Tag Archiv: SEK

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SEK-Einsatz in Lisberg: Betrunkener droht sich zu erschießen!

Ein 38-jähriger Betrunkener löste am Donnerstagvormittag (19. September) im Lisberger Ortsteil Trabelsdorf im Landkreis Bamberg einen Großeinsatz der Polizei aus, da dieser in seiner Wohnung Zugriff auf Schusswaffen hatte und sich drohte etwas anzutun. Der Mann verhielt sich nach einem vorangegangenen Streit äußerst aggressiv.

38-Jähriger zerstört seine Wohnungseinrichtung

Gegen 9:15 Uhr verständigten Angehörige die Polizei, nachdem der 38-Jährige die eigene Wohnungseinrichtung zerstörte. Zudem drohte er die Schusswaffe gegen sich selbst zu richten. Mehrere Streifenbesatzungen fuhren zu dem Anwesen und sperrten weiträumig den Bereich ab. Unter anderem war auch das Spezialeinsatzkommando vor Ort.

38-Jähriger wird wegen seiner Psyche in eine Klinik gebracht

Kurz nach 11:30 Uhr nahm ihn das SEK an seiner Haustür widerstandslos fest. Ein Notarzt versorgte die leichten Verletzungen des 38-Jährigen, die er sich offenbar im Vorfeld selbst zugefügt haben muss. Die Polizei Bamberg-Land führt aktuell weitere Überprüfungen und Ermittlungen bei dem 38-Jährigen, unter anderem zu dem Besitz von Schusswaffen, durch. Aufgrund seines psychischen Zustands wird er in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Weiterführende Informationen zum SEK-Einsatz in Lisberg:
SEK-Einsatz in Lisberg: "(...) es wurde mit Schusswaffen gedroht"
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SEK-Einsatz in Hirschaid: Internationale Razzien gegen Waffenhändler!

Am Dienstagmorgen (20. August) kam es in Hirschaid im Landkreis Bamberg zu einem SEK-Einsatz. Offenbar war die Aktion Teil eines internationalen Großeinsatzes mit circa 1.000 Polizeikräften. Im Fokus standen Waffenhändler. Die Polizei möchte derzeit gegenüber der Presse keine konkreten Einsatzorte bestätigen. Im Fokus der Ermittlungen steht die Internetplattform "xplosives.net“.

Großeinsatz in neun Bundesländern

Diese Website soll detaillierte Informationen zur Herstellung von Sprengstoff bereitstellen und auch einen Handel mit entsprechenden Grundstoffen betreiben. Der Großeinsatz wurde gleichzeitig in neun Bundesländern durchgeführt. Gleichzeitig fanden in weiteren europäischen Ländern Razzien statt, unter anderem in Litauen und in Kroatien. Bei den Durchsuchungen wurden diverse Schusswaffen, Betäubungsmittel, Sprengstoffe und 130 Kilogramm Grundstoffe zur Herstellung von Sprengmitteln sichergestellt.

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SEK-Einsatz in Bamberg: Sohn drohte Vater mit dem Tod

UPDATE (13:02 Uhr):

Sohn droht Vater mit dem Tod

Wie die Polizei am Donnerstagmittag (15. August) offiziell in einem Statement mitteilt, wurde am Mittwochabend (14. August) im Bamberger Osten ein 45-Jähriger festgenommen, weil er seinen Vater mit dem Tod bedrohte. Die Kriminalpolizei Bamberg und die Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen. Der psychisch kranke Mann befindet sich mittlerweile in einer Klinik.

Verdächtige Gegenstände in Rucksack

Am Mittwochnachmittag teilte der 80-Jährige der Polizei Bamberg mit, dass ihn sein psychisch kranker Sohn damit bedroht habe, ihn zu töten und dieser sich in der gemeinsamen Wohnung zunehmend aggressiv verhält. Für die Festnahme des 45-Jährigen wurde zur Unterstützung ein Spezialeinsatzkommando angefordert. Als der Sohn gegen 18:00 Uhr das Mehrfamilienhaus in der Eichendorffstraße verließ, konnte er durch die Einsatzkräfte widerstandslos festgenommen werden.

