Am Landgericht Bayreuth läuft seit Montag (1. Juni) der Prozess gegen einen 79-jährigen ehemaligen Bankdirektor. Ihm wird versuchter Totschlag vorgeworfen.
Angeklagter hält SEK-Beamte für Mörder und geht mit Messer aus sie los
Ende August 2025 soll der Angeklagte mit zwei Messern seinen Nachbarn bedroht haben, weil er ihn aufgrund einer anhaltenden wahnhaften Störung für einen Auftragsmörder hielt. Als ein Sondereinsatzkommando der Polizei, das durch den Nachbarn alarmiert wurde, an der Wohnung des 79-Jährigen in Bayreuth eintraf, hielt er wohl die Polizeibeamten für Mörder und ging mit den Messern auf sie los.
Gericht prüft dauerhafte Unterbringung in Psychiatrie
Dank der Schutzausrüstung gelang es dem 79-Jährigen jedoch nicht die Beamten zu verletzten. Die Polizisten konnten den Rentner schließlich ins Badezimmer drängen, entwaffnen und festnehmen. Seit seiner Verhaftung ist der Angeklagte in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Das Gericht muss nun entscheiden, ob er dort dauerhaft bleiben soll. Der Prozess ist bis zum 2. Juli angesetzt.