Tag Archiv: Festspiele

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Luisenburg / Wunsiedel: Public Viewing am Freitagabend

Der Besuch der Vorstellung auf der Luisenburg in Wunsiedel am Freitag (4. Juli) lässt sich mit einem Fußballerlebnis verbinden. Am gleichen Tag spielt die deutsche Nationalmannschaft gegen Frankreich um den Einzug ins Halbfinale bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien.

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Wunsiedel: Generalprobe bei Luisenburg-Festspielen

Phase Rot auf der Luisenburg bei Wunsiedel. Mit der Generalprobe des Stückes „Comedian Harmonists“ bereiten sich die Akteure auf die Spielzeiteröffnung am Freitagabend (28. Juni) vor. Bis Ende August wird die traditionsreiche Freilichtbühne damit wieder zum Anziehungspunkt für alle Theaterbegeisterten.

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Bayreuther Festspiele: Verwaltungsrat berät in München

Es ging mal wieder um Macht und Einfluss bei der Sitzung des Verwaltungsrats der Bayreuther Festspiele in München. Konkrete Ergebnisse? Kaum. Fest steht: Der Chef des Verwaltungsrats, Toni Schmid, will die Wagnerschwestern Katharina und Eva auch weiter an der Spitze des „Unternehmens Wagner“. Die beiden wollen das aber offensichtlich nur, wenn ihnen auch weiterhin ein kaufmännischer Geschäftsführer zur Seite steht. All das aber ist auch nach der aktuellen Sitzung noch unklar. Genauso wie die künftigen Machtverhältnisse am Grünen Hügel. Bislang haben Bund, Land, die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth und die Stadt Bayreuth gleich viele Stimmen. Künftig soll sich der Stimmanteil aber am Kaptalanteil orientieren.  Und das würde bedeuten, Stadt und Freunde würden gewaltig an Einfluss verlieren. Grundlage dafür wäre eine Satzungsänderung, und über die wird eben heftig diskutiert. Eine Entscheidung jedenfalls ist erneut vertragt, die nächste Sitzung des Verwaltungsrats der Bayreuther Festspiele soll im März stattfinden.

 


 

 

Bayreuth: Neuer Mietvertrag für das Festspielhaus

Das Festspielhaus auf dem „Grünen Hügel“ in Bayreuth ist so gut wie vermietet. Auf einen entsprechenden Vertrag haben sich die Festspiel Stiftung mit der Festspiel GmbH im Rahmen ihres Sitzungsmarathons geeinigt. Der neue Mietvertrag soll für die kommenden 30 Jahre gelten, also bis zum Jahr 2043. Laut dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates Toni Schmid sei ein zeitgemäßer und langfristiger Mietvertrag nötig. Einzelheiten dazu wurden noch nicht bekannt gegeben. Der alte Vertrag endete rein formal mit dem Tode Wolfgang Wagners. Der neue Mietvertrag muss allerdings noch vom bayerischen Innenministerium und der Regierung von Oberfranken geprüft werden.

 


 

 

Bayreuth: Sitzungen rund um die Festspiele

Kultureller Großalarm heute in Bayreuth. Gleich zwei Sitzungen rund um die Bayreuther Festspiele stehen auf der Tagesordnung. Und mittendrin: Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe in einer unangenehmen Doppelrolle. Zu einen nämlich ist sie Geschäftsführerin der Richard-Wagner-Stiftung. Zum anderen Vertreterin der Stadt Bayreuth in der Festspielgesellschaft. Und beide kämpfen um Macht und Einfluß am Grünen Hügel. Alles was Rang und Namen hat, wenn es um die verschiedensten Gremien und Zusammenschlüsse rund um Richard Wagner und dessen Erbe geht, kommt heute in Bayreuth zusammen. Beide Gremien, also Stiftungsrat und Verwaltungsrat, tagen im Rathaus. Das eine vormittags, das andere nachmittags. Und die Wagnerwelt blickt mit Spannung auf die Ergebnisse. Besprochen werden soll zum einen, wer künftig langfristiger Mieter des Festspielhauses ist und eine eventuelle Änderung der Stiftungssatzung. Und genau darin liegt die Krux von Brigitte Merk-Erbe. Stimmt sie einer Satzungsänderung zu, dann verliert sie in ihrer Funktion als Vertreterin der Stadt Bayreuth Einfluß und Stimmrecht, wenn es um Entscheidungen am Grünen Hügel geht– also zum Beispiel auch, wenn über das Thema Festspielleitung befunden wird.  Kurz vor 16 Uhr sind dann beide Sitzungen beendet – leider aber: Ohne Ergebnis. Entscheidung vertagt, heißt es von allen Seiten. Weder Merk-Erbe noch ein anderer hochrangiger Tagungsteilnehmer ist zu irgendeiner Art Stellungnahme bereit. Es scheint also noch viel Gesprächsstoff zu geben – in Sachen Richard Wagner – und wer wofür in Bayreuth künftig genau zuständig sein wird…

 


 

 

Bezirk Oberfranken: Michael Lerchenberg erhält die Ehrenmedaille

Dem Intendant der Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel, Michael Lerchenberg, wurde am Mittwoch (16. Oktober 2013) von Bezirkspräsident Günther Denzler mit der Ehrenmedaille des Bezirks Oberfranken ausgezeichnet. In einer Feierstunde würdigte Denzler Lerchenbergs Engagement: „Durch Ihren enormen persönlichen Einsatz, sowohl in der Funktion als Intendant der Luisenburg-Festspiele als auch als leidenschaftlicher Freund der beeindruckenden Natur dieser Bühne und des gesamten Fichtelgebirges, tragen Sie in unnachahmlicher Weise dazu bei, unsere Region bekannt und interessant zu machen“.

Der gebürtige Oberbayer landet bereits 1980 in Wunsiedel

Michael Lerchenberg stammt gebürtig aus Oberbayern. Nach seinem Studium der Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaften besuchte er eine Münchener Schule für Schauspiel. Schon 1980 stand er das erste Mal in Wunsiedel bei den Luisenburg-Festspielen auf der Bühne. Seit 2004 ist Michael Lerchenberg nun Intendant der Luisenburg-Festspiele. Jährlich kommen 130.00 Besucher zur Freilichtbühne. „Das sind Zahlen, die keine andere Freilichtbühne in Deutschland erreicht“, betont Günther Denzler. Diesen Verdienst schreibt er vor allem Michael Lerchenberg zu.

 


 

 

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