Mehr als 4.500 Athletinnen und Athleten aus aller Welt machten Kulmbach am Wochenende zum Hotspot des Extremsports. Beim "Spartan Race Kulmbach" forderten anspruchsvolle Strecken, zahlreiche Hindernisse und die Kulisse vor Ort die Teilnehmenden bis an ihre Grenzen. Auch abseits der Strecke zog die Veranstaltung eine positive Bilanz: Hotellerie und Gastronomie in Kulmbach profitierten spürbar vom internationalen Besucherandrang.
Nachwuchs macht den Anfang
Der Auftakt gehörte am Freitag (12. Juni) dem Nachwuchs. Rund 500 Kinder im Alter von vier bis 14 Jahren zeigten beim "Spartan Kids Race" auf Distanzen zwischen einem und drei Kilometern großen Einsatz. Anschließend stellte das vierstündige "Hurricane Heat-Format" die Erwachsenen vor eine besondere mentale und körperliche Team-Herausforderung.
Sportliches Highlight am Samstag
Am Samstag (13. Juni) stand das sportliche Highlight an: das Elite-Rennen der Germany Austria National Series auf der "Beast-Distanz". Über 21 Kilometer, 30 Hindernisse und 1.230 Höhenmeter entwickelte sich ein hochklassiger Wettkampf durch die Wälder rund um Kulmbach.
Deutsches Podium bei den Frauen
Bei den Frauen feierte die Forchheimerin Sophia Grimm einen umjubelten Heimsieg in 2:33:48 Stunden. Hinter ihr komplettierten Alexandra Kraienhorst (2:35:03 Stunden) und Olivia Leitmeir (2:37:05 Stunden) ein rein deutsches Podium nach einem packenden Krimi.
Auch bei den Männern fiel die Entscheidung erst spät. Ein Patzer am Multi-Rig kostete Christian Röttger (3. Platz) wertvolle Zeit. Davon profitierte Christian Kraus, der noch auf Rang zwei vorstieß. Den Sieg auf der Beast-Strecke sicherte sich der Italiener Matteo Pelizza (Foto) mit einer Zeit von 1:51:39 Stunden.
Post-Race-Party am Samstagabend
Neben den Elite-Wettkämpfen kamen auch "Age Grouper" und "Sprint-Starter" auf ihre Kosten. Am Samstagabend mündete das Event in eine große Post-Race-Party auf dem EKU-Platz.
Sportlicher Schlusspunkt am Sonntag
Am Sonntag (14. Juni) folgte mit dem "Elite Super Race" der sportliche Schlusspunkt. Matteo Pelizza machte mit einem weiteren Sieg über zehn Kilometer sein perfektes Wochenende komplett. Bei den Frauen setzte sich Janne Volkmer durch und sorgte für einen weiteren deutschen Erfolg.