In Bamberg ruft ver.di für den Faschingsdienstag (17. Februar) und den Aschermittwoch (18. Februar) die Beschäftigten des Bamberger Verkehrsbetriebs jeweils ganztägig zum Streik auf.
Streiks werden auch in Bamberg ausgeweitet
Nachdem der KAV Bayern kein Entgegenkommen signalisiert habe, würden die Streiks in der kommenden Woche auch in Bamberg ausgeweitet. Dabei betont ver.di, dass sie die Arbeitgeber beziehungsweise den Arbeitgeberverband und nicht die Fahrgäste bestreike. Aus diesem Grund werde die zweite Streikphase in den Faschingsferien stattfinden, damit der Schülerverkehr nicht betroffen sei. Zudem findet am Faschingsdienstag um 9:30 Uhr eine Streikkundgebung im Verkehrsbetrieb in der Georgenstraße statt.
ver.di fordert eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro
ver.di fordert weiterhin eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro sowie Verbesserungen bei der Arbeitszeit, insbesondere eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit und eine Mindestruhezeit von elf Stunden. „Die Streiks sind nicht gegen Euch gerichtet. Aber wer morgen einen ausgeschlafenen Fahrer will und übermorgen noch einen funktionierenden ÖPNV, der muss heute ins Personal investieren“, so ver.di.