Tag Archiv: Maxplatz

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Bamberg: Knapp 2.000 Menschen setzen in der Domstadt politisches Statement!

Weitgehend friedlich sollen die Demos am Samstagnachmittag (15. Februar) in Bamberg vergangen sein. Dies berichtete die Oberfränkische Polizei und zog eine positive Bilanz. Mit rund 120 Anhängern vollzog die rechtsextremistische Partei "Der III. Weg" ihren Marsch durch Bamberg. In einem Eilverfahren entschied sich das Verwaltungsgericht Bayreuth für einen Marsch durch die Domstadt. Wir berichteten. Parallel dazu demonstrieren 1.000 Menschen der linken Szene in der Domstadt. Auf dem Maxplatz fand im Zeichen der Menschlichkeit und Toleranz das "Fest der Demokratie" mit rund 500 Teilnehmern statt.

Das "Fest der Demokratie" mit rund 500 Bürgern setzen ein Zeichen gegen Extremismus

Ab 14:00 Uhr veranstaltete der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am Maxplatz ein Fest der Demokratie mit einem bunten Bühnenprogramm und vielfältigen Darbietungen. Dem Aufruf der Initiatoren folgten zeitweise rund 500 Bürger und setzten gemeinsam ein Zeichen gegen extremistische Strömungen. Außerdem hatten die Anwesenden, zwischen 17:30 Uhr und 18:30 Uhr, die Möglichkeit, am Markusplatz, unweit des Festes, einen interreligiösen Gedenkgottesdienst zu besuchen.

1.000 Angehörige der linken Szene ziehen durch die Innenstadt

Etwa 1.000 Angehörige der linken Szene starteten gegen 16:30 Uhr vom Marienplatz aus in Richtung Fußgängerzone. Der Demonstrationszug endete am Holzmarkt im Rahmen einer Schlusskundgebung und verlief laut der Polizei ohne Zwischenfälle.

120 Anhänger der rechtsextremistischen Partei "Der III. Weg" ziehen durch die Domstadt

Nach einer Auftaktkundgebung am Wilhelmsplatz bewegten sich gegen 17:15 Uhr rund 120 Anhänger im Aufzug des III. Weges durch die Innenstadt zu einer Zwischenkundgebung am Markusplatz. Anschließend setzten sie ihren Aufzug über die Löwenbrücke in die Untere Königsstraße fort.

Menschen blockieren der rechtsextremistischen Partei den Weg

Nachdem die beabsichtigte Route über die Kettenbrücke von einer großen Anzahl von Personen blockiert wurde, verlief die geänderte Aufzugsstrecke über die Luitpoldstraße, dem Kunigundendamm bis zur Marienbrücke. Die dortige Schlusskundgebung endete gegen 21:15 Uhr, begleitet vom lautstarken Protest zahlreicher Gegendemonstranten. Störaktionen sowie das Aufeinandertreffen von verschiedenen Gruppierungen konnte durch das Einschreiten der Polizei verhindert werden.

Unkommentiertes Video: Demos in Bamberg

Angehörige der linken Szene setzen sich auf die Straße

Kurz vor der Zwischenkundgebung der Rechtsextremen setzte sich eine Kleingruppe von Personen der linken Szene in der Lange Straße auf die Fahrbahn. Zu einer offensichtlich beabsichtigten Blockade des Demonstrationszuges, soll es laut Polizeibericht, nicht gekommen sein. Die Versammlungsteilnehmer konnten daran vorbeigeführt werden.

Polizei berichtet über eine weitgehend friedliche Demo in der Domstadt

Aus Sicht der Oberfränkischen Polizei verlief das Versammlungsgeschehen weitgehend friedlich. Zahlreichen, gewaltbereiten Veranstaltungsteilnehmern sprach die Polizei Platzverweise aus. Sowohl ein Angehöriger der rechten, als auch ein Teilnehmer der linken Szene erhielten Anzeigen wegen Beleidigungen. Ein Teilnehmer der Linken wurde vorläufig festgenommen, da dieser zuvor ein Polizeiwagen beschädigte.

