Tag Archiv: Flugzeugabsturz

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Tragödie in Kulmbach: Zwei Tote nach Flugzeugabsturz am Verkehrslandeplatz

UPDATE (Montag, 26. April / 17:00 Uhr):

Die Identität des Piloten nach dem Flugzeugabsturz am vergangenen Donnerstag (22. April) auf dem Verkehrslandeplatz in Kulmbach ist geklärt. Wie die Polizei auf Nachfrage von TVO am Montag bestätigte, handelt es sich bei dem Verstorbenen um den bekannten Unternehmer und Politiker der Freien Wähler aus Untersteinach Klaus Georg Purucker. Gemeinsam mit einen 51-Jährigen aus der Oberpfalz war er mit einem Ultraleichtflugzeug gestartet und velor aus bislang unklarer Ursache die Kontrolle über die Maschine. Beide Männer kamen ums Leben. Die Leichen konnten erst am Folgetag aus dem Wrack geborgen werden.

Flugzeug stürzt in geringer Höhe zu Boden 

Wie TVO ausführlich berichtete, verständigte eine Zeugin den Absturz des Flugzeuges dem Notruf. Nach aktuellen Erkenntnissen drehte sich die Maschine in geringer Höhe, kam zunächst auf der Tragfläche und daraufhin mit der Front auf dem Boden auf. Das Flugzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Leichen können wegen Explosionsgefahr des Flugzeuges geborgen werden

Beide Männer waren im Flugzeug eingeklemmt. Eine Notärztin konnte vor Ort nur noch den Tod der beiden Insassen feststellen. Da die Maschine wegen der Treibladung für den Sicherheitsfallschirm zu explodieren drohte, mussten die Bergungsarbeiten abgebrochen werden, um die rund 100 Einsatzkräfte nicht zu gefährden. Am Freitagvormittag gelang es dem Sachverständigen zusammen mit den Mitarbeitern der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und eines örtlichen Spezialisten, die Explosionsgefahr zu beheben. Somit konnten die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr das Wrack mit technischer Unterstützung umdrehen und die beiden Insassen bergen. Zudem begutachteten die Luftunfallspezialisten die völlig beschädigte Maschine, deren Teile im Anschluss auf das Gelände des Technischen Hilfswerks Kulmbach transportiert wurden.

120.000 Euro Schaden nach Absturz

Der Gesamtsachschaden beträgt geschätzte 120.000 Euro. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth zur Absturzursache dauern an.

Der Aktuell-Beitrag vom 23. April 2021:
Tragödie in Kulmbach: Zwei Männer sterben bei Flugzeugabsturz

UPDATE (Freitag, 23. April / 16:00 Uhr):

Nach einem tragischen Flugzeugabsturz am Vorabend in Kulmbach, konnten die Leichen von zwei Männern im Alter von 51 und 52 Jahren am Freitag (23. April) aus dem Wrack geborgen werden. Aus bislang unklarer Ursache stürzte die Maschine kurz nach dem Start auf die Landebahn ab. Da das Wrack drohte zu explodieren, mussten die Bergungsarbeiten abgebrochen werden. Das Technische Hilfswerk blieb über Nacht an der Unglückstelle.

Flugzeug stürzt in geringer Höhe zu Boden

Kurz nach 18:15 Uhr verständigte eine Zeugin den Notruf. Nach aktuellen Erkenntnissen war der 52-jährige Pilot aus dem Landkreis Kulmbach mit einem 51-Jährigen im Flugzeug gesessen. Am Ende der Landebahn drehte sich die Maschine in geringer Höhe, kam zunächst auf der Tragfläche und daraufhin mit der Front auf dem Boden auf. Das Flugzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Bergungsarbeiten werden abgebrochen, um Einsatzkräfte nicht zu gefährden

Beide Männer waren im Flugzeug eingeklemmt. Eine Notärztin konnte vor Ort nur noch den Tod der beiden Insassen feststellen. Da die Maschine wegen der Treibladung für den Sicherheitsfallschirm zu explodieren drohte, mussten die Bergungsarbeiten abgebrochen werden, um die rund 100 Einsatzkräfte nicht zu gefährden.

Explosionsgefahr wird behoben - Einsatzkräfte können Maschine drehen und die Leichen bergen

Am Freitagvormittag gelang es dem Sachverständigen zusammen mit den Mitarbeitern der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und eines örtlichen Spezialisten, die Explosionsgefahr zu beheben. Somit konnten die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr das Wrack mit technischer Unterstützung umdrehen und die beiden Insassen bergen. Zudem begutachteten die Luftunfallspezialisten die völlig beschädigte Maschine, deren Teile im Anschluss auf das Gelände des Technischen Hilfswerks Kulmbach transportiert wurden.

120.000 Euro Schaden nach Absturz

Der Gesamtsachschaden beträgt geschätzte 120.000 Euro. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth zur Absturzursache dauern an.