SEK-Einsatz in Bamberg: Sohn bedroht Vater mit dem Tod
(Aktuell-Bericht vom 15.08.2019)

Einlieferung in eine Nervenklinik

Da sich in seinem Rucksack verdächtige Gegenstände befanden, verständigten die Polizisten Spezialisten der Technischen Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes, die mit einem Polizeihubschrauber nach Bamberg kamen. Vorsorglich wurden die Bewohner der umliegenden Häuser gebeten, diese zu verlassen. Gegen 20:45 Uhr konnten die Fachleute Entwarnung geben. Von dem Inhalt des Rucksacks ging keine Gefahr aus. Nachdem der von der Staatsanwaltschaft Bamberg beauftragte Heftbefehl wegen Bedrohung vom Ermittlungsrichter abgelehnt wurde, befindet sich der Mann nach Begutachtung durch einen psychiatrischen Sachverständigen zur ärztlichen Behandlung in einer Nervenklinik.


UPDATE (10:02 Uhr):

Anwohner aus ihren Wohnungen geklingelt

Große Aufregung herrschte am gestrigen Abend im Zuge des SEK-Einsatzes in der Eichendorffstraße im Bamberger Osten. Gegen 17:00 Uhr rückten die Beamten an und klingelten laut Agenturberichten von vor Ort unter anderem die junge Mutter Olga M. und ihre kleine Tochter aus der Wohnung. "Ich bin im Schlafanzug mit dem Kind raus und weiß nicht, wann ich wieder zurück in die Wohnung darf", erzählte sie. Für die Anwohnerin und ihre Tochter sollte es eine lange Nacht werden. Bis in die Abendstunden durften sie und auch andere Bewohner nicht in ihre Wohnungen zurückkehren.

SEK-Einsatz in Bamberg: Anwohner müssen stundenlang im Freien ausharren
SEK-Einsatz in Bamberg: Wohnhaus-Räumung wegen psychisch krankem Mann
(Unkommentierte Videoaufnahmen)

Bombe oder Waffe im Spiel?

Während die Bewohner auf der Straße ausharrten, waren das SEK und eigens mit einem Hubschrauber eingeflogene Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes im Einsatz. Unter den Bewohnern wurde spekuliert, dass es um eine mögliche Bombe oder eine Waffe gehen könne. Die Ermittler bestätigten dies nicht. Die Polizei will sich im Laufe des Tages zu dem Vorfall äußern.


ERSTMELDUNG (09:35 Uhr):

Am Mittwochabend (14. August) kam in der Eichendorffstraße von Bamberg zu einem Einsatz des Spezialeinsatzkommandos (SEK). Das Polizeipräsidium teilte am Donnerstagmorgen (15. August) mit, dass der Einsatz durch einen psychisch kranken Mann ausgelöst wurde. Aus Sicherheitsgründen wurde das SEK angefordert. Der Mann konnte am Abend zügig überwältigt und festgenommen werden. Er wird am Donnerstagmorgen dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Laut News5 mussten die Bewohner einiger Mehrfamilienhäuser am Abend ihre Wohnungen verlassen und auf der Straße ausharren. Neben dem SEK sollen auch eingeflogene Spezialisten des Landeskriminalamtes aus München im Einsatz gewesen sein.

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Nach SEK-Einsatz in Priesendorf: Mehrere Waffen im Auto des 23-Jährigen entdeckt!

Wie wir bereits berichteten, löste am Montagmittag (22. April) ein 23-Jähriger in Priesendorf (Landkreis Bamberg) einen SEK-Einsatz aus, da dieser drohte seinem Bruder etwas antun zu wollen. Der Mann befindet sich nun in ärztlicher Betreuung. In seinem Wagen fanden die Polizisten zudem mehrere Waffen.

