Tag Archiv: Amoklauf

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Tote & Verletzte nach Messer-Attacke in Würzburg: Mutmaßlicher Täter festgenommen

Bei einer Messer-Attacke starben am späten Freitagnachmittag (25. Juni) nach ersten Berichten in Würzburg drei Menschen. Weiterhin wurden mehrere Passanten verletzt. Ort des Geschehens war der Bereich um den Barbarossaplatz beziehungsweise an der Juliuspromenade. Mutmaßlicher Täter ist ein 24-Jähriger, der mit einem Messer auf die Passanten losging. Der Mann konnten durch ein Schuss in das Bein durch die Polizei gestoppt werden. Er befindet sich außer Lebensgefahr. Zuvor versuchten Passanten, den Mann zu stoppten. Unser Partnersender TV Mainfranken berichtet ab Abend aus Würzburg.

 

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Würzburg: Tote & Verletzte bei Messer-Angriff in der Innenstadt!

UPDATE (Sonntag, 27. Juni / 18:06 Uhr):

Mit Unterstützungskräften war die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt am Sonntagnachmittag im Einsatz, um einen sicheren und ordnungsgemäßen Verlauf der Gedenkfeier anlässlich der Gewalttat am Freitag zu gewährleisten. Insbesondere in der Innenstadt und dort mit einem Schwerpunkt am Barbarossaplatz sowie in der Domstraße zeigte die Polizei Präsenz während der Veranstaltung.

Keine Störungen bei Kranzniederlegung und Gedenkfeier

Ziel war es, einen sicheren und ordnungsgemäßen Ablauf der Kranzniederlegung und der Gedenkfeier, der unter anderem Ministerpräsident Söder beiwohnte, wurde vollumfänglich erreicht. Es kam zu keinen nennenswerten Störungen.

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UPDATE (Sonntag, 27. Juni / 11:31 Uhr):

Wie die Würzburger Polizei am Sonntagmittag mitteilte, befindet sich eine durch den 24-jährigen Messerangreifer schwer verletzte 39-jährige Frau nicht mehr in Lebensgefahr. Auch heute will die unterfränkische Polizei weiterhin in der Innenstadt von Würzburg massiv präsent sein.

Fünf Frauen schwer verletzt

Dem aktuellen Sachstand nach wurden durch den Messerangriff des 24-jährigen Tatverdächtigen fünf Personen schwer verletzt. Es handelt sich hierbei um drei Frauen im Alter von 39, 52 und 73 Jahren sowie ein 11-jähriges Mädchen und einen 16-jährigen Jugendlichen. Die 39-Jährige befindet sich den Polizeiangaben zufolge derzeit in einem stabilen Zustand und befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr.

Zwei Leichtverletzte aus dem Krankenhaus entlassen

Bei den beiden Leichtverletzten, welche das Krankenhaus bereits wieder verlassen konnten, handelt es sich den Angaben nach um eine 26-jährige Frau und einen 57-jährigen Mann.

24-Jähriger ersticht drei Frauen

Auch die Identität der drei getöteten Frauen gab die Polizei am heutigen Tag bekannt. In dem Würzburger Kaufhaus in der Innenstadt starben am späten Freitagnachmittag eine 24-Jährige (wohnhaft im Landkreis Main-Spessart), eine 49-Jährige (wohnhaft im Landkreis Würzburg) und um eine 82-jährige Seniorin (wohnhaft in Würzburg).  

Polizei weiter in der Innenstadt im Einsatz

Die Würzburger Polizei ist auch am Sonntag weiterhin in der Innenstadt präsent. Sie wird von der Bayerischen Bereitschaftspolizei und durch Kräfte der Operativen Ergänzungsdienste unterstützt. Die Beamtinnen und Beamten sind hierbei auch rund um die am Nachmittag stattfindende Gedenkveranstaltung im Würzburger Dom im Einsatz. 


UPDATE (Samstag, 26. Juni / 19:02 Uhr):

Am morgigen Sonntag (27. Juni) legen Ministerpräsident Markus Söder und Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt um 15:00 Uhr zum Gedenken an die Opfer von Würzburg einen Trauerkranz am Barbarossaplatz nieder. Um 15.30 Uhr nimmt Söder dann am Trauergottesdienst im Würzburger Dom teil.


