Tag Archiv: Melanie Huml

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Corona-Pandemie in Bayern: Söder & Co. reagieren auf den Anstieg der Infizierten

Das Bayerische Kabinett hat auf die steigenden Corona-Zahlen im Freistaat reagiert und Regelmaßnahmen beschlossen. Dies trifft vor allem Kommunen, bei denen der 7-Tages-Inzidenz-Wert von 50 überschritten wird. Dann gelten zum einen eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen, die stark frequentiert sind und auch ein Alkoholverbot, wie es Bamberg zuletzt bereits per Allgemeinverfügung beschloss.

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Bayern: Corona-Maßnahmen bis zum 18. September verlängert

Am Dienstag (01. September) informierten Staatsminister Dr. Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Kultusminister Michael Piazolo im Rahmen einer Pressekonferenz über die wesentlichen Beschlüsse der Ministerratssitzung. Unter anderem wurde bekannt gegeben, dass die Quarantäne- und Infektionsschutzverordnungen bis zum 18. September verlängert werden.

Stufenplan für Unterricht verabschiedet

Wie bereits am Montag (31. August) der bayerische Ministerpräsident Söder gemeinsam mit Kultusminister Piazolo und weiteren Teilnehmern des Schulgipfels verkündete, wird der Regelunterricht ab dem 8. September in Bayern wie geplant stattfinden. Wir berichteten. Ab Schulbeginn gilt für die ersten neun Tage im Unterricht für weiterführende Schulen (ab 5. Klasse) eine Maskenpflicht im Unterricht. Diese gilt sowohl für Schüler als auch Lehrer. Ausgenommen von dieser Pflicht sind Grundschüler. Piazolo gab bekannt, dass ein Stufenplan für den Unterricht verabschiedet wurde. Unter 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner findet der Regelunterricht statt. Ab 35 Infektionen gilt die Maskenpflicht nicht am Unterrichtsplatz des Schülers. Bei 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern muss die Maske im Unterricht getragen und der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Bei mehr als 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern wird es zu einem Wechsel zwischen Präsenz- und Fernunterricht geben. Mit Einhaltung von Mindestabstand im Präsenzunterricht und einer Einführung der Maskenpflicht, die auch für Grundschüler gelten wird. Piazolo gab in diesem Zusammenhang bekannt, dass bei mehr als 50 Infektionen auch die Einführung von Distanz- und Notunterricht beschlossen werden kann. Gesundheitsministerin Melanie Huml verkündete, dass auch für Kitas ein Stufen-Konzept entwickelt wurde, um auch hier in den Regelbetrieb übergehen zu können.

Kostenfreie Reihentestungen für Lehrer und Verstärkerbusse werden eingesetzt 

Für den Schulweg sollen mehr Busse eingesetzt werden. Sogenannte Verstärkerbusse, die eine Überfüllung vermeiden sollen. Der Freistaat wird die Förderung bis zu den Herbstferien um 100 Prozent übernehmen. Außerdem werden den Lehrkräften kostenfreie Corona-Tests angeboten. Das Angebot wurde von über 50 Prozent der Lehrkräften in Bayern angenommen. Der Freistaat stellte zudem 800 zusätzliche ausgebildete Lehrer ein.

Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis zum 18. September

Laut Huml wurden von Montag (31. August) auf Dienstag (01. September) 311 neue Corona-Fälle in Bayern gemeldet. Reiserückkehrer sollen weiterhin auf das Coronavirus getestet werden. Bisher (Stand: 31. August) wurden 319.459 Testungen durchgeführt. Wie Staatsminister Dr. Florian Herrmann bekannt gab, werden die Corona-Maßnahmen bis zum 18. September verlängert. Die Verlängerung der Beschränkungen argumentierte er damit, dass es noch kein Medikament und Impfung gegen das Coronavirus gebe. Ab Mittwoch (02. September) sind unter Auflagen wieder Messen erlaubt.