Polizei entdeckt Waffen-Fahrzeug

Bevor der 23-Jährige das Anwesen in Priesendorf verließ, beschädigte er zunächst das Auto seines Bruders und fuhr im Anschluss mit seinem VW-Bus fort. Während der Festnahme entdeckte die Polizei im Fahrzeug des Mannes ein selbstgeschmiedetes Schwert, eine Machete, zwei Messer, eine Schreckschusspistole und ein Luftgewehr.

23-Jähriger muss in ein Krankenhaus

Zudem war der 23-Jährige während der Festnahme alkoholisiert und psychisch labil. Er wurde im Anschluss direkt in einem Krankenhaus untergebracht.

Polizei ermittelt gegen Mann

Die Polizei Bamberg-Land ermittelt aktuell gegen den 23-Jährigen wegen Bedrohung, Sachbeschädigung, Trunkenheit im Verkehr und wegen mehrerer Verstöße gegen das Waffengesetz.

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Hof: Mit Haftbefehl gesuchter Einbrecher nach umfangreichen Ermittlungen in Haft!

Aufgrund von umfangreichen Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Hof konnte ein mit Haftbefehl gesuchten Straftäter in Unterfranken jetzt festgenommen werden. Dem 45-Jährigen wird zur Last gelegt, in Stadt und Landkreis Hof mehrere Einbrüche, vor allem in Wohnanwesen, begangen zu haben. Weiterlesen
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Münchberg: SEK-Einsatz am Samstagmorgen!

Ein 32-jähriger Mann stieß am Samstagmorgen (08. September) in Münchberg (Landkreis Hof) gegenüber einer Bekannten Drohungen aus. Da er laut Polizei dabei möglicherweise den Zugriff auf eine Schusswaffe hatte, kam es im zu einem größeren Polizeieinsatz im Stadtgebiet. Ein alarmiertes Spezialeinsatzkommando nahm den Mann schließlich fest.

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Bedrohungslage in Kulmbach: SEK-Einsatz am Samstagmittag!

UPDATE (Donnerstag, 21. Juni):

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bayreuth, der Kulmbacher Polizei sowie der Kripo Bayreuth im Zusammenhang mit einer Bedrohungslage und einem SEK-Einsatz am letzten Samstag (16. Juni) in Kulmbach dauern die Ermittlungen an. Inzwischen kam es durch die Ermittler zu drei Wohnungsdurchsuchungen. Hierbei wurden laut Polizei „verschiedene relevante Gegenstände“ sichergestellt.

Hausdurchsuchungen im Landkreis Kulmbach

Nach der Festnahme des 62-jährigen Kulmbachers sowie der Sicherstellung von Waffen und Munition erfolgten in den vergangenen Tagen umfangreiche Durchsuchungen am Wohnanwesen des Beschuldigten sowie auf Grundstücken im Landkreis Kulmbach. Hierbei stellten die Beamten Gegenstände sicher, „die von strafrechtlicher Bedeutung sein könnten“, so die Polizei. Derzeit laufen diesbezüglich die Untersuchungen. Bei den Vor-Ort-Maßnahmen waren neben der Kulmbacher Polizei auch Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei aus Nürnberg und oberfränkische Polizeidiensthunde im Einsatz.

 

UPDATE (Montag, 18. Juni):

Der am Samstagnachmittag von Spezialeinsatzkräften festgenommene 62-Jährige befindet sich auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Bayreuth seit dem gestrigen Sonntag (17. Juni) in Untersuchungshaft. Die Polizei Kulmbach führt gegen ihn Ermittlungen wegen Bedrohung und Verstößen nach dem Waffengesetz.

