Verdistraße
  • Rosenbühler Weg
  • Max-Reger-Straße ab Hausnummer 36
  • Albert-Lortzing-Str.
  • Mozartstraße
  • Blücherstraße ab Hausnummer 44
  • August Mohl-Straße 27-41 (nur ungerade Seite)
  • Anton-Bruckner-Straße
  • Heimgartenstraße
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Ganztägig geschlossen bleiben

  • Kita Emilia
  • das Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium
  • die Johann-Georg-August-Wirth-Realschule
  • Fachakademie für Sozial- und Heilpädagogik

56 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims werden evakuiert

Derzeit werden die 56 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenhauses Rosenbühl evakuiert. Dies übernimmt am heutigen Morgen die Diakonie Hochfranken als Träger der Einrichtung mit Unterstützung des Bayerischen Roten Kreuzes. Untergebracht werden die Seniorinnen und Senioren im Haus Klosterhof, welches ebenfalls von der Diakonie geführt wird.

 

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Freiheitshalle als Ausweichquartier

Als Ausweichquartier steht die Freiheitshalle zur Verfügung. Da dort coronabedingt die Kapazitäten begrenzt sind, werden Anwohnerinnen und Anwohner, die evakuiert werden, gebeten, sich auf eigene Initiative in eine gesicherte Unterkunft zu begeben, zum Beispiel bei Verwandten oder Freunden. Wer keine alternative Unterkunft findet, wird mit Bussen der HofBus GmbH zur Freiheitshalle gebracht.

Eingerichtete Hotlines der Stadt Hof:

  • (09281) 815 - 14 35
  • (09281) 815 - 14 25
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UPDATE (08:15 Uhr):

Was bedeutet das "Ausrufen eines Katastrophenfalls": Der Katastrophenfall wird festgestellt, wenn ein Einsatz von ungewöhnlichem Ausmaß ansteht und umfangreiche Koordinierungsmaßnahmen erforderlich sind. Das Katastrophenschutzgesetz in Bayern erlaubt es - wenn das Leben, die Gesundheit oder die Existenz von Einwohnern bedroht ist, den K-Fall auszurufen. Das Erklären ist ein reiner Verwaltungsakt, der in der Regel von einem Oberbürgermeister (kreisfreie Stadt) oder einem Landrat getätigt wird. Zum einen können die Behörden dann von den Gesetzen des Katastrophenschutzes auf Landesebene Gebrauch machen, zum anderen wird die Einsatzleitung geregelt. Diese geht - wie auch das Tragen der entstandenen Kosten - auf die entsprechende Behörde über. Zudem ist es möglich weitere Kräfte für den Einsatz zu bündeln beziehungsweise zu aktivieren und vorzuhalten.

In diesem Fall agieren zusammen die Stadt Hof, Polizei, Freiwillige Feuerwehr, Technisches Hilfswerk sowie die Rettungsdienste. Regelmäßige Lagemeldungen gehen dann an den Katastrophenschutz der Stadt Hof, der die Leitung innehat.

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Katastrophenfall in Hof ausgerufen!: 3.000 Menschen müssen nach Bombenfund evakuiert werden

UPDATE (20:40 Uhr):

Die Stadt Hof hat für das Stadtgebiet den Katastrophenfall festgestellt! Dies teilte die Stadtverwaltung am Abend mit. Dieser bezieht sich insbesondere auf das Gebiet rund um das ausgewiesene Neubaugebiet Rosenbühl, nämlich die:

  • Ossecker Straße 50-128
  • Carl-Orff-Straße
  • Verdistraße
  • Rosenbühler Weg
  • Max-Reger-Straße ab Hausnummer 36
  • Albert-Lortzing-Str.
  • Mozartstraße
  • Blücherstraße ab Hausnummer 44
  • August Mohl-Straße 27-41 (nur ungerade Seite)
  • Anton-Bruckner-Straße
  • Heimgartenstraße

Häuser müssen bis spätestens 8:45 Uhr verlassen sein

Gemäß dem Katastrophenfall haben die Anwohner deshalb bis spätestens Donnerstag (15. Oktober) um 8:45 Uhr ihre Häuser zu verlassen und sich aus dem Gefahrengebiet zu begeben. Die Stadt Hof hat mittlerweile für die Bevölkerung eine zweite Hotline eingerichtet. Das Bürgertelefon ist für allgemeine Anfragen unter der Telefonnummer 09281 / 815 - 14 35 erreichbar.

