Das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth im Landkreis Hof wurde vom Präsidium des Bayerischen Landtags als einer von sieben neuen „Orten der Demokratie in Bayern“ ausgezeichnet. Damit würdigt der Freistaat die besondere historische Bedeutung des geteilten Dorfes als Symbol für Freiheit, Demokratie und deutsche Teilung. Landtagspräsidentin Ilse Aigner kommt für die Auszeichnung am Mittwoch (4. November) nach Mödlareuth.
Auszeichnung würdigt Mödlareuth als bedeutenden Erinnerungsort und stärkt die Vermittlung demokratischer Werte an junge Generationen
Landtagspräsidentin Ilse Aigner hob hervor, dass Mödlareuth eindrucksvoll zeige, wie wichtig es sei, Demokratie und Freiheit zu bewahren. Auch Hofer Landrat Oliver Bär begrüßte die Auszeichnung und betonte die nationale Bedeutung Mödlareuths als lebendigen Erinnerungsort. Insbesondere jungen Menschen werde hier die deutsche Geschichte und die Bedeutung demokratischer Werte unmittelbar vermittelt.
Wir freuen uns sehr und ich bedanke mich herzlich bei der Landtagspräsidentin Ilse Aigner für diese Auszeichnung. Sie unterstreicht einmal mehr die nationale Bedeutung Mödlareuths als Ort der Freiheit und der Demokratie. Mödlareuth ist ein Ort, an dem Geschichte begreifbar wird – und an dem insbesondere junge Menschen die zentralen Werte unserer Demokratie unmittelbar erfahren können. Mit dem im vergangenen Jahr eröffneten neuen Museumsgebäude leisten wir dazu einen wichtigen Beitrag. Gleichzeitig stärkt die Auszeichnung die Aufmerksamkeit für diesen besonderen Ort.
(Oliver Bär, Hofer Landrat und Vorsitzende des Zweckverbandes Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth)
Die Auszeichnung ist zugleich Anerkennung der Museumsarbeit und Ansporn, die Geschichte der deutschen Teilung auch künftig erlebbar zu machen.