Tag Archiv: Gewalt

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Bad Rodach: 31-Jähriger auf offener Straße angegriffen

Zwei Unbekannte griffen am späten Dienstagabend (22. November) in Bad Rodach (Landkreis Coburg) einen 31 Jahre alten Fußgänger an und verletzten ihn. Anschließend flüchteten die Täter. Die Kriminalpolizei Coburg sucht Zeugen.

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Horror-WG in Hof: Fünf Frauen vergewaltigen Opfer mit einer Gurke

Die Anklageschrift liest sich wie das Skript eines grausamen Thrillers. Fünf junge Frauen im Alter von 18 bis 21 Jahren sollen über Monate eine sechste junge Frau geschlagen, beschimpft, geschubst und erniedrigt haben. Am Abend des 24. August 2015 kommt es dann zum Eklat. Das Opfer wird von ihren Peinigerinnen mit einer Salatgurke vergewaltigt. Am Dienstag (22. November) war der erste Prozesstag am Amtsgericht Hof. Die Täterinnen sind angeklagt wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung, gefährlicher Körperverletzung und Nötigung.

Mit Essen beschmiert und aus Dusche gezogen

Was sich am Abend des 24. August 2015 in einer Wohnung in Hof abgespielt hat, lässt einen fassungslos zurück. Eine junge Frau wird zuerst von ihrer Mitbewohnerin mit ihrem eigenen Essen beschmiert. Dann geben ihr die beiden Mitbewohnerinnen und drei Freundinnen, welche zu Besuch waren, kaum Zeit um sich zu duschen.

Gurke gewaltsam in Vagina eingeführt

Als wäre diese Tat nicht schon schlimm genug, gipfelt der Abend in einem wirklich abscheulichen Verbrechen. Dem Opfer wird - so ist es in der Anklageschrift zu lesen - gegen seinen Willen die Hose runter gezogen und eine Salatgurke brutal in ihre Vagina eingeführt. Anschließend sollen die Frauen von ihrem Opfer verlangt haben den Flur zu putzen. Doch damit nicht genug. Die fünf Freundinnen schubsten ihr junges Opfer durch den Flur, wobei sie sich mehrfach an Wänden und Möbeln stieß.

Horror-WG in Hof: Fünf Frauen vergewaltigen ihr Opfer mit einer Salatgurke
(Aktuell-Bericht vom 22.11.16)

Massives Mobbing der Mitbewohnerinnen

Das weibliche Opfer lebte seit Juli 2015 mit zwei ihrer Peinigerinnen in einer Wohngemeinschaft in Hof. Bereits nach kurzer Zeit begann das massive Mobbing gegen die junge Frau. Da die Angeklagten wussten, dass das Opfer sehr introvertiert ist und sich nur schwer zur Wehr setzte, musste die Frau den Großteil des Haushaltes erledigen und häufig das Kleinkind einer der Täterinnen versorgen. Allerdings konnte sie diese Aufgaben wohl nie zur Zufriedenheit ihrer Mitbewohnerinnen erledigen, weshalb sie mehrfach geschlagen, getreten und gedemütigt wurde. Weiterhin, so ließt man es fassungslos auf den mehreren Seiten der Anklage, wurde ihr sogar Katzenkot ins Gesicht gehalten und der Inhalt des Katzenklos auf ihrem Bett verteilt.

Erster Prozesstag

Die Stimmung beim ersten Prozesstag am Amtsgericht in Hof war sehr angespannt. Die fünf Täterinnen wichen intimen Fragen des Richters aus und grinsten hin und wieder. Pikant ist, dass sich die jetzigen Aussagen der angeklagten Frauen nicht mehr mit ihren eigenen Auskünften decken, welche sie vor einem Jahr tätigten. Da die fünf Frauen noch sehr jung sind, könnten sie per Jugendstrafrecht verurteilt werden.

  • TVO wird über den Prozess weiter berichten!
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Bamberg: Mann sticht mit Messer auf Kontrahenten ein

Nach einer Messerattacke auf einen 27-jährigen Bamberger am späten Samstagabend (19. November) sitzt ein 43 Jahre alter Mann seit Sonntag (20. November) in Untersuchungshaft. Das Opfer wurde bei der Attacke verletzt und musste ins Krankenhaus. Kripo und Staatsanwaltschaft Bamberg ermitteln wegen versuchtem Totschlag.

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Küps: Einbrecher versuchen 23.000 Euro Sachschaden

Mit massiver Gewalt drangen Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch (15./16. November) in einen Imbissstube im Industriegebiet in Küps (Landkreis Kronach) ein. Sie entkamen mit einem Bargeldbetrag und hinterließen einen Sachschaden von rund 23.000 Euro. Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt und bittet um Mithilfe.

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Scheßlitz: 36-Jähriger erpresst mit einem Messer 1.000 Euro

Mit einem Messers zwang ein 36-Jähriger am Montagabend (07. November) in Scheßlitz (Landkreis Bamberg) einen Bekannten, bei einer Bank 1.000 Euro für ihn abzuheben. Kripo und Staatsanwaltschaft Bamberg ermitteln nun gegen den Tatverdächtigen wegen schwerer räuberischer Erpressung.