Der Aktuell-Beitrag zur Maskenpflicht im Unterricht (01. September):
Beschlossene Sache in Bayern: Maskenpflicht im Unterricht
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Nach der Corona-Test-Panne in Bayern: Huml muss im Landtag Rede & Antwort stehen

UPDATE zur bayerischen Corona-Test-Panne:

Huml entschuldigt sich

Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml hat sich am Mittwoch auf der Sondersitzung des Gesundheitsausschusses im Bayerischen Landtag für die Panne bei den Corona-Tests sowie die langen Wartezeiten entschuldigt. Die Ministerin widersprach allerdings Medienberichten, sie hätte schon eher von den Problemen gewusst und diese verschwiegen.

Söder baut Kabinett um

Ministerpräsident Markus Söder zieht nach der Panne bei den Corona-Tests für Rückkehrer aus dem Urlaub Konsequenzen und baut das Kabinett um. Um das Krisenmanagement in der Corona-Pandemie zu verbessern und zu stärken, wechselt ab dem Donnerstag Bau- und Verkehrsstaatssekretär Klaus Holetschek unbefristet in das Gesundheitsministerium. Laut Presseberichten soll er Gesundheitsministerin Melanie Huml bei ihrer Arbeit unterstützen.


ERSTMELDUNG (10:05 Uhr):

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) muss am heutigen Mittwoch (19. August) im Landtag Rede und Antwort zur bayerischen Corona-Test-Panne stehen. In München kommt dazu der Gesundheitsausschuss auf Initiative der Opposition (Grüne, SPD, FDP) im Landtag in einer Sondersitzung zusammen.

44.000 Testergebnisse nur mit Verzögerung übermittelt

Hintergrund ist die Corona-Test-Panne mit Fehlern bei der Übermittlung der Daten der Testergebnisse. Wir berichteten! So erfuhren rund 44.000 Getestete nicht oder nur mit Verzögerung noch den Ergebnissen. Unter ihnen waren auch 949 positive Getestete. Bis zum letzten Samstag (15. August) wurden nach einer weiteren Auswertung der Dokumente 903 Positiv-Getestete ausfindig gemacht. Wir berichteten! Bei 46 positiven Befunden lagen bis zum Wochenende keine passenden Personendaten vor. Söder und Huml übernahmen auf einer Pressekonferenz am letzten Donnerstag (13. August) die Verantwortung für diese Panne.

Wusste Huml schon deutlich früher von den Problemen?

Wie die Süddeutsche Zeitung am Dienstag (18. August) berichtete, soll Huml offenbar schon früher von der Corona-Testpanne gewusst haben. Wie die Zeitung schrieb, soll die Gesundheitsministerin schon am Montag (10. August) per interner Mail über die Probleme bei der Übermittlung der Daten informiert worden sein und damit zwei Tage früher als von ihr selbst dargestellt.

Gesundheitsministerium in München dementiert

Ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums dementierte den "SZ"-Bericht:

 

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat die Öffentlichkeit sofort informiert, als ihr am 12.8.2020 bekannt wurde, dass sich die am 10.8. von der Firma Eurofins bis zum Abend des 11.8. in Aussicht gestellten Lösungen zur Übermittlung der Testergebnisse nicht realisieren lassen. Am 12.8. wurde zudem bekannt, dass die Zahl der nicht ermittelten positiv Getesteten deutlich gestiegen ist. Zutreffend ist damit die Äußerung der Ministerin am 12.8., dass sie erst an diesem Tag von dem konkreten Ausmaß der Schwierigkeiten und den fehlenden Lösungsansätzen erfahren hat.

Bereits am 10.8. hatte die Ministerin öffentlich darauf hingewiesen, dass es Verzögerungen bei der Übermittlung von Testergebnissen gab. Konkrete Zahlen lagen der Ministerin zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor.

(Ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums)

 

Sondersitzung des Gesundheitsausschusses

Der Gesundheitsausschuss kommt am Mittwochmittag (13:00 Uhr) zu der einberufenen Sondersitzung zusammen. Hier muss Huml über die Testpanne und die aktuelle Lage Auskunft geben. Auch der Chef der Staatskanzlei, Florian Herrmann (CSU), ist bei der Sondersitzung vor Ort. Für die Opposition aus Grünen, SPD und FDP ist die Test-Panne noch nicht für abgeschlossen und somit verhallen auch nicht die kritischen Stimmen in der Causa.

