Es gibt Neuigkeiten in der Posse um die Bayreuth Tigers. Mehreren Medienberichten zufolge hat die GmbH nun doch Insolvenz angemeldet. Eine Fortführung des Profi-Standorts in Bayreuth rückt damit immer mehr in weite Ferne.
Lüneborg übergab angeblich schuldenfreie GmbH
Als Thomas Lüneborg, Geschäftsführer der onesto Tigers Bayreuth am Valentinstag verkündete, dass man sich in der Wagnerstadt nicht mehr um eine Oberliga-Lizenz bewerben würde (TVO berichtete), sah die Ausgangslage noch ganz anders aus. Man sei schuldenfrei, hieß es von Seiten des Geschäftsführers, man sehe lediglich „die Erwartungshaltung der Bayreuther Fans“ nicht mehr zu erfüllen.
Die weiteren Ereignisse in der Posse um die Tigers sind bekannt. Ein Mittelsmann, Mikael Agateljan, schaltete sich ein und vermittelte eine Investorenfirma aus den USA. Noch am Tag des Bekanntwerdens dann aber die Rolle rückwärts: Agateljan sprach von Anfeindungen gegen seine Person, die es unmöglich machten, die Zusammenarbeit fortzuführen. Man versuche, den Vertrag rückgängig zu machen.
Investor meldet wohl Insolvenz an
Seitdem wurde es still um die Tigers, bis jetzt: Medienberichten zufolge soll Agateljan nun Insolvenz angemeldet haben. „Auf dem Konto sind keine 5.000 Euro“, wird der Armenier zitiert. Auch Spielergehälter seien offen, die Lage zeige sich dramatischer, als ursprünglich angenommen. Um dem entgegenzuwirken und nicht noch tiefer ins Schuldenloch zu fallen, habe die GmbH nun endgültig Insolvenz angemeldet. Auf der Seite insolvenzbekanntmachungen.de sucht man einen solchen Eintrag allerdings – bisher – vergeblich.
Die Lage bleibt also weiterhin undurchsichtig. TVO bleibt weiterhin dran und versucht, Licht ins Dunkle zu bringen – neuste Entwicklungen erfahren Sie hier bei uns.