Evakuierung beginnt um 07:30 Uhr

Die Evakuierung des rund 64 Hektar großen Gebietes wird um ca. 7:30 Uhr beginnen und soll bis circa 9:00 Uhr abgeschlossen sein. Von der Evakuierung sind rund 3.000 Menschen betroffen.


ERSTMELDUNG (13:06):

Nach den Bombenfunden im Hofer Neubaugebiet Rosenbühl (Wir berichteten!) müssen am morgigen Donnerstag (15. Oktober) die Bewohner des dortigen Seniorenhauses Rosenbühl evakuiert werden. Dies teilte die Stadtverwaltung am Mittwochmittag (14. Oktober) mit. Die Kita Emilia, die sich ebenfalls in der August-Mohl-Straße befindet, bleibt geschlossen. Dies haben die Vertreter der beteiligten Institutionen entschieden. Ob der Katastrophenfall ausgerufen wird, entscheidet sich am Mittwochnachmittag. Von der Evakuierung werden insgesamt rund 3.000 Menschen betroffen sein.

Vor Ort: Kita, Schulen und Fachakademie bleiben geschlossen

Bevor der Kampfmittelräumdienst am morgigen Donnerstag die gefundenen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft, werden die Betroffenen vor Ort in Sicherheit gebracht. Ganztägig geschlossen bleiben die Kita Emilia, das Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium, die Johann-Georg-August-Wirth-Realschule sowie die Fachakademie für Sozial- und Heilpädagogik.

56 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims werden evakuiert

Die Evakuierung des Seniorenhauses Rosenbühl, in dem 56 Bewohnerinnen und Bewohner leben, übernimmt die Diakonie Hochfranken als Träger der Einrichtung mit Unterstützung des Bayerischen Roten Kreuzes. Untergebracht werden die Seniorinnen und Senioren im Haus Klosterhof, welches ebenfalls von der Diakonie geführt wird. (Pressemitteilung der Diakonie Hochfranken als pdf-Dokument)

Freiheitshalle als Ausweichquartier

Als Ausweichquartier steht die Freiheitshalle zur Verfügung. Da dort coronabedingt die Kapazitäten begrenzt sind, werden Anwohnerinnen und Anwohner, die evakuiert werden, gebeten, sich auf eigene Initiative in eine gesicherte Unterkunft zu begeben, zum Beispiel bei Verwandten oder Freunden. Wer keine alternative Unterkunft findet, wird mit Bussen der HofBus GmbH zur Freiheitshalle gebracht. Die HofBus GmbH übernimmt auch den Transport von Rollstuhlfahrern. In der Freiheitshalle wird das Bayerische Rote Kreuz außerdem eine Betreuungsstelle einrichten.

Stadtverwaltung erfasst pflegebedürftige Menschen

Pflegebedürftige oder bettlägerige Anwohnerinnen und Anwohner beziehungsweise deren Angehörige haben die Möglichkeit, sich für einen Transport durch das Bayerische Rote Kreuz ab sofort an die Stadt Hof zu wenden. Die Stadtverwaltung erfasst momentan die Anzahl der Pflegebedürftigen und ist ab sofort unter der Telefonnummer 09281 / 815 - 14 25 erreichbar.

Gebiet war 1945 Ziel von Bombenangriffen

Das Neubaugebiet Rosenbühl liegt in der damaligen Einflugschneise der alliierten Bomberpiloten im Zweiten Weltkrieg. Aufgrund ihrer verkehrstechnischen Bedeutung im Zweiten Weltkrieg waren der Hofer Hauptbahnhof, der Bahnhof Neuhof und die Unterkotzauer Eisenbahnbrücke im Frühjahr 1945 immer wieder Ziel von Bombenangriffen. Der erste Blindgänger wurde im Juni 2020 im Bebauungsgebiet Rosenbühl gefunden. Wir berichteten.