Oberfränkische Polizei erhält Unterstützung

Die Oberfränkische Polizei erhielt am Samstag Unterstützung von den Polizeipräsidien Unterfranken und Mittelfranken, der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie der Bundespolizei.

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Weiterführende Informationen:
Bamberg: Bunt gegen "Der III. Weg"
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Verwaltungsgericht Bayreuth: „Der III. Weg“ darf in Bamberg marschieren

Das Verwaltungsgericht Bayreuth hat am Freitag (14. Februar) entschieden: Die rechtsextremistische Partei " Der III. Weg" darf am Samstag (15. Februar) in Bamberg ihren Fackelmarsch vollziehen. Jedoch mit Einschränkungen. Die Gegenveranstaltung das "Fest der Demokratie" findet am Maxplatz in Bamberg statt.

Weiterführende Informationen:
Bamberg: Bunt gegen "Der III. Weg"
Kulmbach / Bamberg: Demos gegen Rechts!

Das Verwaltungsgericht Bayreuth hat am Freitag (14. Februar) entschieden: Die rechtsextremistische Partei " Der III. Weg" darf am Samstag (15. Februar) in Bamberg ihren Fackelmarsch vollziehen. Jedoch mit Einschränkungen. Die Gegenveranstaltung das "Fest der Demokratie" findet am Maxplatz in Bamberg statt.

Die rechtsextreme Partei wird sich auf dem Wilhelmsplatz versammeln

Die von der Verfassung als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich eingestufte Partei "Der III. Weg" wird sich am Samstag um 16:00 Uhr auf dem Wilhelmsplatz in Bamberg versammeln, um den Opfern, die vor 75 Jahren bei der Bombardierung Dresdens umgekommen sind, zu gedenken . Dies hatte zunächst die Stadt Bamberg verboten gehabt, weil dadurch die Sicherheit der Stadt in Gefahr gebracht werden würde. Die Verantwortlichen der Partei klagten dagegen. In einem Verfahren entschied sich das Verwaltungsgericht Bayreuth nun für eine Versammlung und wies auf die Versammlungsfreiheit hin.

Stadt Bamberg genehmigt die Versammlung mit Auflagen und veranstaltet eine Gegendemo

Während des Aufmarsch dürfen keine Fackeln und kein lautes Veranstaltungsequipment genutzt werden, um die Öffentlichkeit vor Störung zu schützen und die Sicherheit gewährleisten zu können. Parallel findet auf dem Maxplatz in Bamberg mit viel Kultur, Musik und Ansprachen das "Fest der Demokratie" statt. Die Stadt Bamberg darf auf Anordnung des Verwaltungsgerichts Bayreuth nicht mehr für diese Veranstaltung öffentlich werben. Dies wurde auf Antrag der Partei "Der III. Weg" so entschieden.

Mehr zum Aufmarsch der Partei "Der III. Weg" und zur Gegendemo das "Fest der Demokratie" in Bamberg am Freitag (14. Februar) ab 18 Uhr in Oberfranken Aktuell.

Bamberg: Hitlergruß auf dem Weihnachtsmarkt gezeigt

Ein stark betrunkener 34- Jähriger musste am gestrigen Freitagnachmittag (23. November) auf dem Bamberger Weihnachtsmarkt von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen werden, nachdem er andere Besucher anpöbelte. Zudem zeigte er den Ordnungshütern den Hitlergruß.

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Bamberger Blütenpracht: Der Maxplatz blüht wieder

Der Sommerflor hat Einzug gehalten in die Innenstadt vom Bamberg. Das städtische Gartenamt der Domstadt hat auch in diesem Jahr den Maxplatz zum Erblühen gebracht. Mitarbeiter stellten 13 Pflanzkübel mit je einer jungen Blumenesche in Kugelform sowie 19 Blumenpyramiden auf. Mit den Pflanzungen wurde abgewartet, bis die Eisheiligen und damit mögliche Frostnächte vorüber waren.

