So., 19.06.2016 , 16:32 Uhr

Kulmbach/Bayreuth: Aquaplaning verursacht Verkehrsunfälle

A70 und A9 werden zur Gefahrenzone

Die Verkehrspolizei Bayreuth musste sich am Freitag fast ausschließlich mit Regenunfällen und Aquaplaning beschäftigen. In allen Fällen war überhöhte Geschwindigkeit und Raserei bei nasser Fahrbahn die Unfallursache!

Gegen 08.15 Uhr kam ein 29jähriger Bamberger auf der A 70 bei Kasendorf Richtung Bayreuth ins Schleudern. Daraufhin krachte er zuerst in die Mittelschutzplanke und danach gegen den VW-Bus eines 43-jährigen Bambergers. Anschließend rutschte er noch die Böschung hinab und musste von dort geborgen werden.

Um 9.00 Uhr ist ein 52 Jähriger aus dem Raum Bayreuth zwischen Stadelhofen und Schirradorf ins Schleudern geraten. Er krachte in die Mittelschutzplanke und blieb quer zur Fahrbahn stehen.

Auf der A9 bei Trockau verlor  gegen 08.35 Uhr ein 20jähriger aus München in Fahrtrichtung Berlin die Kontrolle über seinen Honda. Er stieß gegen die Mittelleitplanke, um anschließend quer zur Fahrbahn stehen zu bleiben. Eine dreiviertel Stunde passierte ein weiterer Unfall an fast der gleichen Stelle, allerdings auf gegenüberliegender Fahrbahn. Ein 21- jähriger Hofer drehte sich mit seinem Ford auf der Fahrbahn und fuhr rückwärts die Böschung hoch.

Gegen Mittag geriet ein 55-Jähriger aus Sachsen mit seinem Opel ins Schleudern und krachte in die Mittelschutzplanke.

Alle Unfallbeteiligten blieben zum Glück unverletzt. Allerdings müssen sich die Unfallverursacher ein saftiges Bußgeld und einen Punkt in Flensburg einstellen. Der Sachschaden an den Unfallfahrzeugen und den Verkehrseinrichtungen beträgt insgesamt rund 33000 Euro. Alle Autos mussten abgeschleppt werden, zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht.

Die Verkehrspolizei Bayreuth appelliert in diesem Zusammenhang zum wiederholten Male an die Autofahrer, bei nasser Fahrbahn die Geschwindigkeit anzupassen und zu reduzieren und nicht zu versuchen, die Grenzen der Physik zu überlisten!

A70 Aquaplaning Oberfranken Regenunfälle TVO

Das könnte Dich auch interessieren

12.03.2026 +UPDATE+ Oberfranken: Schockierende Vorwürfe - Kinderpornografie-Verdacht gegen Heilerziehungspfleger aus Hofer Tagesstätte Die Zentralstelle Cybercrime Bayern sowie die Kriminalpolizeiinspektion Bayreuth führen derzeit umfangreiche Ermittlungen gegen einen 33-jährigen Heilerziehungspfleger aus Oberfranken. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, während seiner Arbeitszeit in der Tagesstätte für Menschen mit Behinderung in Hof Bild- und Videoaufnahmen von betreuten Kindern und Jugendlichen angefertigt zu haben. 11.03.2026 Großkontrolle in Oberfranken: Zoll sucht nach Schwarzarbeitern Mit 27 Einsatzkräften hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Schweinfurt am Dienstag (10. März) Baustellen in Oberfranken überprüft. Die Kontrollen fanden im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktaktion des Zolls zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung im Baugewerbe statt. 10.03.2026 Bei der Polizei Oberfranken: 33 neue Beamtinnen und Beamte im Einsatz Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Polizeipräsidium Oberfranken in Bayreuth hat Polizeipräsident Armin Schmelzer am Dienstag (10. März) insgesamt neue Beamtinnen und Beamte willkommen geheißen. Insgesamt 33 versehen jetzt ihren Dienst in Oberfranken. 09.03.2026 Oberfranken/Bayern: Landesweiter Warntag am 12. März