Tag Archiv: Amoklauf

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Selb: Ermittlungen nach Amokdrohung laufen weiter

Der gestern Nachmittag in Selb angedrohte Amoklauf beschäftigt auch heute noch die Medien. Zum aktuellen Stand halten sich Polizei und Schulleitung allerdings ziemlich bedeckt – vor allem zum Schutz des 15-jährigen Täters. Eine konkrete Bedrohung hat es demnach allerdings nicht gegeben.

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Selb: Schüler (15) droht mit Amoklauf an Bogner-Schule

OFFIZIELLE POLIZEIMELDUNG (17:20 Uhr):

Nach einer Drohung durch einen 15-jährigen Schüler mussten am Dienstagnachmittag (11. Oktober) in Selb (Landkreis Wunsiedel) etwa 200 Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude der Dr.-Franz-Bogner-Schule in der Jahnstraße verbleiben. Einsatzkräfte der Landespolizei, Bundespolizei sowie tschechische Beamte waren im Einsatz und fahndeten grenzüberschreitend nach dem Jugendlichen. Gegen 15:30 Uhr wurde er im Stadtgebiet von Selb festgenommen.

Amokdrohung an einer Schule in Selb: Aktuell-Talk mit der Polizei
(Aktuell-Tallk vom 11.10.16)

Alarmmeldung um 13:15 Uhr

Gegen 13:15 Uhr ging über die Schule bei der Polizei die Meldung über eine allgemeine Drohung ein. Diese soll der Schüler per Mobiltelefon geäußert haben. Die alarmierten Einsatzkräfte sperrten den Bereich um die Schule weiträumig ab. Kurze Zeit später wurde eine unmittelbare Gefahr für die Anwesenden in der Schule ausgeschlossen, da sich der betreffende Schüler nicht mehr in dem Gebäude befand. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrer setzten laut Polizei den Unterricht planmäßig fort.

Fahndung nach dem 15-Jährigen

Zahlreiche Streifenbesatzungen fahndeten großräumig nach dem Jugendlichen. Alle verfügbaren Streifen der neuen Polizeiinspektion Fahndung waren im Einsatz. Kurz vor 15:30 Uhr spürte eine Streife der Bundespolizei den 15-Jährigen im Stadtgebiet von Selb auf und nahm ihn fest. Die im Schulgebäude sicher untergebrachten Schülerinnen und Schüler durften daraufhin die Klassenzimmer verlassen. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Kriminalpolizei Hof hat die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen der Drohung aufgenommen.

  • Gleich dazu ein Interview mit Alexander Czech, Pressesprecher am Polizeipräsidium Oberfranken!

Update (16:50 Uhr):

Bei dem festgenommenen Schüler handelt es sich um einen 15-Jährigen. Er ergab sich ohne Widerstand zu leisten. Bei ihm wurden keine Waffen gefunden. Derzeit wird der 15-Jährige durch die Polizei vernommen.

 

Update (16:40 Uhr):

Nach Beendung der Bedrohungslage konnten die Schüler das Schulgebäude verlassen. Sie wurden von ihren Eltern abgeholt beziehungsweise gingen nach Hause. Ein Kriseninterventionsteam kam vor Ort in Selb nicht zum Einsatz.

 

Update (16:08 Uhr):

Die Polizei kündigt für die kommenden Minuten eine Presseerklärung mit Einzelheiten an.

 

Update (16:01 Uhr):

Die die Polizei soeben mitteilte, wurde der betroffene Schüler, der die Drohung verkündete, soeben gestellt und festgenommen. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden.

 

ERSTMELDUNG (15:45 Uhr):

Großalarm für die Einsatzkräfte in Selb. Hier soll ein Schüler der Dr.-Franz-Bogner-Schule am frühen Dienstagnachmittag einen Amoklauf angedroht haben. Wie das Polizeipräsidium Oberfranken auf Nachfrage mitteilte, besteht für Schüler und Lehrer keine Gefahr. Die Schule ist auch nicht abgeriegelt. Der betroffene Schüler, der die Drohung aussprach, ist aktuell flüchtig. Ein Großaufgebot an Polizei ist derzeit im Bereich der Selber Jahnstraße im Einsatz.

Amoklauf in München: Bestürzung auch in Oberfanken

Bei einer Schießerei in München sind am Freitagabend (22. Juli) mehrere Personen ums Leben gekommen. Die Bluttat fand im Bereich der Hanauer Straße in der Umgebung des Olympia Einkaufszentrums in Moosach statt. Zehn tote Personen sind momentan (Stand: 23. Juli - 15:33 Uhr) bekannt. Darunter befindet sich ein 18-jähriger deutsch-iranischer Schüler aus München, der nach derzeitigem Ermittlungsstand der Täter gewesen sein soll. Er hat sich wohl selbst getötet. Link zur Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München

Trauer und Bestürzung in Oberfranken

Überall sind die Menschen über die Tat schockiert. Natürlich auch bei uns in Oberfranken. Neben Trauer und Bestürzung gibt es auch schon erste Reaktionen auf die Bluttat.