 

ERSTMELDUNG (Samstag, 16. Juni):

Nachdem ein 62-jähriger Kulmbacher am Samstagmittag (16. Juni) seinen erwachsenen Sohn nach einer Streitigkeit im gemeinsamen Anwesen mit einer Waffe bedroht hatte, nahmen ihn Spezialeinsatzkräfte am Nachmittag in seiner Wohnung im Stadtteil Weiher fest. Die Polizei stellte bei dem Einsatz mehrere Schusswaffen sicher.

Kulmbacher Polizei alarmiert SEK-Einheit

In der Mittagszeit kam es in der Wohnung zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern. Der 62-Jährige bedrohte dabei seinen Sohn mit einer Waffe. Der 42-Jährige konnte das Anwesen verlassen und meldete den Vorfall bei der Kulmbacher Polizei. Da sich weitere Angehörige der Familie im Anwesen befanden, alarmierte die Polizei eine SEK-Einheit aus Mittelfranken, die Verhandlungsgruppe der oberfränkischen Polizei und weitere Einsatzkräfte weiterer oberfränkischer Dienststellen.

Polizei stellt Waffen sicher

Zunächst sperrten Beamte die Wege zu dem Anwesen weiträumig ab. In der Folge gelang es den Spezialeinsatzkräften den Mann widerstandslos in seiner Wohnung festzunehmen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Anwesens fanden fand man mehrere Waffen. Diese wurden sichergestellt. Den 62-Jährigen brachten die Polizeikräfte für weitere Maßnahmen zur Polizeiinspektion Kulmbach. Dort laufen jetzt die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Vorfall.

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Landgericht Coburg: Polizist wegen sexueller Nötigung verurteilt

Ein aufsehenerregender Prozess ging am heutigen Freitag (09. Februar) in Coburg zu Ende. Auf der Anklagebank saß ein Polizist aus Kronach. Ihm wurden sexuelle Nötigung, Körperverletzung und Vergewaltigung vorgeworfen. Nun ist ein Urteil gefallen.

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Ortsmitte abgeriegel: SEK-Einsatz in Plankenfels am Freitagnachmittag

UPDATE (Samstag, 11:55 Uhr):

Keine Verdachtsmomente für einen Haftbefehl

Wie die Polizei am Samstagvormittag (16. September) mitteilte, befindet sich der am späten Freitagnachmittag durch Spezialeinheiten vorläufig Festgenommene inzwischen wieder auf freiem Fuß. Derzeit bestehen keine Verdachtsmomente, die einen Haftbefehl rechtfertigen würden, so die Ermittler. Am Freitagnachmittag erhielt die Einsatzzentrale eine durch Verständigungsprobleme geprägte Mitteilung. Demnach musste die Polizei von einer Bedrohung eines 44-Jährigen gegenüber einer Bewohnerin desselben Anwesens ausgehen. Spezialeinheiten wurden herangezogen, da der Mann als Jäger bekannt war und daher die Möglichkeit des Zugriffes auf Waffen bestand. Letztendlich wurde der Verdächtige festgenommen.

Plankenfels: Mann soll Frau mit Waffe bedrohen

Umfangreiche Ermittlungen

Bei den ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei erhärteten sich die Verdachtsmomente hinsichtlich möglicher Straftatbestände nicht in dem Maße, dass eine Vorführung zur Prüfung der Haftfrage gerechtfertigt wäre, so die Polizeimeldung. Der 44-Jährige wurde somit in der Nacht aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Zwischendurch schoss man die kriminalpolizeilichen Maßnahmen rund um das Wohnanwesen ab. Die Ermittlungen dauern an.

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UPDATE (Freitag, 21:20 Uhr):

44-Jähriger festgenommen

Laut dem offiziellen Polizeibericht vom Freitagabend nahmen Beamte eines Spezialeinsatzkommandos am späten Nachmittag in der Ortsmitte von Plankenfels einen 44-jährigen Mann vorläufig fest. Nach einem Notruf und dem Einsatz einer Rettungsdienstbesatzung gegen 14:00 Uhr lagen Informationen vor, dass eine Hausbewohnerin mit einer Schusswaffe bedroht wurde. Da der Tatverdächtige als Jäger Zugriff auf Waffen hat, umstellten zunächst Polizeikräfte das Wohnanwesen und richteten einen Sicherheitsbereich ein.