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Corona-Test-Panne in Bayern: Großteil der Reiserückkehrer jetzt ermittelt

Bei der Übermittlung von bayerischen Corona-Testergebnissen an Reise-Rückkehrer wurde bis zum heutigen Sonntagmittag (16. August) der Großteil der positiv Getesteten erreicht worden. Dies teilte das Bayerische Gesundheitsministerium mit. Weiterlesen
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Corona-Test-Panne in Bayern: Söder & Huml räumen schweren Fehler ein

Nach der Corona-Test-Panne in Bayern wurde die Kritik an der Staatsregierung um Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsministerin Melanie Huml (beide CSU) in den letzten Stunden immer lauter. Von "der größten Panne in der Pandemie-Bekämpfung in Deutschland" (Die Grünen im Bayerischen Landtag) und "Söder hat sich in der Krise nicht bewährt" (Landtags-SPD) reichten die Stimmen der politischen Gegner. Huml und Söder übernahmen die Verantwortung in dieser Krise und informierten auf einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag (13. August) über die aktuelle Lage.

Staatsregierung muss umfangreiche Test-Panne eingestehen

Gesundheitsministerin Huml musste bereits am gestrigen Mittwoch (12. August) einräumen, dass es bei der Übermittlung der Daten an den bayerischen Corona-Teststellen zu großen Problemen kam. So seien bei mehr als 85.000 durchgeführten Tests 44.000 Befunde noch nicht übermittelt wurden. Dies waren gut 50 Prozent! Unter den 44.000 Befunden waren auch rund 900 positive Tests.

Betroffene werden informiert

Im Laufe des heutigen Donnerstags (13. August) werden die rund 900 positiv getesteten Personen informiert. Es gibt zudem rund 150 Fälle, die derzeit noch offen sind. Beide Politiker erklärten während der Pressekonferenz mehrmals, dass es sich um einen laufenden Prozess handle. Auch Personen, deren Test negativ ausgefallen ist, sollen demnach informiert werden. Söder und Huml räumten ein, dass es sich um einen schwerwiegenden Fehler handelte. Deshalb wird nun das Personal um rund 100 Personen aufgestockt, veränderte Strukturen geschaffen, um die Zusammenarbeit zwischen Innen- und Gesundheitsministerium besser zu verzahnen. Zudem wechselt der Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Andreas Zapf, in das Gesundheitsministerium.

Bayerische Panne bei den Corona-Tests: Söder & Huml übernehmen die Verantwortung

Kontaktdaten händisch aufgenommen

Probleme gibt es nach aktuellem Stand nur bei Personen, deren Fragebögen händisch ausgefüllt worden sind. Seit ein Dienstleister die getesteten Personen digital erfasst, soll das Problem nicht mehr aufgetreten sein. Der Dienstleister benötigte einige Tage, um die digitale Erfassung der Coronatests anzubieten. Deshalb wurden die Fragebögen der Getesteten zu Beginn von Ehrenamtlichen per Hand ausgefüllt.

Melanie Huml bleibt im Amt 

Markus Söder verteidigte in der Pressekonferenz die bayerische Strategie und die zahlreiche Tests. Nicht er mache das Tempo, sondern Corona. Bei der Panne handele es sich um einen operativen Fehler. Gesundheitsministerin Melanie Huml hatte Söder zweimal ihren Rücktritt angeboten. Der Ministerpräsident sprach ihr aber auf der Pressekonferenz weiterhin das Vertrauen aus. 

 

Es ist mir wichtig, dass wir das weiter zusammen gestalten", so Söder. "Wir müssen schauen, dass wir aus jedem Fehler lernen, um für Sicherheit und Klarheit zu sorgen.

(Ministerpräsident Markus Söder)

 

Deutliche Kritik an der Staatsregierung

Von Seiten der politischen Gegner im Landtag hagelte es seit Mittwoch deutliche Kritik. So sprach unter anderem Ludwig Hartmann, Grünen-Co-Fraktionsvorsitzender im Landtag, von einer "Schocknachricht für Deutschland". Horst Arnold, der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, sieht die Verantwortung für diese Panne bei Ministerpräsident Söder und erklärte:

 

Ministerpräsident Söder hat sich und seine Regierung mit immer neuen Ankündigungsfeuerwerken überfordert. Bei der Ausführung, den Basics und der Leistungsfähigkeit des Apparates, haperte es dann. Hätte man sich für verantwortungsvolle Planung mehr Zeit genommen, wäre dieser immense Schaden nicht entstanden. Söder hat sich in der Krise nicht bewährt. Das Versagen allein auf die Gesundheitsministerin abzuschieben, wäre unfair.