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Steinbach am Wald: Eine Schlägerei mit Folgen

Die Kriminalpolizei Coburg sucht Zeugen nach einer handfesten Auseinandersetzung zweier alkoholisierter Männer von Mitte Juli diesen Jahres in Windheim (Landkreis Kronach). Bei der Schlägerei erlitt ein damals 45 Jahre alter Mann schwere Verletzungen an einem Auge, sein Kontrahent wurde ebenfalls verletzt. Die Polizei teilte nun mit, dass sie wegen schwerer Körperverletzung ermittelt.

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Bamberg: Streit in einer Flüchtlingsunterkunft eskalierte

Weil er seinen Kontrahenten unter Alkoholeinfluss massiv gewürgt hatte, sitzt nun ein 17 Jahre alter, afghanischer Staatsangehöriger nach Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg in Untersuchungshaft. Der 17-Jährige geriet in Streit mit einem 18-Jährigen Landsmann, bei welchem der Ältere leicht verletzt wurde. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging am Donnerstag (27. Oktober) gegen den Beschuldigten Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung.

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Rödental: Horror-Clown kommt mit Kettensäge aus dem Gebüsch

Eine böse Überraschung erlebten vier Jungen im Alter von 13 bis 16 Jahren am frühen Mittwochabend (26. Oktober), als sie im Rödentaler Stadtteil Mönchröden (Landkreis Coburg) plötzlich einem Unbekannten mit Horrorclown-Maske gegenüber standen. Der Unbekannte schlug zuerst zwei 16-Jährige in die Flucht und griff dann einen 14-Jährigen tätlich an. Es ist der zweite Horror-Clown Vorfall in Oberfranken nach der Attacke am Samstagabend in Bamberg. Wir berichteten.

Horroclown lauert zwei 16-Jährigen auf

Wie die Polizei berichtete, fuhren gegen 17:15 Uhr zwei 16 Jahre alte Jungen mit den Fahrrädern von der Straße „Mahnberg“ in den Stadtpark, in Richtung der Richard-Wagner-Straße. Unvermittelt trat aus einem Gebüsch ein Mann mit einer Horrorclown-Maske, worauf die Jugendlichen stehen blieben. Der Unbekannte lachte, ging zurück ins Gebüsch und kam mit einer Kettensäge zurück und startete sie. Die 16-Jährigen ergriffen daraufhin die Flucht.

Mann mit Horroclown-Maske packt 14-Jährigen am Hals

Kurze Zeit später waren ein 13-Jähriger und ein 14 Jahre alter Junge mit den Fahrrädern ebenfalls in diesem Bereich des Stadtparks unterwegs. Bei einer Bank nahe des dortigen Sees, sahen sie einen Mann mit einer Horrorclown-Maske und fuhren zunächst an diesem vorbei. Als sie kurz darauf anhielten, soll der Maskierte auf den 14-jährigen Jungen zugegangen sein, ihn von vorne mit beiden Händen am Hals gepackt und hochgehoben haben. Da sich der Jugendliche heftig zur Wehr setzte, ließ der Unbekannte von ihm ab und beide Jungen flüchteten mit ihren Fahrrädern.

Wahrscheinlich in beiden Fällen der gleiche Täter

Nachdem die Polizei verständigt worden war, fahndeten zahlreiche Streifenbesatzungen, auch mit Unterstützung eines Diensthundes nach dem Tatverdächtigen. Bislang wurde der Mann nicht ermittelt. Aufgrund der Tatzeiten und Örtlichkeiten sowie der offensichtlich gleichen Maske, geht die Kripo Coburg nach derzeitigen Erkenntnissen in beiden Fällen von dem gleichen Täter aus.

Beschreibung des Täters

  • Größe: 185 Zentimeter
  • Bekleidung: schwarze Jogginghose und schwarze Schuhen
  • Maske wird als überwiegend weiß mit dicken roten Haarbüscheln auf dem Kopf beschrieben
  • Die Kettensäge hat die Farben orange, weiß und schwarz

Kripo sucht nach Hinweisen zu folgenden Fragen

  • Wer hat am Mittwoch, ab etwa 17:00 Uhr, eine verdächtige Person in dem Stadtpark nahe der Straße „Mahnberg“ gesehen?
  • Wer kennt eine Person, auf die obige Beschreibung passt und die eine überwiegend weiße „Horrorclown“-Maske mit dicken roten Haarbüscheln besitzt?
  • Wer kann sonst sachdienliche Angaben machen, die im Zusammenhang mit dem Auftreten des maskierten Unbekannten stehen könnten?

Hinweise nimmt die Kripo Coburg unter der Telefonnummer 09561/645-0 entgegen.