Festnahme gegen 17:30 Uhr

Darüber hinaus wurden Spezialeinheiten hinzugezogen, die den Mann gegen 17:30 Uhr widerstandslos festnahmen. Nach jetzigem Kenntnisstand gab es bei dem Einsatz keine Verletzten. Zurzeit wird der Tatort von der Staatsanwaltschaft Bayreuth sowie Kripo Bayreuth intensiv auf Spuren untersucht. Die im Haus aufgefundenen Waffen wurden sichergestellt. Nach wie vor sind die genaueren Umstände der Tat unklar und damit Gegenstand der andauernden, umfangreichen Ermittlungen

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UPDATE (Freitag, 18:20 Uhr):

Vor wenigen Minuten vermeldete das Polizeipräsidium Oberfranken via Twitter, dass inzwischen ein Mann festgenommen worden ist. Die Lage sei mittlerweile unter Kontrolle. Allerdings sind die genauen Umstände des Einsatzes bislang noch völlig unklar. Laut unbestätigten Medienberichten sollen ein Mann und eine Frau das umstellte aus verlassen haben und sich ergeben haben.

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ERSTMELDUNG (Freitag, 17:30 Uhr):

Großeinsatz seit Freitagnachmittag

Momentan findet in Plankenfels im Landkreis Bayreuth ein SEK-Einsatz statt. Auf Nachfrage von TVO bestätigte Polizeisprecher Heiko Mettke, dass seit dem Freitagnachmittag (gegen 16:00 Uhr) ein Einsatz mit einem Polizei-Großaufgebot durchgeführt wird. Zudem wurden zahlreiche Rettungskräfte alarmiert. Zwischenzeitlich traf ein Spezialeinsatzkommando (SEK) aus Mittelfranken in Plankenfels ein. Im Ortskern wurde ein Wohngebäude umstellt. Eine weiträumige Sicherheitszone wurde eingerichtet, die Ortsmitte abgesperrt. Die Bevölkerung darf derzeit nicht auf die Straße. Die Anwohner müssen in ihren Wohnhäuser bleiben.

Mögliche Geiselnahme

Unbestätigten Informationen zufolge soll es sich um eine Geiselnahme handeln. Dies bestätigte die Polizei bislang nicht. Heiko Mettke: "Derzeit herrscht vor Ort eine unklare Lage". Die Polizei gibt derzeit keine weiteren Informationen nach außen, wie viele Personen sich in dem Gebäude befinden. Es ist nur bekannt, dass ein Dolmetscher angefordert wurde, da eine "Sprachbarriere" besteht, so die Polizei.

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Stadt & Landkreis Bamberg: Razzia im Rotlichtmilieu

UPDATE (15:12 Uhr)

Nach dem Brandanschlag im Januar 2017 und einen Buttersäureanschlag im September 2016 auf ein Bordell in der Straße "Laubanger" in Bamberg, konnten bei Razzien am Dienstagmorgen (30. Mai) sieben Personen festgenommen werden. Alle sieben Straftäter sitzen inzwischen in Justizvollzugsanstalten ein. Zudem konnten im Rahmen eines SEK-Einsatzes mehrere verbotene Substanzen und weitere Beweismittel sicherstellen.

Täter nahmen Bordell in Bamberg ins Visier

Infolge der Anschläge auf das Etablissement in der Straße "Laubanger" in Bamberg arbeiteten Beamten der Ermittlungskommission (EKO) „Laubanger“ im Zusammenwirken mit der Staatsanwaltschaft Bamberg intensiv an der Aufklärung des Verbrechens. Bereits im Februar wurden drei Haftbefehle gegen Verdächtige beantragt, insbesondere wegen schwerer Brandstiftung, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. Wir berichteten.

