Di., 07.04.2026 , 13:52 Uhr

Landkreis Hof

Von wegen "unfallfrei": Dreiste Abzocke bei Autoverkauf in Rehau!

Anzeige gegen 64-Jährigen

Der Verkauf eines Autos durch einen Mann aus Rehau im Landkreis Hof entpuppte sich am Wochenende als dreistes Betrugsgeschäft. Der Käufer ließ den Deal platzen und erstattete Anzeige.

Mann lässt Autoverkauf in Rehau platzen

Wie die Polizei berichtet, hatte der 64-jährige Verkäufer das Auto in einer Onlineanzeige nachweislich als „unfallfrei“ angeboten. Ein 37-jähriger Mann aus dem Taunuskreis signalisierte sein Interesse und fuhr am Freitag zum Kauf nach Rehau. Vor Ort stellte der Mann jedoch fest, dass am PKW tatsächlich ein Frontschaden vorlag, der vom Besitzer repariert worden war. Der Verkauf scheiterte daraufhin.

Hesse erstattet Anzeige

Der 37-jährige aus Hessen, der den weiten Weg somit völlig umsonst auf sich genommen hatte, erstattete wegen Betrug Anzeige bei der Polizeistation Rehau. Nach Aussage des Verkäufers hatte er den Schaden beim telefonischen Verkaufsgespräch mitgeteilt und dies im Kaufvertrag festgehalten – unabhängig davon ergaben sich im Verlauf der Ermittlungen der Polizei jedoch weitere Ungereimtheiten.

Tachostand wurde offenbar manipuliert

Wie sich herausstellte, hatte der 64-Jährige den PKW selbst vor gut zwei Jahren von einem 48-jährigen Frankfurter als Unfallfahrzeug mit Frontschaden und 100.000 gefahrenen Kilometern abgekauft. Die Durchsicht verschiedener Unterlagen im Auto offenbarte jedoch, dass der Kilometerstand im Juli 2024 bereits bei etwa 165.000 gelegen hatte, weshalb von einem massiv manipulierten Tachostand ausgegangen werden muss.

Auto Betrug Polizei Rehau Verkauf

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