Ein 24-Jähriger steht im Verdacht, am Freitagnachmittag (15. Mai) in Coburg ein Rezept manipuliert zu haben. Zuvor hatte der Deutsche eine Bereitschaftspraxis aufgesucht und dort Medikamente verschrieben bekommen. Da ihm ein gewünschtes Medikament nicht verordnet wurde, soll er eigenmächtig ein weiteres Präparat auf dem Rezept ergänzt haben.
Auffälligkeiten in der Apotheke
In der Apotheke wurde der Mann auf die fehlende ärztliche Unterschrift sowie den fehlenden Stempel hingewiesen. Kurz darauf kehrte er erneut zurück und legte ein Rezept vor, das nun eine mutmaßlich gefälschte Unterschrift enthielt. Die Apotheke informierte daraufhin die zuständige Bereitschaftspraxis über den Vorfall.
Flucht vor der Polizei
Noch bevor die Polizei eintraf, verließ der Tatverdächtige den Ort. Eine eingeleitete Fahndung blieb zunächst ohne Erfolg. Erst einige Stunden später wurde der 24-Jährige erneut im Bereich des Coburger Bahnhofs festgestellt. Im weiteren Verlauf musste der Mann aufgrund einer vermuteten Überdosis im Klinikum Coburg medizinisch behandelt werden. Dabei kooperierte er nicht und machte einen weiteren Polizeieinsatz erforderlich.
Ermittlungen wegen Urkundenfälschung
Die Polizei Coburg hat die Ermittlungen gegen den 24-Jährigen aufgenommen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Urkundenfälschung ermittelt.