Tag Archiv: Versorgung

© TVO / Christoph Röder

Bayreuth: Wasserrohrbruch in der Straße Hirtenbühl

In Bayreuth ist erneut ein Wasserrohr geplatzt. Am Mittwochmorgen (19. August) ist die Straße Hirtenbühl von dem Rohrbruch betroffen. Die Straße ist aufgrund der Bauarbeiten am heutigen Tag halbseitig gesperrt.

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Bamberg: 70 Millionen Euro fürs Klinikum

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat die Modernisierung des Klinikums Bamberg am Bruderwald als vorbildlich bewertet. Huml betonte anlässlich eines Besuchs des Klinikums am Freitag: „Hier entsteht derzeit eines der modernsten Operationszentren Bayerns. Das Klinikum Bamberg ist bereits eine tragende Säule der medizinischen Versorgung für die Menschen in ganz Oberfranken.“

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Bayern: Kabinett sichert Finanzierung von 32 neuen Krankenhausbauvorhaben

Die hochwertige und wohnortnahe stationäre Patientenversorgung ist Grundstock für die hohe Lebensqualität in Bayern. Der Ministerrat hat dazu 32 neue Krankenhausbauvorhaben mit einem Gesamtfördervolumen von 382 Millionen Euro in Bayern beschlossen. Dies gaben Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber und der Finanzminister Dr. Markus Söder heute in München bekannt. Huber betonte: „Die heutige Entscheidung ist ein klares Bekenntnis für das Gesundheitsland Bayern und ein starkes Signal für den ländlichen Raum. Die beschlossenen Maßnahmen werden die Qualität der stationären Versorgung spürbar steigern. Eine hochwertige medizinische Versorgung darf nicht zum Privileg der Großstädte werden. Wir brauchen flächendeckend leistungsstarke Krankenhäuser – gerade in einer älter werdenden Gesellschaft sind sie unverzichtbar.“ Möglich wurde das umfangreiche Maßnahmenpaket durch die vom Landtag beschlossene Anhebung des Krankenhausetats für 2013 um 70 Millionen Euro auf 500 Millionen Euro. Der Ministerrat hat die zusätzlichen Spielräume umgehend zugunsten der Krankenhäuser ausgeschöpft. Söder: „Diese kräftige Mittelaufstockung beweist einmal mehr, dass der Freistaat Bayern ein verlässlicher Finanzierungspartner für die bayerischen Krankenhäuser ist und bleibt. Bei ansteigender Bautätigkeit können so die notwendigen Bauprojekte zügig angepackt werden.“

Finanzierung für alle Projekte gesichert

Alle Projekte sind mit der Einplanung in das Jahreskrankenhausbauprogramm finanziell abgesichert und können umgehend beginnen. Herausragende Projekte sind die Großbaumaßnahmen bei der BRK-Frauenklinik in München sowie an den Kliniken in Bayreuth, Lauf a.d. Pegnitz und Memmingen. Huber und Söder: „Bayern stellt mit der heutigen Entscheidung erneut unter Beweis, wie eine patientenorientierte Krankenhausfinanzierung erfolgreich in der Fläche umgesetzt werden kann. Dies ist nur mit entsprechenden regionalen Spielräumen möglich. Bayern leistet hier deutlich mehr als andere Länder.“ Den Überlegungen auf Bundesebene, künftig auf eine pauschale Krankenhausförderung umzustellen, erteilte Huber deshalb eine klare Absage: „Bayern nimmt seine Finanzierungsverantwortung ernst. Das bayerische System mit gezielter Einzelförderung für Krankenhausbaumaßnahmen hat sich bewährt. Eine pauschalierte Förderung nach dem Gießkannenprinzip ist in einem Flächenland wie Bayern nicht akzeptabel.“

Geplante Investitionen sind Wachstumsimpulse

Finanzminister Söder verwies auf die traditionell gute Finanzierung der Krankenhäuser in Bayern. Die zur Verfügung gestellten Fördermittel decken den anstehenden Bedarf für alle Krankenhausprojekte vollständig ab. „Neben dem hohen Wert für die Gesundheit der Bevölkerung bedeuten die geplanten Investitionen im Krankenhausbereich auch einen wichtigen Schub für Bauwirtschaft, Handwerk und medizintechnische Industrie. Damit werden gezielte Wachstumsimpulse gegeben, die den Wirtschaftskreislauf beleben und hochwertige Arbeitsplätze sichern.“

Alle 32 Projekt im Einzelnen

Jahreskrankenhausbauprogramm 2014:

