Mo., 07.07.2014 , 16:10 Uhr

Rödental (Lkr. Coburg): Glück am Spielautomaten zu oft erzwungen

Ein mutmaßlicher Spielautomatenmanipulierer betrat am späten Freitagabend  (4. Juli) erneut eine Spielhalle in Rödental (Lkr. Wunsiedel). Nach ihm fahndete die Polizei bereits seit Wochen, da er im Verdacht steht, bei früheren Besuchen an den Geräten Veränderungen zu seinen Gunsten durchgeführt zu haben.

46-jähriger Krefelder manipuliert Spielautomaten

Der 46-jährige Krefelder wollte zu viel. Immer wieder war er von Ende März bis Anfang Juni bereits in die Spielhalle gekommen. Weil die Angestellten öfters auffällig hohe Geldbeträge in die Automaten nachfüllen mussten, an welchen der Kunde zuvor gespielt hatte, machte er sich bei ihnen verdächtig. Erst nach mehreren Taten konnte der Betreiber aufgrund der gesammelten Beweise den Verdacht auf den bis dato unbekannten Mann eingrenzen und erstattete Anzeige bei der Polizei. Trotz intensiver Ermittlungen des Coburger Fachkommissariats und Fahndung nach dem Tatverdächtigen, gelang es den Beamten nicht den Krefelder zu fassen.

Kripo Coburg schnappt den Täter

Kurz vor Mitternacht zum Samstag (5. Juli) war es schließlich so weit. Erneut kam der 46 Jahre alte Mann in das Geschäft und spielte an zwei Geldautomaten. Nachdem zweifelsfrei feststand, dass es sich um den Gesuchten handelt, konnten Polizisten der Kripo Coburg und der Polizeiinspektion Neustadt bei Coburg den mutmaßlichen Täter stellen. Bei ihm fanden die Beamten mehrere technische Gegenstände, die geeignet sind Spielgeräte zu beeinflussen.

Ermittlungen dauern an

Inwieweit der Beschuldigte für weitere Taten im Bundesgebiet in Frage kommt wird derzeit überprüft. Bereits jetzt wird ihm ein entstandener Schaden in Höhe eines fünfstelligen Betrages zugeordnet.

 



 

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