Vorbericht zur Evakuierung & Entschärfung der Blindgänger am Donnerstag
Bombenfund in Hof: Vorbericht zur Evakuierung & Entschärfung der Blindgänger am Donnerstag
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Nach erneutem Bombenfund in Hof: Radius der Evakuierung wird erweitert

Wie die Stadt Hof mitteilte, muss der Radius der Evakuierung nach dem erneuten Bombenfund im Hofer Neubaugebiet Rosenbühl (Wir berichteten!) erweitert werden. Sondierungen, die den ganzen Dienstag vor Ort andauerten, bestätigten weitere Verdachtsfälle. Weiterlesen
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Erneuter Bombenfund in Hof: Anwohner müssen am Donnerstag ihre Häuser verlassen

Im Neubaugebiet Rosenbühl in Hof wurden erneut Weltkriegsbomben gefunden. Im Rahmen der Geländesondierungen zur Erschließung des Gebietes wurden weitere metallische Gegenstände entdeckt. Vor knapp zwei Wochen (02. Oktober) fanden Bauarbeiter im Neubaugebiet eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Wir berichteten. Weiterlesen
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Hof: Erneuter Bombenfund im Neubaugebiet Rosenbühl!

UPDATE (13:56 Uhr):

Die Fliegerbombe, die Bauarbeiter am Freitagmorgen im Hofer Neubaugebiet Rosenbühl fanden, ist entschärft. Dies teilte die Stadtverwaltung Hof soeben mit. Der Einsatz des Kampfmittelräumdienstes verlief ohne Probleme. Evakuierte Anwohner mussten nur für eine kurze Zeit aus ihrer Wohnung.

45-Kilo-Fliegerbombo entschärft

Bei dem gefundenen Blindgänger handelte es sich um eine 45-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Durchmesser von bis zu 30 Zentimetern und einer Länge von 60 Zentimeter. Entschärft wurde sie von den alarmierten Experten des Kampfmittelräumdienstes.

80 Bewohner evakuiert

Der Fundort der Bombe wurde im Radius von 300 Metern abgesperrt. Nicht zugänglich waren die Ossecker Straße auf Höhe der Max-Reger-Straße und der Bereich der Einmündung in die Carl-Orff-Straße. Rund 80 Bewohner der umliegenden Häuser wurden evakuiert. Nach einer Stunde konnten die Anwohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Der Einsatz des Kampfmittelräumdienstes verlief reibungslos und dauerte bis 11:20 Uhr.


ERSTMELDUNG (10:30 Uhr):

Bauarbeiter fanden am Freitagmorgen (02. Oktober) im Hofer Neubaugebiet Rosenbühl eine Bombe. Polizei, Katastrophenschutz und Kampfmittelräumdienst sind aktuell vor Ort im Einsatz. Ob Anwohner ihre Häuser aufgrund des Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg verlassen müssen, steht laut Stadtverwaltung noch nicht fest. Es ist der zweite Fund dieser Art vor Ort. Erst im Juni wurde eine Bombe gefunden (Siehe Foto!)

Fund bei Rodungsarbeiten am frühen Morgen

Gegen 7:00 Uhr fanden Arbeiter bei Rodungsarbeiten den Blindgänger und informierten Polizei und den Katastrophenschutz der Stadt Hof. Der angeforderte Kampfmittelräumdienst befindet sich bereits vor Ort und bewertet die Lage. Ob Anwohner ihre Häuser verlassen müssen und in welchem Radius um den Fundort herum das Gebiet geräumt werden muss, steht noch nicht fest.

 

Dies ist abhängig von der Bewertung durch den Kampfmittelräumdienst.

(Herbert Groh, Fachbereichsleiter Tiefbau und Grünanlagen bei der Stadt Hof)

 

Kommt es zu einer weiträumigen Evakuierung?

So muss laut Stadt festgestellt werden, um welchen Typ Fliegerbombe es sich handelt, in welchem Zustand sich diese befindet und wie tief diese im Boden liegt. Festgelegt wird dann ein möglicher Evakuierungsradius in Absprache zwischen Polizei, Kampfmittelräumdienst und Katastrophenschutz.

Neubaugebiet Rosenbühl liegt in ehemaliger Einflugschneise der alliierten Bomberpiloten

Das Neubaugebiet Rosenbühl liegt in der damaligen Einflugschneise der alliierten Bomberpiloten im Zweiten Weltkrieg. Aufgrund ihrer verkehrstechnischen Bedeutung waren der Hofer Hauptbahnhof, der Bahnhof Neuhof und die Unterkotzauer Eisenbahnbrücke im Frühjahr 1945 immer wieder Ziel von Bombenangriffen. Der erste Blindgänger im Baugebiet Rosenbühl wurde im Juni 2020 gefunden. Wir berichteten.