(Horst Arnold, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion)

 

Für mehr Sicherheit in Bayern: Doppeltests für Reiserückkehrer

Am Montag (10. August) informierten der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Kultusminister Michael Piazolo über den weiteren Corona-Fahrplan. Im Schwerpunkt befasste sich das bayerische Kabinett mit den Themen: Testzentren, Urlaubsrückkehrer und Schulen. Markus Söder gab bekannt, dass es in Zukunft Doppeltests für Reiserückkehrer geben soll, um mehr Sicherheit gewähren zu können.

Coronatests an den Bahnhöfen, Flughäfen und Autobahnen sollen ausgeweitet werden

Wie Söder im Rahmen der Pressekonferenz mitteilte, lassen Reiserückkehrer die Infektionszahlen in den einzelnen Bundesländern steigen. Daher benötigt Bayern künftig für Reiserückkehrer einen Doppeltest. Der zweite Test soll nach fünf bis sechs Tagen zu Hause durchgeführt werden. Bis Anfang August wurden 55.000 Tests pro Tag durchgeführt. Bis Ende August soll die Zahl der durchgeführten Coronatests auf 200.000 pro Tag steigen. Hierbei sollen die Teststationen an den Autobahnen, Flughäfen und Bahnhöfen ausgeweitet werden. In den kommenden Tagen sollen daher Mängel beseitigt und die Umsetzung der Tests professionalisiert werden. Zudem sollen bis Ende August in allen Landkreisen und kreisfreien Städten in Bayern Testzentren etabliert werden, die die unbürokratische Umsetzung von Tests ermöglichen.

Testpflicht für neue Saisonmitarbeiter

Unternehmen seien dazu verpflichtet, neue Saisonmitarbeiter vorbeugend auf das Coronavirus zu testen. Erst bei Vorliegen von einem negativen Coronatest, sei es den Saisonmitarbeitern erlaubt, im Unternehmen zu arbeiten.

Am 1. September soll über eine mögliche Maskenpflicht im Unterricht entschieden werden

Zudem gab Söder bekannt, dass am 1. September über eine Maskenpflicht im Unterricht entschieden werden soll. Aktuell ist klar, dass es eine generelle Maskenpflicht in der Schule geben wird. Vorbeugend werden den Lehrern und Lehrerinnen freiwillige intensive Tests angeboten. Diese können ab dem 24. August bis zum 18. September umgesetzt werden.

Piazolo stellt Plan zum Schulbeginn vor

Zum Thema Schulbeginn stellte Kultusminister Michael Piazolo einen Plan vor: Feste Gruppen in Schulen, Regelmäßige Lüftungen, Nies- und Hustetikette werden eingehalten und keine Klassenfahrten bis Ende Januar 2021 erlaubt. Bei Anstieg der Infektionszahlen wird der Wechselunterricht eingeführt. Sollten sich die Zahlen weiter verschlechtern, wird Fernunterricht stattfinden. Die Bedingungen für einen möglichen Wechsel- und Fernunterricht wurden durch 50.000 Leihgeräte, die den Schülern zur Verfügung stehen werden, realisiert. Piazolo appellierte an die Vernunft der Schüler. Wer einen Regelunterricht möchte, der müsse auch außerhalb der Schule achtsam sein, so Piazolo.