UPDATE (Samstag, 26. Juni / 16:47 Uhr):

Gegen den mutmaßlichen Täter (24) der Messer-Attacke am späten Freitagnachmittag in Würzburg wurde am heutigen Tag der Haftbefehl erlassen. Der 24-Jährige tötete am gestrigen Tag drei Frauen in einem Kaufhaus in der Innenstadt von Würzburg. Dies teilte die Polizei und Staatsanwaltschaft auf einer Pressekonferenz am Samstagnachmittag mit. Der 24-Jährige wurde nach der Verkündung des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt in Bayern eingeliefert.

Ein Opfer schwebt weiter in Lebensgefahr

Von den fünf Personen, die durch den Angreifer mit einem Messer schwerste Verletzungen erlitten, schwebt ein Opfer weiterhin in Lebensgefahr.

Hatte die Tat einen islamistischen Hintergrund?

Die Ermittler bestätigten auf der Pressekonferenz die ersten Erkenntnisse vom Freitagabend, nachdem der 24-jährige Asylbewerber vor der tödlichen Messer-Attacke bereits polizeibekannt war. Innenminister Herrmann sagte am Nachmittag, dass man von einem Einzeltäter ausgeht. Derzeit ist noch unklar, ob die Tat einen islamistischen Hintergrund hatte oder ob der 24-Jährige psychische Probleme aufwies. Die Ermittlungen dauern an.


UPDATE (Samstag, 26. Juni / 13:58 Uhr):

Nach der Gewalttat von Würzburg ordnete Ministerpräsident Markus Söder für drei Tage eine landesweite Trauerbeflaggung an. Sie gilt vom heutigen Samstag (26. Juni) bis einschließlich Montag (28. Juni). Die Anordnung zur Trauerbeflaggung gilt für alle staatlichen Dienstgebäude in Bayern. Die Gemeinden, Landkreise und Bezirke sowie die übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts wurden gebeten, in gleicher Weise zu verfahren.

 

Die Tat von Würzburg ist unfassbar und schockierend. Bayern zeigt Solidarität. Wir trauern mit den Angehörigen der Opfer und bangen mit den Verletzten.

(Ministerpräsident Markus Söder)

 


UPDATE (Samstag, 26. Juni / 11:33 Uhr):

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft gaben am Samstag weitere Informationen zu der Bluttat am späten Freitagnachmittag in Würzburg bekannt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat laufen weiterhin auf Hochtouren. Auf einer Pressekonferenz am Nachmittag wird über den aktuellen Stand informiert. Die unterfränkische Polizei ist verstärkt im Stadtgebiet präsent.

Fünf Schwerverletzte weiter in ärztlicher Behandlung

Dem aktuellen Sachstand nach befinden sich die fünf schwerverletzten Personen weiterhin in verschiedenen Krankenhäusern in ärztlicher Behandlung. Der Zustand von zwei dieser Personen ist weiterhin lebensbedrohlich. Zwei Leichtverletzte konnten das Krankenhaus zwischenzeitlich wieder verlassen.

Polizei in der Innenstadt präsent

Die Polizei ist zur Stunde mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei und den Zentralen Diensten weiterhin mit starken Kräften in der Innenstadt von Würzburg präsent. Hinweise auf eine Gefährdung bestehen jedoch nicht. Im Fokus stehen aktuell laut Polizei die Stärkung des Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung und die Ansprechbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger.

Pressekonferenz um 15:00 Uhr

In einer Pressekonferenz am heutigen Nachmittag um 15:00 Uhr informiert der bayerische Innenminister Joachim Herrmann gemeinsam mit Polizeipräsident Gerhard Kallert, Vertretern der Staatsanwaltschaft und dem Würzburger Oberbürgermeister über den aktuellen Ermittlungsstand.

 


UPDATE (Freitag, 25. Juni / 22:05 Uhr):

Ermittler berichteten am Abend, dass keine Vorbeziehung zwischen dem Täter und den Opfern bestand. Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um einen 24-jährigen Mann aus Somalia, der in einer Obdachlosenunterkunft in Würzburg wohnt. Er wurde durch einen gezielten Schuss aus einer Polizeiwaffe am Oberschenkel verletzt und befindet sich nicht in Lebensgefahr. Er wird derzeit im Krankenhaus behandelt und vernommen.

Täter soll „Allahu Akbar“ gerufen haben

Laut Zeugenangaben soll der Angreifer während der Tat „Allahu Akbar“ gerufen haben. Ein islamistisches Motiv wird von der Polizei geprüft. Dazu laufen derzeit umfangreiche Ermittlungen. Zeugen werden vernommen und Bilder von Überwachungskameras ausgewertet. Laut Innenminister Herrmann (CSU) stach der Täter mit "einer unglaublichen Brutalität auf die Opfer ein".