 

  • Weitere Informationen folgen!
Aktuell-Bericht vom ersten Bombenfund (30. Juni 2020)
Hof: 45-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg bei Bauarbeiten entdeckt
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Bayreuth: Zimmerbrand breitet sich im Dachstuhl aus

Ein Zimmer eines Wohnhauses geriet in der Nacht zum Freitag (08. Mai) im Bayreuther Ortsteil Meyernberg in Brand. Das Feuer breitete sich im Dachstuhl des Reihenhauses aus. Die Feuerwehr musste die Nachbarhäuser räumen. Der entstandene Brandschaden liegt im sechsstelligen Bereich.

Anwohnerin (61) rettet sich ins Freie 

Gegen 22:30 Uhr ging die Mitteilung eines Zimmerbrandes in der Laimbacher Straße bei der Feuerwehr ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang eine starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude hervor. Die Anwohnerin (61) hatte sich bereits ins Freie gerettet. Während die angrenzenden Gebäude geräumt wurden, breitete sich das Feuer im Dachstuhl des Reihenhauses aus. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Brandursache unklar

Für die Löscharbeiten deckte die Feuerwehr die Dächer der angrenzenden Häuser ab. Kurz nach 2:00 Uhr gelang es den 70 Einsatzkräften das Feuer zu löschen. Die Kripo Bayreuth nahm die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache auf.

Wohnhaus-Brand in Bayreuth: Feuerwehr muss Nachbarhäuser evakuieren
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Staatliche Realschule Coburg II: Zwei Verletzte nach Brand in der Mensa

Angebranntes Fett in einer Fritteuse löste am Mittwochmorgen (11. März) in der Staatlichen Realschule Coburg II einen Feuerwehreinsatz aus. Zwei Personen wurden bei den Löschversuchen verletzt. Die Schüler wurden aus dem Brandgebäude evakuiert. Weiterlesen

Evakuierung in Stadtsteinach: Baggerführer (32) beschädigt Gasleitung!

Ein Baggerführer (32) beschädigte am Montagmorgen (17. Februar) bei Bauarbeiten in einem Neubaugebiet im Stadtsteinacher Ortsteil Zaubach im Landkreis Kulmbach eine nicht markierte Gasleitung. Einsatzkräfte evakuierten weiträumig das neue Anwesen in der Schillerstaße. Weiterlesen
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Bamberg: Polizei evakuiert Mehrfamilienhaus

Kurz nach Mitternacht wurden am Mittwoch (23. Oktober) Polizei und Feuerwehr zu einem Mehrfamilienhaus in die Siemensstraße von Bamberg gerufen, weil dort ein Balkon brannte. Wie sich herausstellte, lud ein Anwohner auf dem Balkon eine Roller-Batterie. Diese fing – offensichtlich aufgrund eines technischen Defekts – in der Nacht Feuer. Weiterlesen
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Hof: Paket mit unbekannter Substanz gefunden

UPDATE (17:03 Uhr):

Zu einem größeren Feuerwehreinsatz kam es am Mittwochnachmittag (04. September) in der Sophienstraße von Hof. Wie die Polizei mitteilte, öffneten Mitarbeiter einer caritativen Einrichtung versehentlich ein zugestelltes Päckchen, welches für einen Empfänger in den Niederlanden vorgesehen war. Hierbei stellten sie fest, dass ein circa 2 Euro großes Döschen mit einem Gefahrgutaufkleber versehen wurde. Daraufhin verständige man die Integrierte Leitstelle Hochfranken. Aufgrund der Meldung rückten neben dem Rettungsdienst, auch die Gefahrgutspezialisten der Hofer Feuerwehr und der Polizei an.

Personen werden medizinisch betreut

Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich großflächig ab und räumten vorsichtshalber das betroffene Gebäude. Das Päckchen wurde anschließend durch die Feuerwehr Hof geborgen und in einen luftdichten Gefahrgut-Transportbehälter eingeschlossen. Die unmittelbar mit dem Paket in Kontakt getretenen Personen werden laut Polizei momentan medizinisch betreut und untersucht. Die Personen kamen mit dem zusätzlich verpackten Inhalt nicht in Berührung, so dass nach der Prüfung eine Gesundheitsgefahr ausgeschlossen wird.

