In Bayern ist die Zahl der Einwohner im ersten Halbjahr 2026 laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik zurückgegangen. Am 30. Juni 2026 lebten rund 13,23 Millionen Menschen im Freistaat. Ende des Jahres 2025 waren es noch 13.245.503 Personen.
Entwicklung in Oberfranken besonders sichtbar
Besonders sichtbar ist diese Entwicklung auch in Oberfranken. Dort ist die Zahl der Einwohner bereits seit Ende des Jahres 2025 rückläufig. Am 31. Dezember 2025 lebten noch 1.051.584 Menschen in Oberfranken. Drei Monate später waren es bereits wesentlich weniger. Zum 31. März 2026 wurden 1.049.045 Einwohner gezählt. Auch im zweiten Quartal ging die Einwohnerzahl weiter zurück. Am 30. Juni 2026 lebten noch 1.047.822 Menschen in Oberfranken.
Mehrere tausend Einwohner weniger
Damit hat Oberfranken innerhalb des ersten Halbjahres 2026 insgesamt 3.762 Einwohner verloren. Allein von Ende März bis Ende Juni sank die Einwohnerzahl nochmals um 1.223 Menschen.
Hauptgrund ist der demografische Wandel
Der wichtigste Grund dafür ist das Verhältnis von Geburten und Sterbefällen. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden in Bayern 53.336 Kinder geboren. Gleichzeitig starben 72.746 Menschen. Damit gab es rund 19.410 mehr Sterbefälle als Geburten.
Sogenannter Wanderungsgewinn reicht nicht aus
Dieser Unterschied ist deutlich größer als der Wanderungsgewinn. Deshalb ist die Einwohnerzahl Bayerns im ersten Halbjahr 2026 insgesamt um rund 17.190 Menschen gesunken. Normalerweise kann eine solche Entwicklung durch Zuwanderung ausgeglichen werden. Im ersten Halbjahr 2026 war der Zuzug nach Bayern dafür jedoch nicht groß genug.