Kripo durchleuchtet kriminelle Gruppe

Den Kripobeamten war rasch klar, dass es sich bei den Taten um Machtkämpfe im Rotlichtmilieu insbesondere in Bezug auf das Stadtgebiet Bamberg handelte. Es gelang der EKO „Laubanger“ in den folgenden Monaten unbemerkt tiefer in die kriminellen Strukturen der Gruppierung einzudringen und damit an wichtige Informationen zu gelangen. Dabei gerieten insbesondere acht weitere Personen ins Visier der Ermittler. Alle Tatverdächtigen waren bereits im Vorfeld unter anderem durch gewalttätiges Verhalten sowie zum Teil auch in Bezug auf Rauschgift- und Waffendelikte in Erscheinung getreten.

Großeinsatz im Raum Bamberg und Haßberge

Da die Polizisten von gewaltbereitem Verhalten der Tatverdächtigen ausgehen mussten und auch den Besitz von Waffen nicht ausschließen konnten, wurden zu den Einsätzen am Dienstagmorgen SEK-Beamte aus Nürnberg hinzugezogen. Weiterhin waren Beamte aus Coburg und Schweinfurt im Einsatz. Polizisten der Spezialeinheiten verschafften sich Zutritt zu insgesamt acht Wohnanwesen im Stadtgebiet Bamberg, dem Bamberger Landkreis sowie im Landkreis Haßberge in Unterfranken und nahmen insgesamt sieben Tatverdächtige fest. Bei den Durchsuchungen waren zirka 130 Polizisten im Einsatz.

Verbotene Substanzen und Bargeld sichergestellt

Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchungen wurden die Beamten schnell fündig. Sie fanden Anabolika in nicht geringer Menge und Marihuana im oberen zweistelligen Grammbereich. Zudem stellten die Polizisten unter anderem eine größere Menge Bargeld sowie mehrere Datenträger sicher. Gegen einzelne Personen laufen zudem Ermittlungen wegen Verstößen nach dem Waffengesetz.

 

ERSTMELDUNG (10:48)

Laut ersten Informationen der Polizei laufen seit Dienstagmorgen (30. Mai) mehrere Großeinsätze der Polizei in Stadt und Landkreis Bamberg. Die Polizei bestätigte gegenüber TVO, dass momentan Einsätze in Zapfendorf und in der Bamberger Jäckstraße laufen. Da die Einsätze noch bis in den Nachmittag andauern sollen, konnte die Polizei noch keine Angaben zu Grund und Umfang machen. Gefahr für die Bevölkerung solll jedoch nicht bestehen.

Aktuell-Interview mit Dienstag (30. Mai 2017)
Landkreis Bamberg: Schlag gegen die Rotlichtszene
Weiterführende Informationen
Brandanschlag auf ein Bamberger Bordell: Kripo ermittelt auf Hochtouren
Stink-Angriff in Bamberg: Mutmaßlich Buttersäure in Bordell verspritzt
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Ebermannstadt: 39-Jähriger greift Notarzt mit Messer an

Am Montagabend (27. Februar) sorgte in Ebermannstadt (Landkreis Forchheim) ein psychisch kranker Mann für einen über Stunden andauernden Einsatz von Polizei und Rettungsdienst. Mit einem Messer hatte der Mann zuvor einen Notarzt bedroht und sich dann in seinem Wohnhaus zurückgezogen. Nach Mitternacht stürmte dann eine SEK-Einheit aus Mittelfranken das Anwesen und überwältigte den 39-Jährigen.

