Am Mittwochmorgen (22. Juli) ereignete sich im einspurigen Baustellenbereich zwischen dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach und der Anschlussstelle Bad Berneck/Himmelkron in Fahrtrichtung Berlin ein Verkehrsunfall zwischen zwei Lkw. Dabei verlor ein Lkw einen Teil seiner Ladung mit Bierkästen.
Nach Aufprall reißt die Plane des Lkw
Ein mit Getränkeflaschen beladener Sattelzug war auf der einspurigen Fahrbahn in Richtung Berlin unterwegs. Ein weiterer Lastwagen wollte von der A70 kommend ebenfalls auf die A9 in Richtung Berlin auffahren. Dabei geriet der 56-jährige spanische Fahrer mit seinem Gespann auf dem Einfädelstreifen zu weit nach links, kollidierte mit dem neben ihm fahrenden Laster und riss mit seinem Führerhaus die Plane des Sattelanhängers auf.
Trümmerfeld nach Kollision – ein Fahrer wird verletzt
Dadurch wurden zahlreiche Kisten mit alkoholfreiem Bier auf der Fahrbahn verteilt. Das Trümmerfeld aus Scherben und Plastikteilen zog sich über eine Länge von rund 200 Metern hin. Der 56-jährige Unfallverursacher wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst konnte er an der Unfallstelle verbleiben. Der unfallverursachende Lkw war nicht mehr fahrbereit und musste von einer Spezialfirma mit schwerem Gerät geborgen werden. Zuvor musste die noch verbliebene Ladung aufwendig umgeladen werden.
Erhebliche Verkehrsbehinderungen im Baustellenbereich
Aufgrund der Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde die einspurige Fahrbahn gesperrt und der Verkehr von der A70 sowie der A9 auf den zweispurigen Bereich umgeleitet. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Fahrzeuge, die sich unmittelbar hinter der Unfallstelle befanden, wurden durch den gesperrten Baustellenbereich abgeleitet.
Sperrung dauert voraussichtlich bis in den Vormittag an
Die Absicherung, Sperrung und Reinigung wurden von der Autobahnmeisterei Münchberg übernommen. Nach aktuellem Stand werden sich die Reinigungsarbeiten und die damit verbundene Sperrung voraussichtlich noch bis etwa 11:00 Uhr hinziehen. Der Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 60.000 Euro.