Vor dem Landgericht Bamberg hat am Mittwoch (14. Oktober) der Prozess gegen einen 34-Jährigen begonnen. Er muss sich wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs in acht Fällen verantworten. Er soll Teil einer international agierenden Tätergruppe gewesen sein, die Anleger mit falschen Gewinnversprechen um Millionen gebracht haben.
Anleger werden mit angeblich hohen Gewinnen geködert
Nach Anklagevorwurf betrieb die Gruppe über Callcenter in Israel, Bulgarien und Nordmazedonien verschiedene Trading-Plattformen. Anlegern wurden dort hohe Gewinne durch vermeintlich lukrative Investitionen in Aussicht gestellt. Tatsächlich sollen die versprochenen Geldanlagen jedoch nie getätigt worden sein.
Schaden von rund elf Millionen Euro
Zwischen 2016 und 2020 soll auf diese Weise ein Gesamtschaden von rund elf Millionen Euro entstanden sein. Für den Prozess vor dem Landgericht Bamberg sind insgesamt fünf Verhandlungstage angesetzt.