Der Oberfranken-Aktuell-Beitrag vom 10. August 2020:
Corona in Bayern: Doppeltests für Reiserückkehrer und flexible Schulkonzepte
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Oberfranken: Bayern will verpflichtende Coronatests an Flughäfen

Coronatests für Urlaubsrückkehrer sollen Pflicht werden, zumindest an Flughäfen. Das haben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsministerin Melanie Huml am heutigen Montag (27. Juli), im Hinblick auf die beginnenden Sommerferien in Bayern, bekannt gegeben. Weiterlesen
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Bayern: Ab dem 1. September gilt für Kitas der Regelbetrieb

Am Dienstagmittag (21. Juli) informierte der bayerische Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Familienministerin Carolina Trautner über das weitere Verfahren in Bezug auf die Corona-Pandemie im Freistaat Bayern. Bekannt gegeben wurde, dass die Kitas ab dem 1. September zu einem Regelbetrieb zurückkehren werden, falls das Infektionsgeschehen dies zulasse. Zudem beschloss am Dienstag (21. Juli) das bayerische Kabinett ein Pandemie-Zentrallager. Das verkündete Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Ab dem 1. September soll wieder Regelbetrieb für Kitas in Bayern gelten

Ab dem 1. September soll der Regelbetrieb für Kindergärten, Krippen und Horte in Bayern gelten. Nur unter der Vorraussetzung, wenn das Infektionsgeschehen dies auch zulasse. Das verkündete Familienministerin Carolina Trautner. Vorgesehen ist hierfür ein Stufenmodell. Die erste Stufe bedeutet Regelbetrieb mit einem stabilen Infektionsgeschehen. Die zweite Stufe bedeutet, dass ein eingeschränkter Regelbetrieb möglich sein soll. Heißt, dass bei steigenden Infektionszahlen die Gruppengrößen reduziert werden sollen. Bei Stufe 3 und somit bei einer Verschlechterung der Infektionszahlen, soll eine Notbetreuung eingerichtet werden.

Einzelfallentscheidung bei Erkrankung von Kindern

Aktuell darf ein Kind mit einer Erkrankung die Kita nicht besuchen. Ab dem 1. September sollen Erzieher / Erzieherinnen in Einzelfällen individuell entscheiden dürfen, ob ein Kind trotz Krankheitssymptomen die Kita besuchen darf oder nicht. Nach wie vor sollen feste Gruppen in Kindergärten gebildet werden, um Infektionswege nachverfolgen zu können.

Bayerische Kabinett beschließt ein Pandemie-Zentrallager

Wie Gesundheitsministerin Melanie Huml in der Pressekonferenz verkündete, wurde heute (21. Juli) beschlossen, dass ein Pandemie-Zentrallager errichtet werden soll. Dadurch soll Bayern im Falle einer zweiten Infektions-Welle gerüstet sein. Wichtiges Material (Desinfektionsmittel, Handschuhe, Schutzkittel etc.) sollen für sechs Monate bereitgehalten werden. Zudem werden im Freistaat die Testzentren mit bis zu 50 Prozent in Sachen wie Miete, Logistik und vieles mehr von Bayern unterstützt.

Infektionsgeschehen in Bayern weiterhin stabil

Das Infektionsgeschehen sei in Bayern laut Staatsminister Florian Herrmann weiterhin stabil. Die Tests seien stark ausgeweitet. Aktuell werden zwischen 20 bis 23.000 Tests durchgeführt. Positive Tests würden so zwischen 0,4 bis 0,6 Prozent liegen. Zum Vergleich: Anfang Mai lag der Anteil der positiven Tests bei 6 Prozent. In den vergangenen Tagen seien keine weiteren Todesfälle in Bayern hinzugekommen.

Der Aktuell-Beitrag zur Pressekonferenz (21. Juli 2020)
Corona-Krise: Bayerische Staatsregierung informiert
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Corona-Tests am Flughafen: Das sagt Gesundheitsministerin Melanie Huml dazu

Mit ihr rechnen viele: Mit der zweiten Welle in der Corona-Pandemie. Möglicherweise geht hier ein Risiko von Rückkehrern aus Urlaubsgebieten aus – deswegen möchte der Freistaat Bayern diesen Personen anbieten, sich zum Beispiel am Flughafen direkt auf Covid-19 testen zu lassen.

Noch sind keine Details bekannt

Details dazu werden wohl am Dienstag (21. Juli) auf einer Pressekonferenz in München erläutert. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat über dieses Thema aber bereits am heutigen Montag (20. Juli) mit TVO-Reporter Andreas Heuberger gesprochen. Das ganze Interview mit Melanie Huml sehen Sie am Mittwoch, ab 19:30 Uhr,  im Rahmen der Sommergespräche bei TVO.

