Vor einer Woche erschütterte eine grausame Tat Coburg. Ein 45 Jahre alter Mann wird am 15. September in einer Wohnung in der Rosengasse angegriffen und tödlich verletzt. Am nächsten Tag wird ein 35-Jähriger wegen des Mordverdachts festgenommen. Am heutigen Dienstag (22. September) finden weitere Suchmaßnahmen rund um den Tatort statt.
Suche nach Beweisen
Bereits am Montag (21. September) waren zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei in der Coburger Innenstadt unterwegs. Die Einsatzkräfte suchen nach möglichen Beweismitteln in dem mutmaßlichen Mordfall. Die Suchmaßnahmen dauern auch noch am Dienstag an, dies bestätigte das Polizeipräsidium Oberfranken auf Nachfrage von TVO. Im Rahmen der Suche kommt auch eine Drohne in Coburg zum Einsatz. Genauere Details gab die Polizei bislang nicht bekannt.
Unbekannter dringt in Wohnung ein und sticht zu
In der vergangenen Woche wurde ein 45 Jahre alter Mann in einer Wohnung in der Coburger Rosengasse angegriffen. Nach aktuellem Ermittlungsstand hielt sich das Opfer dort gemeinsam mit mehreren Personen aus seinem privaten Umfeld auf. Ein zunächst unbekannter und vermummter Mann verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu der Wohnung und fügte dem 45-Jährigen eine Stichverletzung am Oberkörper zu. Anschließend flüchtete der Täter. Das Opfer starb kurz darauf im Krankenhaus.
Verdacht auf Mord
Bereits am Abend des 16. Septembers wurde ein 35-jähriger polnischer Staatsbürger festgenommen. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl wegen des Verdachts des Mordes erlassen. Inzwischen ist klar, dass sich Opfer und mutmaßlicher Täter bereits vor der grausamen Tat kannten. Nähere Hintergründe oder ein mögliches Motiv sind noch nicht bekannt.
Spendenaufruf der Familie
Die Familie des Opfers hat auf der Plattform Gofundme einen Spendenaufruf gestartet. Mit dem gesammelten Geld soll die Beerdigung des 45-Jährigen finanziert werden.