  • München (Schön-Klinik Harlaching – 11,12 Millionen Euro)
  • Altötting (Kreisklinik – 2,70 Millionen Euro)
  • Haar (Heckscher-Klinikum – 5,80 Millionen Euro)
  • Bad Aibling (RoMed Klinik – 7,51 Millionen Euro)
  • Landshut (Kinderklinik St. Marien – 5,70 Millionen Euro und Bezirkskrankenhaus – 7,19 Millionen Euro)
  • Passau (Kinderklinik III. Orden – 5,96 Millionen Euro)
  • Regensburg (Krankenhaus St. Josef – 8,20 Millionen Euro)
  • Coburg (Klinikum – 12,30 Millionen Euro)
  • Erlangen (Waldkrankenhaus St. Marien – 9,00 Millionen Euro)
  • Nürnberg (Klinikum Süd – 11,11 Millionen Euro)
  • Lauf a.d. Pegnitz (Krankenhaus – 22,65 Millionen Euro)
  • Augsburg (Bezirkskrankenhaus – 13,35 Millionen Euro)
  • Krumbach (Klinik – 4,13 Millionen Euro)
  • Lindau (Asklepios Klinik – 9,42 Millionen Euro)
  • Immenstadt (Klinik – 8,16 Millionen Euro)

Jahreskrankenhausbauprogramm 2015:

  • Ebersberg (Kreisklinik – 15,70 Millionen Euro)
  • Traunstein (Klinikum – 11,07 Millionen Euro)
  • Amberg (Psychiatrische Tagesklinik – 3,18 Millionen Euro)
  • Regensburg (Evangelisches Krankenhaus – 11,40 Millionen Euro)
  • Burglengenfeld (Asklepios Klinik – 9,50 Millionen Euro)
  • Bamberg (Klinik am Bruderwald – 8,72 Millionen Euro)
  • Bad Neustadt a.d. Saale (Klinik für Handchirurgie – 18,23 Millionen Euro)
  • Pfronten (St. Vinzenz Klinik – 3,51 Millionen Euro)

Jahreskrankenhausbauprogramm 2016:

  • Deggendorf (Donauisar Klinikum – 19,54 Millionen Euro)
  • Bayreuth (Bezirkskrankenhaus – 16,63 Millionen Euro)
  • Scheßlitz (Juraklinik – 10,76 Millionen Euro)

Jahreskrankenhausbauprogramm 2017:

  • München (Rotkreuzklinikum Taxisstr. – 28,50 Millionen Euro)
  • Vilshofen (Kreiskrankenhaus – 2,09 Millionen Euro)
  • Weiden (Klinikum – 5,70 Millionen Euro)
  • Bayreuth (Klinikum 42,65 Millionen Euro)
  • Memmingen (Klinikum – 30,63 Millionen Euro)

 


 

 

Themenwoche „Stadtgespräch Kulmbach“: „Diagnose Praxissterben“

Der hohe Altersdurchschnitt vieler Hausärzte, die drohende Verschlechterung der ärztlichen Versorgung auf dem Land und die Maßnahmen der Staatsregierung, dem entgegenzusteuern, beherrschen immer wieder die Nachrichtenlage in unserer Region. TV Oberfranken hat sich dem Thema angenommen, eine Themewoche sowie am Dienstag (26.03.) ein „Stadtgespräch Kulmbach“ durchgeführt. Zu Wort kamen Mediziner und Patienten, Kommunalpolitiker, Visionäre und auch die Staatsregierung.

 

HIER SEHEN SIE DIE KOMPLETTE SENDUNG „STADTGESPRÄCH KULMBACH“ AUS DER „ALTEN FEUERWACHE“ KULMBACH VOM 26. MÄRZ 2013 IN VOLLER LÄNGE:

 

 

 

Unser Bericht über das Stadtgespräch Kulmbach am 26. März 2013:

 

 

Hier sehen Sie die Beiträge der Themenwoche:

 

Freitag (22. März):
Heute unterhalten wir uns mit zwei Medizinstudenten am Klinikum Kulmbach, die hier ein Praktikum in ihren Semesterferien durchführen. Die zukünftigen Ärzte fragen wir, ob sie sich eine Karriere als Allgemeinmediziner vorstellen können oder ob sich die Studenten eine andere Laufbahn im medizinischen Bereich vorstellen.

 

 


Donnerstag (21. März):

Heute richten sich in der Themenwoche unsere Blicke auf die „Richtlinie zur Förderung der Niederlassung von Hausärzten im ländlichen Raum und informieren über ein Pilotprjekt der CSU Frankenwald. Zu Wort kommen Gerhard Wunder, Bürgermeister von Steinwiesen und Dr. med Robin Wernard, Allgemeinmediziner aus Steinwiesen.

 

 

Mittwoch (20. März):
Heute kommt in unserer Themenwoche Dr. Ingo Rausch von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) zu Wort. Mit dem Mediziner sprechen wir über Hausarztverträge, finanzielle Anreize für Allgemeinmediziner und die drohende hausärztliche Unterversorgung auf dem Land.

 

 

Dienstag (19. März):
Zum Auftakt unserer Themenwoche schauen wir bei Allgemeinmediziner Dr. med. Reinhard Baar in Presseck vorbei. Mit dem Landarzt beleuchten wir die derzeitige Situation der Ärzte in den ländlichen Regionen. Lohnt es sich für Ärzte überhaupt, eine Praxis auf dem Land zu betreiben?