Weiterführende Informationen
Phänomen "Horror Clowns": Der Irrsinn erreicht Oberfranken!
(Aktuell-Bericht vom 25.10.16)
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Gymnasium Pegnitz: Schulbetrieb nach Amok-Drohung eingestellt

Für einen Großeinsatz der Polizei sorgte am Montagmorgen (17. Oktober) eine schriftliche Drohung, die bei dem Gymnasium in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) einging. Die Polizei sperrte das Gebäude ab und führte Kontrollen darin durch. Der Schulbetrieb wurde nach der ersten Schulstunde eingestellt. Ersten Ermittlungen zu Folge ging die Drohung weitverbreitet auch an andere Schulen im Bundesgebiet ein.

Polizei sperrt Zufahrt zum Gymnasium ab

Gegen 7:45 Uhr informierte die Schulleitung des Pegnitzer Gymnasiums die Polizei. Demnach soll dort in der Nacht per E-Mail eine Drohung eingegangen sein, dass es im Verlauf des Vormittags zu einer Gewalttat kommt. Die alarmierten Einsatzkräfte sperrten daraufhin die Zufahrt zu dem Schulareal in der Wilhelm-von-Humboldt-Straße ab.

Gymnasium Pegnitz: Schulbetrieb nach Amok-Drohung eingestellt
(Aktuell-Video vom 17.10.16)

Gymnasium evakuiert

Weitere Streifenbesatzungen riegelten das Schulgebäude ab. Niemand durfte mehr hinein. Die etwa 800 Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium mussten dann gegen 8:30 Uhr das Schulgebäude verlassen. Ein Teil der Schüler wurde zunächst in ein angrenzendes Schülerheim gebracht. In der Folge begannen eine große Anzahl Beamte mit der Absuche des Schulgebäudes und der Überwachung der näheren Umgebung.

Keine Gefahr für Lehrer und Schüler

Im Rahmen erster Ermittlungen wurde bekannt, dass gleichlautende Drohschreiben auch an andere Schulen im Bundesgebiet gingen und somit die Schule in Pegnitz offenbar nicht konkret im Fokus stand. Nach Abschluss der Durchsuchung wurde festgestellt, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Schüler und Lehrer bestand. Der Schulbetrieb wurde für den heutigen Montag eingestellt.

Bundesweite Drohungen

Welchen genauen Text die Mail beinhaltete, dazu wollte die Polizei aus Ermittlungsgründen nicht eingehen. Fakt ist, dass auch an weiteren Schulen im gesamten Bundesgebiet am Montag Drohungen eingingen. Davon betroffen waren mehrere Schulen in Leipzig sowie Bildungsstätten in Göttingen, Osnabrück und Magdeburg.

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Hof: Gewaltsamer Einbruch in Schreibwarengeschäft

Da sie bei ihrem Einbruch in ein Hofer Schreibwarengeschäft mit Postannahmestelle in der Nacht zum Mittwoch (05. Oktober) Alarm auslösten, ergriffen unbekannte Täter mit nur geringer Beute die Flucht. Die Kripo Hof hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mithilfe.

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Hof: Aktion „Friedenstaube“ am Freitagabend

Am Freitagabend (23. Oktober) gegen 18.30 startet vor dem Hofer Theater die Aktion „Friedenstaube“. Hierbei werden 30 Friedenstauben ein symbolisches Zeichen für den Frieden setzen. Die Veranstaltung ist für alle gedacht, die Respekt vor ihren Mitmenschen haben und dies auch zeigen.

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Kriminalstatistik Bayern 2014: Weniger Gewalt, Mehr Drogen und Einbrüche

Innenminister Joachim Herrmann hat heute in München die bayerische Kriminalstatistik für das Jahr 2014 vorgestellt. Demnach ist Bayern weiterhin das sicherste Bundesland: Das Straftatenrisiko ist zwar ganz leicht gestiegen, mit 5.164 Straftaten pro 100.000 Einwohner ist es aber weiterhin bundesweit das geringste. Auch die Aufklärungsquote dürfte mit 64,4 Prozent wieder eine der höchsten in Deutschland sein. Weiterlesen

Kronach: Mann misshandelt Freundin mit Gegenstand

 In der Nacht zum Donnerstag misshandelte ein 22 Jahre alter Kronacher seine Freundin körperlich und mit einem Gegenstand. Da er in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten in Erscheinung getreten war, kam er dafür jetzt in Untersuchungshaft. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es kurz nach Mitternacht zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 22-Jährigen und der 21 Jahre alten Frau. Dabei verletzte der Mann seine Freundin mit einem spitzen Gegenstand sowie mit körperlicher Gewalt und sperrte sie längere Zeit in einem Zimmer ein. Die Kripo Coburg hat die Ermittlungen aufgenommen und nahmen den Mann am Donnerstag vorläufig fest. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Coburg erfolgte am Freitag die Vorführung des Tatverdächtigen bei dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Kronach. Dieser erließ gegen den bereits vorbestraften Mann Haftbefehl. Er wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

 


 
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