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Bamberg: Wegen Corona erhalten Sportvereine knapp 700.000 Euro

Der Freistaat Bayern verdoppelt coronabedingt die „Vereinspauschale“. Davon profitiere auch die Region Bamberg. Wie die beiden Landtagsabgeordneten Staatsministerin Melanie Huml und Holger Dremel am Donnerstag (09. Juli) mitteilten, steigt der Förderbetrag für Sport- und Schützenvereine in Stadt und Landkreis Bamberg auf 680.871 Euro. Weiterlesen

Bamberg: Malteser Patenruf bekommt Sozialpreis 2020

Das Projekt „Patenruf“ des Malteser Hilfsdienstes Bamberg wird am heutigen Dienstag (07. Juli) mit dem Sozialpreis 2020 der Oberfrankenstiftung ausgezeichnet. „Eine verdiente Anerkennung“, sagt die Bamberger Landtagsabgeordnete Staatsministerin Melanie Huml und gratuliert herzlich. Sie hatte den „Patenruf“ nach ihrem Besuch beim Malteser Hilfsdienst für die Auszeichnung vorgeschlagen.

„Das ist ein wunderbares Projekt. Gerade für ältere Menschen, die nicht mehr so mobil sind und viel Zeit alleine zu Hause verbringen, ist der Patenruf eine schöne Abwechslung im Alltag“, so Huml.

Dabei telefonieren ehrenamtliche und extra dafür ausgebildete Mitarbeiter regelmäßig mit einsamen Menschen, die sich vorab für dieses Angebot angemeldet haben.

„Jedes Telefonat bedeutet, einem Menschen eine Freude gemacht zu haben. Denn Gespräche sind für das eigene Wohlbefinden enorm wichtig. Ich selbst habe bei meinem Besuch zwei ältere Damen angerufen und durfte erleben, wie sehr sie sich freuen, mit jemanden reden zu können. Das ist ein gutes Gefühl“, erzählt Melanie Huml.

Zwischen 20 und 25 ehrenamtliche Patinnen und Paten telefonieren in der Regel wöchentlich mit etwa 300 Menschen aus Oberfranken.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml beim "Patenruf":
Bamberg: Melanie Huml als Telefonpatin
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Bayern: 80 Millionen Euro Corona-Pflegebonus ausbezahlt

Rund 80 Millionen Euro hat der Freistaat Bayern an Pflegekräfte ausbezahlt. 351.248 Anträge auf den bayerischen Corona-Pflegebonus sind bis zum Fristende am 30. Juni eingegangen. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Freitag (03. Juli) in München hingewiesen. Weiterlesen
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Bayern: Corona-Testoffensive in der heimischen Fleischindustrie