Herrmann spricht von fünf schwerst verletzten Personen

Bayerns Innenminister berichtete am Abend gegenüber der Presse von fünf schwerst verletzten Personen sowie weiteren Verletzten. Nach den Worten von Herrmann fiel der Mann in den letzten Monaten durch Gewaltdelikte auf. Zudem war er zuletzt physisch auffällig geworden und wurde zwangsweise zu einer Behandlung eingewiesen.

Hubschrauber kreist über Würzburg

Auf Twitter vermeldete die Polizei gegen 22:00 Uhr, dass aktuell ein Polizeihubschrauber über Würzburg kreist. Dieser dient den Ermittlungen. Eine weitere Fahndung findet nicht statt, so die Einsatzzentrale.


Erstes Statement von Oberbürgermeister Schuchardt
Tödlicher Messer-Angriff in Würzburg: Erstes Statement von Oberbürgermeister Schuchardt

UPDATE (Freitag, 25. Juni / 21:44 Uhr):

Die unterfränkische Polizei bittet darum, sich nicht an Spekulationen zu beteiligen. Vielmehr sollte gefertigtes Video- und Bildmaterial den Ermittlern auf einem eigens eingerichteten Medien-Upload-Portal der Polizei zur Verfügung gestellt werden:

 


Bericht von TV Mainfranken

UPDATE (Freitag, 25. Juni / 20:40 Uhr):

Die Polizei Unterfranken gab am Abend via Twitter Informationen über den mutmaßlichen Täter bekannt. Bei ihm soll es sich um einen 24-jährigen Mann aus Somalia handeln, der in Würzburg wohnhaft ist. Der 24-Jährige wurde durch eine Kugel aus der Dienstwaffe eines Polizisten gestoppt und verletzt. Der Angreifer befindet sich laut Polizeiangaben nicht in Lebensgefahr. Zudem bestätigten die Einsatzkräfte drei getötete Personen. Weitere Menschen wurden durch die Messerattacken zum Teil schwer verletzt. Die genaue Anzahl der Verletzten wurde noch nicht veröffentlicht. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann machte sich nach dem Bekanntwerden der Tat am Freitagabend umgehend nach Würzburg auf. Inzwischen ist er vor Ort eingetroffen. Informationen dazu auch auf unserer Plattform FrankenPlus!

© TV Mainfranken / Twitter: PolizeiUFR
© TV Mainfranken / Twitter: PolizeiUFR

EILMELDUNG (Freitag, 25. Juni / 19:50 Uhr):

Bei einer Amoklauf starben am späten Freitagnachmittag (25. Juni) nach ersten Berichten in Würzburg mehrere Menschen. Weiterhin wurden mehrere Passanten verletzt. Ort des Geschehens war der Bereich um den Barbarossaplatz beziehungsweise an der Juliuspromenade. Der Täter konnten durch ein Schuss in das Bein durch die Polizei gestoppt werden. Zuvor versuchten Passanten, den Mann zu stoppten. Unser Partnersender TV Mainfranken berichtet ab Abend aus Würzburg.

Wohl drei Tote und sechs Verletzte

Wie die Polizei in einem ersten Statement berichtete, konnte der Täter durch die Einsatzkräfte festgenommen werden. "Wir haben keinerlei Hinweise auf weitere Täter", so die Polizei vor Ort. Drei Personen sollen durch die Messer-Attacke des mutmaßlichen Täters verletzt worden sein. Weitere sechs Passanten erlitten nach ersten Erkenntnissen Verletzungen. Demnach soll die Lage jetzt (Stand 19:50 Uhr) für die Bevölkerung sicher sein. Über mögliche Motive ist bislang noch nichts bekannt. Die Würzburger Innenstadt um die Tatorte ist aktuell weiträumig abgesperrt.

Erstes Polizei-Statement
Messer-Attacke in Würzburg: Tote & Verletzte am Freitagnachmittag
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Selb: Ermittlungen nach Amokdrohung laufen weiter

Der gestern Nachmittag in Selb angedrohte Amoklauf beschäftigt auch heute noch die Medien. Zum aktuellen Stand halten sich Polizei und Schulleitung allerdings ziemlich bedeckt – vor allem zum Schutz des 15-jährigen Täters. Eine konkrete Bedrohung hat es demnach allerdings nicht gegeben.