Begrünungskonzept ist sehr beliebt

Zusammen mit der Tiefgaragen-Mauer-Begrünung und den Blumenkästen an den Rathausfenstern bilden die Pflanzkübel und Blumenpyramiden das Begrünungskonzept für den Maxplatz. Dieses hatte der Stadtrat vor sieben Jahren beschlossen. Seitdem ist es zu einem festen und sehr beliebten Bestandteil des Maxplatzes geworden.

Sechs Mitarbeiter im Einsatz

Sechs Mitarbeiter waren knapp vier Stunden mit zwei Radladern und zwei Lkw im Pflanzeinsatz. Die Bäumchen fallen heuer aber kleiner aus als in den Vorjahren. Wegen eines Pilzbefalls mussten die Trompetenbäume ausgewechselt werden. So zieren in diesem Jahr die Blumeneschen den Maxplatz.

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Bamberg: Kein Platz für Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit

Am Maxplatz in Bamberg protestierten am Samstag Vormittag bis zu eintausend Bürgerinnen und Bürger lautstark und friedlich gegen eine Versammlung der rechten Szene. Bamberg zeigt damit erneut eindrucksvoll Flagge gegen Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass. Nachdem eine Aktivistin der örtlichen rechten Szene zu einer Versammlung in der Bamberger Innenstadt aufgerufen hatte, fanden sich dort nur etwa 40 Teilnehmer ein. Weitaus mehr Zulauf erhielt der Protest der Bamberger Bürgerschaft. Die etwas eintausend Teilnehmer drückten unter dem Motto „Kein Mensch ist illegal – Bamberg wehrt sich gegen Nazis“ deutlich ihre Meinung aus. Verantwortliche von Stadt und Landkreis Bamberg, Kirchen und weiterer Institutionen beteiligten sich an dem Protest und zeigten dadurch eindrucksvoll, dass in Bamberg kein Platz für Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit ist. Um die 200 Einsatzkräfte der Polizei, mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei, hatten die Einsatzlage jederzeit unter Kontrolle. Es kam zu keinerlei nennenswerten Zwischenfällen.


 

Rehau (Lkr. Hof): Frau wird bei Unfall leicht verletzt

Leicht verletzt wird eine 35-jährige Frau bei einem Autounfall am Sonntagnachmittag am Maxplatz in Rehau im Landkreis Hof. Eine 25-jährige Mercedesfahrerin aus Hof übersieht an der Kreuzung Maxplatz/Gartenstraße die Vorfahrt der 35-jährigen Rehauerin, die mit ihrem VW Polo in Richtung Schillerplatz fährt. Der Zusammenstoß im Kreuzungsbereich ist so heftig, dass der Polo noch gegen den Pkw Skoda eines 57-Jährigen geschleudert wird, der dort verkehrsbedingt hält. Insgesamt entsteht durch den Unfall ein Schaden von ca. 15.000 Euro. Alle drei am Unfall beteiligten Autos müssen abgeschleppt werden.

 



 

 

Bamberg: Proteste gegen NPD-Kundgebung auf dem Maxplatz

Unser Beitrag in „Oberfranken Aktuell“ vom Dienstag, 10.09.2013:

 

(TV-Handy-Video)

 

Nach der Buspanne der NPD auf dem Weg zu ihrer Kundgebung in Bayreuth, soll die Deutschland-Tour der rechtsradikalen Partei heute zumindest in Bamberg Station machen. Auch hier sind bereits zahlreiche Gegenveranstaltungen verschiedener Parteien angekündigt. Außerdem ruft das „Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus“ zum lautstarken Protest gegen die Kundgebung auf dem Maxplatz auf. Laut unseren Reportern sind eine Handvoll NPD-Personen vor Ort. Sie treffen auf rund 500 lautstarke Gegendemonstranten. Einen ausführlichen Bericht der Veranstaltungen sehen Sie ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.