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml eine erweiterte Testoffensive bei Schlachthöfen sowie bei Zerlege- und Fleischverarbeitungsbetrieben starten. So soll in Kürze bayernweit in 33 weiteren ausgewählten Fleischbetrieben getestet werden. Darunter befinden sind neun Schlachthöfe, 12 Zerlegebetriebe sowie 12 Betriebe mit dem Schwerpunkt auf der Herstellung von Fleischerzeugnissen und Wurstwaren. Dabei soll auch herausgefunden werden, ob die hohe körperliche Belastung oder die Arbeit bei ungünstigen Klimabedingungen mögliche weitere Risikofaktoren für eine Corona-Infektion darstellen.  
Der Schutz der Bevölkerung vor einer SARS-CoV-2-Infektion hat für uns oberste Priorität. Deshalb hat das neue Untersuchungsprogramm das Ziel, größeren Ausbruchsgeschehen wie in Gütersloh vorzubeugen. Zugleich soll der Gesundheitsschutz der Beschäftigten gestärkt werden. (Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)
  51 Schlachthöfe in Bayern bereits getestet Bei den ersten umfassenden Corona-Reihentestungen der Mitarbeiter an 51 Schlachthöfen in Bayern waren insgesamt 110 Personen ermittelt worden, die mit dem Coronavirus infiziert worden sind. Insgesamt wurden dabei 6.407 Personen untersucht. Darunter waren 100 positiv getestete Mitarbeiter eines Schlachthofs aus dem niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen, in dem es im Mai 2020 einen Corona-Ausbruch gab. Sofort nach dem Bekanntwerden des ersten Infektionsfalls wurde eine Reihentestung aller dort beschäftigten rund 1.000 Mitarbeiter vorgenommen. Bei den im Anschluss erfolgten Tests der Mitarbeiter von weiteren 50 Schlachthöfen in Bayern wurden zehn Personen positiv getestet. Ausbau der Testkapazitäten  
Insgesamt ist der Ausbau der Testkapazitäten und deren Ausschöpfung von entscheidender Bedeutung für eine weiterhin erfolgreiche Eindämmung der Corona-Pandemie. Wir werden die Testungen auf  SARS-CoV-2 in Bayern massiv ausweiten. Ein Eckpunkt unseres Bayerischen Testkonzepts ist, dass alle Personen, die auf eine Infektion auf SARS-CoV-2  getestet werden wollen, Gewissheit darüber erhalten sollen, ob sie sich infiziert haben. (Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)
  Huml ergänzte: „Allen Bürgerinnen und Bürgern Bayerns wird deshalb zeitnah angeboten, sich bei einem niedergelassenen Vertragsarzt auch ohne Symptome testen zu lassen. Wichtig ist: Symptomatische Verdachtsfälle auf eine COVID-19-Erkrankung sollen wie bisher prioritär getestet werden.“
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Bamaberger Land: Weitere Million Euro aus dem DigitalPakt Schule

Wie die bayerischen Landtagsabgeordneten Melanie Huml und Holger Dremel (beide CSU) mitteilten, soll aus dem „DigitalPakt Schule“ eine weitere Million Euro in die Region Bamberg fließen. Das Geld ist für die Anschaffung digitaler Medien wie Laptops oder Tablets gedacht. Weiterlesen
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Corona-Warn-App: Welche Funktion die App erfüllen soll

Seit Dienstag (16. Juni) kann die Corona-Warn-App heruntergeladen werden. Die App soll im Kampf gegen die Ausbereitung des Coronavirus helfen und Infektionsketten stoppen. Die Nutzung ist freiwillig.

App informiert Nutzer im Fall eines positiven Corona-Befundes

Technisch nutzt die Warn-App den Kurzstreckenfunkstandard Bluetooth auf Smartphones, um zu messen, wie lange sich Nutzer begegnen und wie groß der Abstand dabei etwa ist. Dafür tauschen die Geräte verschlüsselte Zufallscodes aus, die für zwei Wochen auf dem Smartphone gespeichert werden. Im Fall eines positiven Corona-Befundes, berechnet die App das Infektionsrisiko und benachrichtigt alle gespeicherten Kontaktpersonen anonym.

Behörden und Betreiber sollen keinen Zugriff auf die Nutzerdaten haben

Wie das bayerische Gesundheitsministerium am Dienstag (16. Juni) informierte, sollen Behörden und Betreiber der App keinen Zugriff auf die Nutzerdaten haben. Die App würde weder Namen und Telefonnummern oder Standorte speichern. Sie funktioniert ohne Anmeldung. Die anonymisierten Daten werden lediglich dezentral auf dem eigenen Smartphone gespeichert und nach zwei Wochen gelöscht.

„Die App ist unser digitales Gedächtnis im Kampf gegen die Pandemie. Sie merkt sich unsere Begegnungen - auch mit Menschen, die wir nicht persönlich kennen. Das können zum Beispiel Menschen sein, denen wir in Bus oder Bahn begegnen. Wenn ein Nutzer sich als infiziert meldet, schlägt die App Alarm und benachrichtigt alle seine aufgezeichneten Kontakte. Das ist ein großer Fortschritt bei der Suche nach Kontaktpersonen und unterstützt die wertvolle Arbeit unserer Gesundheitsämter ungemein.“

(Melanie Huml, Gesundheitsministerin von Bayern)

Der Aktuell-Beitrag zur Corona-Warn-App:
Oberfranken: Die Corona-Warn-App ist da
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