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Selb: Schüler (15) droht mit Amoklauf an Bogner-Schule

OFFIZIELLE POLIZEIMELDUNG (17:20 Uhr):

Nach einer Drohung durch einen 15-jährigen Schüler mussten am Dienstagnachmittag (11. Oktober) in Selb (Landkreis Wunsiedel) etwa 200 Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude der Dr.-Franz-Bogner-Schule in der Jahnstraße verbleiben. Einsatzkräfte der Landespolizei, Bundespolizei sowie tschechische Beamte waren im Einsatz und fahndeten grenzüberschreitend nach dem Jugendlichen. Gegen 15:30 Uhr wurde er im Stadtgebiet von Selb festgenommen.

Amokdrohung an einer Schule in Selb: Aktuell-Talk mit der Polizei
(Aktuell-Tallk vom 11.10.16)

Alarmmeldung um 13:15 Uhr

Gegen 13:15 Uhr ging über die Schule bei der Polizei die Meldung über eine allgemeine Drohung ein. Diese soll der Schüler per Mobiltelefon geäußert haben. Die alarmierten Einsatzkräfte sperrten den Bereich um die Schule weiträumig ab. Kurze Zeit später wurde eine unmittelbare Gefahr für die Anwesenden in der Schule ausgeschlossen, da sich der betreffende Schüler nicht mehr in dem Gebäude befand. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrer setzten laut Polizei den Unterricht planmäßig fort.

Fahndung nach dem 15-Jährigen

Zahlreiche Streifenbesatzungen fahndeten großräumig nach dem Jugendlichen. Alle verfügbaren Streifen der neuen Polizeiinspektion Fahndung waren im Einsatz. Kurz vor 15:30 Uhr spürte eine Streife der Bundespolizei den 15-Jährigen im Stadtgebiet von Selb auf und nahm ihn fest. Die im Schulgebäude sicher untergebrachten Schülerinnen und Schüler durften daraufhin die Klassenzimmer verlassen. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Kriminalpolizei Hof hat die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen der Drohung aufgenommen.

  • Gleich dazu ein Interview mit Alexander Czech, Pressesprecher am Polizeipräsidium Oberfranken!

Update (16:50 Uhr):

Bei dem festgenommenen Schüler handelt es sich um einen 15-Jährigen. Er ergab sich ohne Widerstand zu leisten. Bei ihm wurden keine Waffen gefunden. Derzeit wird der 15-Jährige durch die Polizei vernommen.

 

Update (16:40 Uhr):

Nach Beendung der Bedrohungslage konnten die Schüler das Schulgebäude verlassen. Sie wurden von ihren Eltern abgeholt beziehungsweise gingen nach Hause. Ein Kriseninterventionsteam kam vor Ort in Selb nicht zum Einsatz.

 

Update (16:08 Uhr):

Die Polizei kündigt für die kommenden Minuten eine Presseerklärung mit Einzelheiten an.

 

Update (16:01 Uhr):

Die die Polizei soeben mitteilte, wurde der betroffene Schüler, der die Drohung verkündete, soeben gestellt und festgenommen. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden.

 

ERSTMELDUNG (15:45 Uhr):

Großalarm für die Einsatzkräfte in Selb. Hier soll ein Schüler der Dr.-Franz-Bogner-Schule am frühen Dienstagnachmittag einen Amoklauf angedroht haben. Wie das Polizeipräsidium Oberfranken auf Nachfrage mitteilte, besteht für Schüler und Lehrer keine Gefahr. Die Schule ist auch nicht abgeriegelt. Der betroffene Schüler, der die Drohung aussprach, ist aktuell flüchtig. Ein Großaufgebot an Polizei ist derzeit im Bereich der Selber Jahnstraße im Einsatz.

Amoklauf in München: Bestürzung auch in Oberfanken

Bei einer Schießerei in München sind am Freitagabend (22. Juli) mehrere Personen ums Leben gekommen. Die Bluttat fand im Bereich der Hanauer Straße in der Umgebung des Olympia Einkaufszentrums in Moosach statt. Zehn tote Personen sind momentan (Stand: 23. Juli - 15:33 Uhr) bekannt. Darunter befindet sich ein 18-jähriger deutsch-iranischer Schüler aus München, der nach derzeitigem Ermittlungsstand der Täter gewesen sein soll. Er hat sich wohl selbst getötet. Link zur Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München

Trauer und Bestürzung in Oberfranken

Überall sind die Menschen über die Tat schockiert. Natürlich auch bei uns in Oberfranken. Neben Trauer und Bestürzung gibt es auch schon erste Reaktionen auf die Bluttat.