39-Jähriger bedroht Notarzt

Gegen 19:45 Uhr hatten die Eltern des Mannes zunächst die Leitstelle Bamberg verständigt, da sich ihr Sohn laut Polizeibericht in einer psychischen Ausnahmesituation befand. Beim Eintreffen des Rettungsdienstes griff der Mann unvermittelt zu einem Messer und bedrohte damit den Notarzt. Daraufhin zogen sich die Rettungskräfte und Angehörige zurück und verständigten die Polizei.

Mann verschanzt sich im heimischen Anwesen

Der 39-Jährige versperrte im Anschluss die Eingangstür und war für eine erneute Kontaktaufnahme nicht mehr zugänglich. In der Folge umstellte die Polizei das Anwesen und speziell geschulte Kommunikationsbeamte nahmen Kontakt mit dem Mann auf. Der 39-Jährige ließ sich aber nicht überzeugen, das Haus unbewaffnet zu verlassen.

SEK-Einheit gelingt der Zugriff

Gegen 0:15 Uhr verschaffte sich eine SEK-Einheit aus Mittelfranken den Zugang zu dem Anwesen und nahm den 39-Jährigen fest. Im Anschluss brachten Polizeibeamte den Mann in eine Klinik.

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Bamberg: SEK stürmt Wohnung eines 27-Jährigen

Spezialeinsatzkräfte der Polizei drangen am Donnerstagabend (16. Februar) in die Wohnung eines 27-jährigen Mannes im Bamberger Osten ein und nahmen ihn in Gewahrsam. Der Bewohner hatte zuvor randaliert, sich anschließend in der Wohnung verbarrikadiert und die Beamten massiv bedroht.

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Hof: Zwei Festnahmen bei SEK-Einsatz am Dienstag

Nach vorangegangenen Körperverletzungsdelikten zwischen Mitgliedern zweier rivalisierender Motorradclubs hat die Polizei Hof mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof wurden am Dienstagmorgen (9. August) die Wohnanwesen sowie Fahrzeuge der beiden Männer in Hof durchsucht. Die Behörden ermitteln wegen mehrerer schwerer Straftaten.

Auseinandersetzung in der Hofer Altstadtpassage am Samstag

Vorangegangen war am frühen Samstagmorgen (6. August) eine Auseinandersetzung in der Altstadtpassage in Hof. Ein 23-Jähriger war zusammen mit drei weiteren Männern zu einem 29 Jahre alten Türsteher gegangen und hatte ihn mehrfach in das Gesicht geschlagen. Hintergrund der Tat waren laut Polizei offenbar Streitigkeiten zwischen Mitgliedern unterschiedlicher Rockergruppierungen. Gegen den 23-Jährigen und seine Begleiter laufen seitdem strafrechtliche Ermittlungen.

Angriff in der Hofer Pfarr

Am Dienstagmorgen war der 23-Jährige zu Fuß in der Straße „Pfarr“ unterwegs, als neben ihm ein Pkw hielt, der Beifahrer ausstieg und auf ihn losging. Der 23-Jährige ergriff die Flucht, gefolgt von seinem Angreifer. Bei einem Sturz verletzte sich der Flüchtende leicht, konnte aber entkommen und sich verstecken. Über einen Bekannten wurde die Polizei verständigt.

Polizei fahndet nach dem Angreifer

Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Angreifer am Morgen um den Türsteher (29) handelte, der am Samstag von dem 23-Jährigen angegriffen wurde. Der vermutliche Fahrer und Halter des Pkw ist ein 30 Jahre alter Bekannter des 29-Jährigen. Im Rahmen einer Fahndung wurde das gesuchte Auto vor einem Anwesen im Stadtgebiet gesichtet.

SEK-Einheit zur Unterstützung gerufen

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof erließ ein Richter die Durchsuchungsbeschlüsse für die beiden Wohnanwesen und die Fahrzeuge. Da die Einsatzleitung bei den Maßnahmen von einer Gefahrenlage ausgehen musste, wurde ein Spezialeinsatzkommando verständigt.

