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Erzbistum Bamberg: Brot für alle Menschen

Die Stiftung „Brot für alle Menschen“ von Erzbischof Ludwig Schick hat im Jahr 2013 fast 45.000 Euro für Projekte gegen den Hunger in der ganzen Welt gespendet. Allein 20.000 Euro gingen an die katholischen Hilfswerke Misereor und Caritas International für Flüchtlinge in Syrien. „Es ist wichtig, die Not der Menschen in ihrer Heimat zu lindern, damit sie nicht den lebensgefährlichen und oft tödlichen Fluchtweg nach Europa gehen müssen“, sagte Erzbischof Schick.
9.000 Euro spendete die Stiftung für landwirtschaftliche Projekte in der Partnerdiözese Thiès im Senegal. Mit 10.000 Euro wurde der Aufbau einer Landwirtschaftsschule in Simbabwe gefördert. „Dort lernen junge Frauen und Männer, sich und ihre Familien durch Gartenbau, Landwirtschaft und Viehzucht eigenständig zu ernähren; außerdem qualifiziert diese Schule für ein Agrarstudium an der Universität“, erläuterte Schick. Mit 5000 Euro unterstützte Erzbischof Schick auf seiner Reise nach Kuba vor wenigen Wochen dortige Projekte der Kirche für die Beschaffung von Lebensmitteln.

 


 

 

Bayreuth: Sitzungen rund um die Festspiele

Kultureller Großalarm heute in Bayreuth. Gleich zwei Sitzungen rund um die Bayreuther Festspiele stehen auf der Tagesordnung. Und mittendrin: Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe in einer unangenehmen Doppelrolle. Zu einen nämlich ist sie Geschäftsführerin der Richard-Wagner-Stiftung. Zum anderen Vertreterin der Stadt Bayreuth in der Festspielgesellschaft. Und beide kämpfen um Macht und Einfluß am Grünen Hügel. Alles was Rang und Namen hat, wenn es um die verschiedensten Gremien und Zusammenschlüsse rund um Richard Wagner und dessen Erbe geht, kommt heute in Bayreuth zusammen. Beide Gremien, also Stiftungsrat und Verwaltungsrat, tagen im Rathaus. Das eine vormittags, das andere nachmittags. Und die Wagnerwelt blickt mit Spannung auf die Ergebnisse. Besprochen werden soll zum einen, wer künftig langfristiger Mieter des Festspielhauses ist und eine eventuelle Änderung der Stiftungssatzung. Und genau darin liegt die Krux von Brigitte Merk-Erbe. Stimmt sie einer Satzungsänderung zu, dann verliert sie in ihrer Funktion als Vertreterin der Stadt Bayreuth Einfluß und Stimmrecht, wenn es um Entscheidungen am Grünen Hügel geht– also zum Beispiel auch, wenn über das Thema Festspielleitung befunden wird.  Kurz vor 16 Uhr sind dann beide Sitzungen beendet – leider aber: Ohne Ergebnis. Entscheidung vertagt, heißt es von allen Seiten. Weder Merk-Erbe noch ein anderer hochrangiger Tagungsteilnehmer ist zu irgendeiner Art Stellungnahme bereit. Es scheint also noch viel Gesprächsstoff zu geben – in Sachen Richard Wagner – und wer wofür in Bayreuth künftig genau zuständig sein wird…