Der Prozess gegen den aus Fichtelberg (Landkreis Bayreuth) stammenden ehemaligen KSK-Soldaten Peter W. wird am heutigen Dienstag (18. August) vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main fortgesetzt. W. muss sich gemeinsam mit acht weiteren Angeklagten im Verfahren gegen die mutmaßliche Reichsbürger-Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß verantworten.
Angeklagter bestätigt Details zu Umsturzplänen
W. hat inzwischen vor Gericht sein Schweigen gebrochen. Laut Medienberichte belastet er in seinen Aussagen andere Angeklagte, bestätigt aber zugleich wesentliche Details der mutmaßlichen Umsturzpläne. Unter anderem räumte er ein, dass das Reichstagsgebäude ausgespäht worden sei und es Versuche gegeben habe, Waffen für den militärischen Arm der Gruppe zu beschaffen.
Gruppe wollte gewaltsam Regierung stürzen
Peter W. war im Dezember 2022 festgenommen worden. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm und den Mitangeklagten unter anderem die Gründung beziehungsweise Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie die Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens vor. Die Gruppe soll einen gewaltsamen Umsturz der demokratischen Staatsordnung in Deutschland geplant haben.
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