Eine berührende Geschichte mit glücklichem Ende teilt die ADAC Luftrettung mit: Nachdem die Crew von „Christoph 20“ am Wochenende einen Notfallpatienten am Klinikum Bayreuth übergeben hatte, wurde sie bereits zum nächsten Einsatz alarmiert. Ein fünfjähriger Junge war im Naturbadesee in Trebgast (Landkreis Kulmbach) untergegangen.
Ersthelfer kämpfen um das Leben des Kindes
Als die Besatzung eintraf, kämpften bereits Ersthelfende, die Badeaufsicht und der Rettungsdienst gemeinsam um das Leben des Kindes. An diesem Punkt übernahm die Crew von „Christoph 20“ die weitere intensivmedizinische Versorgung.
Fünfjähriger wird nach Stabilisierung in eine Kinderklinik geflogen
Gemeinsam mit allen Einsatzkräften wurde die Reanimation fortgesetzt, bis der Kreislauf des Jungen stabilisiert werden konnte. Anschließend brachte die Besatzung den kleinen Patienten unter Beatmung und intensivmedizinischer Betreuung so schnell wie möglich in eine spezialisierte Kinderklinik, wie die ADAC Luftrettung selbst mitteilt.
Junge überlebt ohne bleibende Schäden
Am nächsten Tag erreichte die Einsatzkräfte eine Nachricht, die wohl niemanden unberührt ließ: Der Junge war wieder bei Bewusstsein. Er zeigte keine neurologischen Auffälligkeiten. Derzeit wird noch eine Lungenentzündung infolge des Beinahe-Ertrinkens behandelt.
Zusammenspiel zwischen Ersthelfern, Badeaufsicht und Rettungskräften kann Leben retten
Für die Crew von „Christoph 20“ sind solche Rückmeldungen etwas ganz Besonderes, heißt es auf der Facebook-Seite der ADAC Luftrettung. Dies zeige, warum jede Minute zähle und warum die Luftrettung ein unverzichtbarer Bestandteil der Rettungskette sei. Wenn modernste Notfallmedizin schnell an den Einsatzort komme und der Transport in eine geeignete Spezialklinik ohne Zeitverlust möglich sei, könne das den entscheidenden Unterschied machen.