Kein Staatsempfang in Bayreuth

Ministerpräsident Horst Seehofer sagte in der Woche der Trauer den Staatsempfang anlässlich der Wagner-Premiere am kommenden Montag (24. Juli) in Bayreuth ab. Außerdem wird in diesem Jahr das gesamte Bayerische Kabinett der Premierenvorstellung des Parsifals fernbleiben. Das bestätigt der Sprecher der Festspiele, Peter Emmerich, gegenüber TVO.

Kein roter Teppich bei Wagner-Festspielen

Emmerich fügt hinzu, dass sich die Festspiele in diesem Jahr gegen den Roten Teppich ausgesprochen haben. Aus Pietätsgründen und Respekt vor den Opfern des Amokschützen. „Alles andere wäre geschmacklos gewesen“, so Emmerich gegenüber TVO. Die Stadt Bayreuth als Veranstalter des traditionellen Hügelauflaufs hat sich jetzt auch gegen den Roten Teppich und die Feierlichkeiten vor dem Festspielhaus entschieden.

Polizei bleibt bei Sicherheitskonzept

Seitens der oberfränkischen Polizei gäbe es gegenwärtig keinen Anlass dazu, am Sicherheitskonzept für die Festspiele etwas zu verändern. Man habe mehrere Szenarien durchgespielt und sei bestens vorbereitet, heißt es aus dem Polizeipräsidium.

Statements aus Oberfranken
Bluttat in München: Interview mit Hans-Peter Friedrich

Bei dem furchtbaren Amoklauf in München sind zehn Menschen ums Leben gekommen. Über 23 Personen wurden bei der Bluttat verletzt. „Die Menschen sind zutiefst verunsichert“, sagt der ehemalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich im Interview mit Frank Ebert. Welche Konsequenzen er aus den furchtbaren Ereignissen fordert, erfahren Sie im Video.

Bluttat in München: Interview mit Peter Emmerich

Infolge des Amoklaufes in München hat die gesamte Staatsregierung als Zeichen der Trauer erst einmal alle öffentlichen Empfänge abgesagt. Das hat auch Auswirkungen auf die am Montag beginnenden Wagner-Festspiele in Bayreuth. Zudem hat auch die Stadt Bayreuth den Empfang am Roten Teppich abgesagt. Wie die Festspielleitung mit dieser Situation umgeht, darüber hat Björn Karnstädt mit Festspiel-Sprecher Peter Emmerich gesprochen.

Bluttat in München: Interview mit Reinhard Kunkel

Auch hinter der oberfränkischen Polizei liegt ein ereignisreiches Wochenende. Der Amoklauf in München hat auch hier für Wirbel gesorgt. Björn Karnstädt hat mit dem oberfränkischen Polizeipräsident Reinhard Kunkel über die Einschätzung aus oberfränkischer Sicht und die Sicherheitslage in unserer Region gesprochen.

Amoklauf in München: Wie sicher sind wir in Oberfranken?

In Bayern, in ganz Deutschland, herrschen Bestürzung und Trauer angesichts dieser Wahnsinnstat in München. Immer mehr Details kommen mittlerweile ans Licht. Der 18-Jährige plante seine Tat regelrecht akribisch, und das seit über einem Jahr. Viele Menschen haben Angst und fragen sich: wie sicher sind wir überhaupt noch? Darüber haben wir mit dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann gesprochen.

FHVR Hof: Student läuft mit Gewehr durchs Gebäude

Einen Großeinsatz der Polizei löste am Dienstagnachmittag (19. Januar) ein 34-jähriger Mann aus, der in der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege mit einem Gewehr gesehen wurde. Angeblich drohte der Studierende „alle umzubringen“.

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Tiefenthal (Lkr. Ansbach): 2 Tote bei Amoklauf in Mittelfranken

Im Landkreis Ansbach in Mittelfranken hat es am Freitagvormittag (10. Juli) einen Amoklauf mit zwei Toten gegeben. Der mutmaßliche Täter, Bernd G. (47 Jahre), wurde an einer Tankstelle in Bad Windsheim (Landkreis Neustadt an der Aisch) festgenommen. G. war nicht vorbestraft und besaß eine Waffenbesitzkarte sowie Waffen. Der Mann war als Sportschütze bekannt.

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