Festnahmen am Morgen

In den Morgenstunden erfolgte dann der Zugriff und die Festnahmen der beiden Männer (29 & 30 Jahre). Die Polizisten durchsuchten zudem beide Wohnanwesen. Hierbei wurden Messer und Schlagwerkzeuge sichergestellt. Kripo und Staatsanwaltschaft führen gegen die Festgenommenen nun Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Verstößen gegen das Waffengesetz.

Aktuell-Bericht vom Dienstag (09. August)
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SEK-Einsatz in Bayreuth: Sieben Festnahmen in einem Café

Ein Sondereinsatzkommando der Polizei überwältigte am Dienstagabend (28. Juni) in der Bayreuther Innenstadt sieben Personen aus Südosteuropa. Die Gruppe, bestehend aus sechs Männern und einer Frau, steht im Verdacht eine schwere Straftat geplant zu haben, so das Polizeipräsidium Oberfranken am Abend.

Zugriff durch Spezialkräfte um 19:00 Uhr

Dem Bericht nach hatten die Ermittlungsbehörden die Gruppierung seit längerer Zeit im Visier. Hierbei ergaben sich Erkenntnisse, dass die Verdächtigen demnächst eine schwerwiegende Straftat im Bereich Eigentumsdelikte begehen wollten. Somit erfolgte gegen 19:00 Uhr der Zugriff durch mehrere Spezialeinsatzkräfte. Die Festgenommenen wurden anschließend der Kripo Bayreuth übergeben.

Zwei Verletzte beim Zugriff

Zwei Männer zogen sich bei der Aktion leichte Verletzungen zu. Es entstand zudem ein Sachschaden an Einrichtungsgegenständen eines Eiscafés. Noch am Abend haben umfangreiche Vernehmungen und weitere kriminalpolizeiliche Maßnahmen begonnen.

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Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Nach der Festnahme laufen die Ermittlungen der Behörden auf Hochtouren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth werden die Beschuldigten derzeit einzeln dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die gewonnenen Erkenntnisse ziehen laut Polizei zahlreiche Anschlussmaßnahmen, auch außerhalb Oberfrankens, nach sich. Kripo und Staatsanwaltschaft Bayreuth gehen davon aus, dass die Tätergruppe eine schwere Straftat zur Erlangung von Bargeld plante.

TVO sprach mit dem Eisbar-Besitzer

TVO-Reporter Christoph Röder sprach mit dem Eigentümer der Bayreuther Eisbar Oliver Hoyer. Mehr dazu ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell und anschließend hier unter tvo.de!

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SEK-Einsatz in Schauenstein: 66-Jähriger schlägt auf Polizisten ein

Am Mittwochabend (22. Juni) hielt ein 66-Jähriger zahlreiche Polizisten in Schauenstein (Landkreis Hof) in Atem, nachdem der Hausbewohner einen Polizisten mit einem Gegenstand angriff und verletzte. Eine zur Hilfe gerufene SEK-Einheit konnte den Mann, der sich in seinem Anwesen verschanzt, in der Nacht festnehmen.

Dem SEK-Einsatz voraus ging der Besuch eines Gerichtsvollziehers bei dem 66-Jährigen. Bereits hier zeigte sich der Mann sehr aggressiv, äußerte Beleidigungen und Bedrohungen. Als der Vollzugsbeamte wenig später mit Polizisten erneut in das Anwesen ging, attackierte der Hausbewohner die Streifenbeamten mit einem Schlaggegenstand. Dabei erlitt ein Polizist Verletzungen und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Der  Tatverdächtige verweigerte in der Folge jegliche Kontaktaufnahme. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann bei einem Zugriff auf Schusswaffen zurückgreifen würde, drangen gegen Mitternacht die Spezialeinsatzkräfte in das Wohnhaus in Schauenstein ein. Bei seiner Festnahme wurde der Mann leicht verletzt.

  • Mehr ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!
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Aktuell-Bericht vom Donnerstag (23. Juni)
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