Großeinsatz ausgelöst: Unbekannte Substanz in Hof gefunden!

Ermittlung zum Inhalt laufen

Momentan laufen die weiteren Ermittlungen über den Inhalt des Döschens und den Absender des Päckchens auf Hochtouren. Ob der Inhalt fester oder flüssiger Natur ist, ist noch nicht bekannt. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes versuchen zusammen mit der Polizei weitere Informationen über den Empfänger und anschließend über die Substanz zu erhalten. Erste Hinweise deuten auf ein Medizinlabor in den Niederlanden. Wie und warum das Päckchen in den Briefkasten der caritativen Einrichtung gelangte, ist ebenfalls Gegenstand der weiteren Untersuchungen.

50 Einsatzkräfte vor Ort

Am Einsatz waren insgesamt 50 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt. Für die Dauer des Einsatzes war der Fußgänger- und Fahrzeugverkehr in der Sophienstraße und den angrenzenden Straßen bis 14:30 Uhr gesperrt.

 

ERSTMELDUNG (14:07 Uhr):

Ein größeres Aufgebot der Feuerwehr befindet sich am Mittwochnachmittag (04. September) in der Sophienstraße in Hof. Dies bestätige das Polizeipräsidium Oberfranken auf Nachfrage von TVO. Demnach wurde in einem Gebäude der Straße ein Paket mit einem Warnhinweis gefunden, in welchem sich eine unbekannte Substanz befindet. Die Polizei ließ daraufhin die Räumlichkeiten evakuieren. Nach ersten Informationen von News5 ist ein Gefahrgutzug der Polizei aus Bayreuth auf dem Weg. Die Feuerwehr rüstet sich mit Chemieschutzanzügen aus und hat mit einer ersten Sichtung des Fundortes begonnen.

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Brand eines Mehrfamilienhauses in Hof: Dachstuhl droht einzustürzen!

In der Nacht zum Mittwoch (04. September) wurden Feuerwehrkräfte zu einem Brand eines Mehrfamilienhauses in Hof alarmiert. Aus dem Dach des Gebäudes schlugen Flammen raus. Eine Person erlitt Verletzungen. Mehrere Personen mussten aus ihren Häusern evakuiert.

Mehrfamilienhaus ist derzeit unbewohnbar 

Die Löscharbeiten dauerten bis 3:00 Uhr morgens an. Das brennende Haus ist aktuell unbewohnbar. Laut Polizei droht der Dachstuhl einzustürzen. Eine Frau erlitt durch das Rauchgas leichte Verletzungen.

Betroffene Bewohner kommen bei Bekannten unter

Die Ursache für den Brand ist derzeit noch unklar. Die neun Bewohner des abgebrannten Mehrfamilienhauses kamen bei Bekannten unter. Die Bewohner der Nachbaranwesens konnten hingegen zurück in ihre Wohnungen, da die Wände dem Feuer standhielten. Die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei schätzt jedoch den Schaden im sechsstelligen Bereich.

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Weiterführende Informationen zum Brand:
Hof: Dachstuhl-Brand sorgt in der Nacht für einen Großeinsatz!
Dachstuhl-Brand in Hof: "(...) es hat furchtbar gebrannt auf dem Dach"
Dachstuhl-Brand in Hof: "(...) aus dem Dach schlugen bereits meterhohe Flammen"
Dachstuhl-Brand in Hof: Löscharbeiten dauern bis in die frühen Morgenstunden!
Dachstuhl-Brand in Hof: Aufnahmen vom Großeinsatz!
Dachstuhl-Brand in Hof: Handyvideos zeigen Groß-Einsatz in der Nacht!
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CO2-Alarm in Marktredwitz: 200 Mitarbeiter einer Firma evakuiert

Am Mittwoch (7. August) musste eine Firma in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) geräumt werden, da es zu einem Austritt von CO2-Gas kam. Von der Räumung waren 200 Mitarbeiter betroffen. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Weiterlesen
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Bamberg: Polizei evakuiert Bahnhof und stoppt kurzzeitig Zugverkehr

Kurzzeitig war der Bahnhof in Bamberg am Freitagmittag (11. Januar) gesperrt. Zuvor war über eine Polizeidienststelle in Nordrhein-Westfalen eine Drohung bei der Bundespolizei eingegangen. Das Gebäude wurde daraufhin durchsucht. Weiterlesen
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