Am Dienstagabend (29. September) kam es in der Schloßallee in Weitraumsdorf-Tambach im Landkreis Coburg im Rahmen einer Verkehrskontrolle zu einer Gefährdung eines Polizeibeamten.
Polizist rettet sich mit Sprung zur Seite vor Zusammenstoß
Gegen 23:15 Uhr führten Beamte eine Kontrollstelle auf der Bundesstraße 303 durch. Ein zu diesem Zeitpunkt mit lauten Motorengeräuschen herannahender Pkw passierte den Kontrollort mit stark überhöhter Geschwindigkeit. Ein Polizeibeamter, der mit einer Warnjacke und einer Taschenlampe ausgerüstet war, betrat die Fahrbahn und wollte das Fahrzeug anhalten. Der 21-jährige Fahrzeugführer bremste zwar ab, hätte aufgrund seiner stark überhöhten Geschwindigkeit jedoch nicht rechtzeitig anhalten können. Der Beamte konnte sich nur durch einen gezielten Sprung zur Seite vor einem Zusammenstoß retten.
21-Jähriger flüchtet mit Auto nach Coburg – er hätte Polizisten nicht erkannt
Der Autofahrer beschleunigte erneut und flüchtete in Fahrtrichtung Coburg. Er konnte schließlich im Bereich der Rodacher Straße in Coburg einer Kontrolle unterzogen werden. Hier gab er an, den Polizeibeamten nicht erkannt zu haben. Sein Pkw entsprach aufgrund baulicher Veränderungen außerdem nicht den Verkehrsrichtlinien, woraufhin dieser beschlagnahmt werden musste. Die Polizeiinspektion Coburg leitete gegen den 21-Jährigen Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ein.