Kein Staatsempfang in Bayreuth

Ministerpräsident Horst Seehofer sagte in der Woche der Trauer den Staatsempfang anlässlich der Wagner-Premiere am kommenden Montag (24. Juli) in Bayreuth ab. Außerdem wird in diesem Jahr das gesamte Bayerische Kabinett der Premierenvorstellung des Parsifals fernbleiben. Das bestätigt der Sprecher der Festspiele, Peter Emmerich, gegenüber TVO.

Kein roter Teppich bei Wagner-Festspielen

Emmerich fügt hinzu, dass sich die Festspiele in diesem Jahr gegen den Roten Teppich ausgesprochen haben. Aus Pietätsgründen und Respekt vor den Opfern des Amokschützen. „Alles andere wäre geschmacklos gewesen“, so Emmerich gegenüber TVO. Die Stadt Bayreuth als Veranstalter des traditionellen Hügelauflaufs hat sich jetzt auch gegen den Roten Teppich und die Feierlichkeiten vor dem Festspielhaus entschieden.

Polizei bleibt bei Sicherheitskonzept

Seitens der oberfränkischen Polizei gäbe es gegenwärtig keinen Anlass dazu, am Sicherheitskonzept für die Festspiele etwas zu verändern. Man habe mehrere Szenarien durchgespielt und sei bestens vorbereitet, heißt es aus dem Polizeipräsidium.

Statements aus Oberfranken
Bluttat in München: Interview mit Hans-Peter Friedrich

Bei dem furchtbaren Amoklauf in München sind zehn Menschen ums Leben gekommen. Über 23 Personen wurden bei der Bluttat verletzt. „Die Menschen sind zutiefst verunsichert“, sagt der ehemalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich im Interview mit Frank Ebert. Welche Konsequenzen er aus den furchtbaren Ereignissen fordert, erfahren Sie im Video.

Bluttat in München: Interview mit Peter Emmerich

Infolge des Amoklaufes in München hat die gesamte Staatsregierung als Zeichen der Trauer erst einmal alle öffentlichen Empfänge abgesagt. Das hat auch Auswirkungen auf die am Montag beginnenden Wagner-Festspiele in Bayreuth. Zudem hat auch die Stadt Bayreuth den Empfang am Roten Teppich abgesagt. Wie die Festspielleitung mit dieser Situation umgeht, darüber hat Björn Karnstädt mit Festspiel-Sprecher Peter Emmerich gesprochen.

Bluttat in München: Interview mit Reinhard Kunkel

Auch hinter der oberfränkischen Polizei liegt ein ereignisreiches Wochenende. Der Amoklauf in München hat auch hier für Wirbel gesorgt. Björn Karnstädt hat mit dem oberfränkischen Polizeipräsident Reinhard Kunkel über die Einschätzung aus oberfränkischer Sicht und die Sicherheitslage in unserer Region gesprochen.

Amoklauf in München: Wie sicher sind wir in Oberfranken?

In Bayern, in ganz Deutschland, herrschen Bestürzung und Trauer angesichts dieser Wahnsinnstat in München. Immer mehr Details kommen mittlerweile ans Licht. Der 18-Jährige plante seine Tat regelrecht akribisch, und das seit über einem Jahr. Viele Menschen haben Angst und fragen sich: wie sicher sind wir überhaupt noch? Darüber haben wir mit dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann gesprochen.

FHVR Hof: Student läuft mit Gewehr durchs Gebäude

Einen Großeinsatz der Polizei löste am Dienstagnachmittag (19. Januar) ein 34-jähriger Mann aus, der in der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege mit einem Gewehr gesehen wurde. Angeblich drohte der Studierende „alle umzubringen“.

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Tiefenthal (Lkr. Ansbach): 2 Tote bei Amoklauf in Mittelfranken

Im Landkreis Ansbach in Mittelfranken hat es am Freitagvormittag (10. Juli) einen Amoklauf mit zwei Toten gegeben. Der mutmaßliche Täter, Bernd G. (47 Jahre), wurde an einer Tankstelle in Bad Windsheim (Landkreis Neustadt an der Aisch) festgenommen. G. war nicht vorbestraft und besaß eine Waffenbesitzkarte sowie Waffen. Der Mann war als Sportschütze bekannt.

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