Die SpVgg Bayreuth muss einen weiteren personellen Abgang hinnehmen. Mittelfeldspieler Nicolas Andermatt wird den Verein verlassen und in der kommenden Saison nicht mehr das Trikot der Altstädter tragen.
Wichtige Rolle auf und neben dem Platz
Der Schweizer führte die Mannschaft in der vergangenen Spielzeit als Kapitän aufs Feld und nahm sowohl sportlich als auch innerhalb des Teams eine wichtige Rolle ein. Vor allem im defensiven und zentralen Mittelfeld überzeugte Andermatt mit seiner Erfahrung, seiner Ruhe am Ball und seiner Spielintelligenz.
Zweite erfolgreiche Zeit in Bayreuth
Bereits zwischen 2021 und 2023 stand der 30-Jährige für die Oldschdod auf dem Platz. In dieser Zeit feierte er mit der SpVgg 2022 die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern sowie den Aufstieg in die 3. Liga. Nach weiteren Stationen kehrte Andermatt im Jahr 2024 nach Bayreuth zurück und übernahm in einer schwierigen Phase Verantwortung als Mannschaftskapitän.
Entscheidung gegen Vertragsverlängerung
Zwar hatte die SpVgg Bayreuth dem Mittelfeldspieler ein Angebot für die kommende Saison unterbreitet, nach gemeinsamen Gesprächen entschied sich Andermatt jedoch gegen eine Verlängerung seines Vertrags. Stattdessen möchte er sich einer neuen sportlichen Herausforderung stellen.
Dank von Trainer Lukas Kling
Cheftrainer Lukas Kling bedauert den Abschied, zeigt jedoch Verständnis für die Entscheidung des Schweizers:
Nico war in der vergangenen Saison unser Kapitän und ein wichtiger Ansprechpartner innerhalb der Mannschaft. Er hat Verantwortung übernommen, sich immer professionell verhalten und seine Erfahrung eingebracht. Wir hätten den Weg mit ihm gerne fortgesetzt, respektieren aber seine Entscheidung. Für seinen Einsatz im Trikot der SpVgg bedanken wir uns ausdrücklich und wünschen ihm für seinen weiteren sportlichen und persönlichen Weg alles Gute.
Planungen laufen bereits
Trotz des Abgangs richten die Verantwortlichen den Blick nach vorne. Die SpVgg Bayreuth arbeitet bereits an einer Nachfolge für das defensive Zentrum und befindet sich nach eigenen Angaben in Gesprächen mit Spielern, die sowohl im defensiven Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden können. Ziel ist es, die entstandene Lücke möglichst zeitnah zu schließen.