Di., 09.06.2026 , 12:28 Uhr

Stadt Coburg

Coburg: Mutmaßliche Brandstiftung in Berufsschule - 600 Schüler evakuiert

Brand in Männertoilette

Ein Brand in einer Coburger Berufsfachschule in der Straße „Plattenäcker“ hat am Dienstagvormittag zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei geführt. Da das Feuer offenbar vorsätzlich gelegt wurde, hat die Kriminalpolizei Coburg noch vor Ort die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen.

Schnelle Reaktion verhindert Schlimmeres

Gegen 11:15 Uhr schlug die automatische Brandmeldeanlage des Schulgebäudes Alarm. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr kurz darauf eintrafen, lokalisierten sie den Brandherd in einer Männertoilette im dritten Obergeschoss des Gebäudes. Dort war nach ersten Erkenntnissen Toilettenpapier in Brand geraten. Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehrleute konnte der Brand schnell gelöscht und eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert werden. Dennoch entstand in der betroffenen Toilettenkabine erheblicher Sachschaden.

Rund 600 Schüler evakuiert

Parallel zu den Löscharbeiten reagierten die Lehrkräfte der Berufsfachschule besonnen: Sie leiteten umgehend die Evakuierung des Gebäudes ein und brachten die rund 600 Schülerinnen und Schüler vorsorglich im Freien in Sicherheit. Nach bisherigen Informationen wurde niemand verletzt.

Teilweise Freigabe des Schulgebäudes

Große Teile der Schule konnten bereits kurz nach dem Einsatz wieder für den Lehrbetrieb freigegeben werden. Die vollständige Freigabe des gesamten Komplexes wird zeitnah erwartet. Lediglich die beschädigte Männertoilette im dritten Stock bleibt für die weiteren Ermittlungen und Sanierungsarbeiten vorerst gesperrt. Die Kriminalpolizei Coburg bittet um Hinweise, falls im Vorfeld des Alarms verdächtige Beobachtungen im Bereich der Toiletten gemacht wurden.

Berufsschule Brand Brandstiftung Feuer Feuerwehr

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