Statements von der Absturzstelle
Flugzeugabsturz in Kulmbach: Tote Insassen konnten erst am Morgen geborgen werden
Flugzeugabsturz in Kulmbach: Am Wrack bestand eine hohe Explosionsgefahr

UPDATE (Freitag, 23. April / 14:00 Uhr):

Nachdem in der Nacht zum Freitag die Bergung aufgrund der Explosionsgefahr durch die Treibladung des Rettungsschrimes unterbrochen werden musste, trafen am Morgen weitere Spezialisten am Unfallort ein, um die Gefahr zu bannen. Nachdem dieses gelang, wurden die beiden toten Insassen aus dem Flugzeug geborgen. Weiterhin konnte das Wrack in Augenschein genommen werden. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei, Staatsanwaltschaft und den Sachverständigen dauern weiter an. 


UPDATE (Donnerstag, 22. April / 22:20 Uhr):

Zwei Personen kamen am Donnerstagabend (22. April) bei einem Flugzeugabsturz auf dem Verkehrslandeplatz Kulmbach ums Leben. Aus bislang unklarer Ursache stürzte ein Ultraleichtflugzeug nach dem Start ab und überschlug sich. Die beiden Insassen starben noch in der Maschine am Unfallort. Während den Bergungsarbeiten bestand die Gefahr, dass die Maschine explodiert.

Zeugin meldet den Flugzeugabsturz

Kurz nach 18:15 Uhr meldete eine Zeugin den Absturz des Ultraleichtflugzeuges auf dem Flugplatz. Innerhalb kurzer Zeit waren zahlreiche Einsatzkräfte des Rettungsdienstes mit zwei Hubschraubern, der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks sowie mehrere Polizeistreifen vor Ort.

Flugzeug überschlägt sich und kommt auf dem Dach zum Liegen

Ersten Erkenntnissen zufolge startete der Pilot mit einem weiteren Insassen im Flugzeug und stürzte aus geringer Höhe am Ende der Startbahn zu Boden. Die Maschine überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Einsatzkräfte versuchen Wrack umzudrehen, um an die Insassen heranzukommen 

Die Einsatzkräfte versuchten das Wrack soweit zu drehen, um an die Insassen herankommen zu können. Dies war aufgrund der Explosionsgefahr der Treibladung für den Sicherheitsfallschirm bislang nicht möglich.

Absturzstelle bleibt gesperrt

Ein Vertreter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sowie zwei Sachbearbeiter für Flugunfälle der oberfränkischen Polizei sind an der Absturzstelle. Ein Staatsanwalt aus Bayreuth macht sich ebenfalls ein Bild von dem Unfall und ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen für Flugunfälle an. Dieser wird am Freitagmorgen vor Ort sein. Die Absturzstelle bleibt gesperrt. Die Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft nahmen vor Ort die Ermittlungen auf.

Bilder von der Absturzstelle
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UPDATE (Donnerstag, 22. April / 22:15 Uhr):

Wie die Polizei am Donnerstagabend (22. April) mitteilte, stürzte ein Sportflugzeug am Flugplatz in Kulmbach ab. Ersten Informationen zufolge geht die Polizei derzeit von zwei Toten aus. Nach Angaben von vor Ort habe sich die Maschine beim Start überschlagen, bevor sie auf dem Dach zum Liegen kam. Derzeit gestalte sich die Bergung schwierig, da Explosionsgefahr bestehe. Zahlreiche Einsatzkräfte und zwei Rettungshubschrauber sind im Einsatz. Näher Details zum tragischen Unglück sind nicht bekannt.

 


EILMELDUNG (Donnerstag, 22. April / 19:00 Uhr):

Wie die Polizei am Donnerstagabend (22. April) mitteilt, stürzte im Bereich des Flugplatzes Kulmbach ein Sportflugzeug ab. Nach ersten Informationen geht die Polizei derzeit davon aus, dass zwei Menschen umgekommen sind. Aktuell laufen die Bergungsarbeiten. Weitere Details zum Absturz sind nicht bekannt.

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Rugendorf: Pilot stirbt bei tragischem Flugzeugabsturz

UPDATE (Montag, 10:50 Uhr):

Nach dem tödlichen Flugzeugabsturz am Sonntagnachmittag (20. September) bei Rugendorf, begannen in den Abendstunden ein Flugunfallsachbearbeiter der Polizei und zwei Luftfahrtsachverständige die Ermittlungen zur Unglücksursache. Der Kunstflugdoppeldecker stürzte am gestrigen Nachmittag, nachdem er um kurz nach 15:30 Uhr vom Flugplatz Kulmbach aus gestartet war, gegen 16:00 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache auf eine Wiese zwischen den Ortschaften Poppenholz und Feldbuch.

Flugzeugwrack sichergestellt

Der Pilot (47) aus Mittelfranken zog sich bei dem Absturz tödliche Verletzungen zu. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geriet die Maschine unmittelbar vor dem Absturz ins Trudeln und stürzte schließlich unkontrolliert auf eine Pferdekoppel. Das Flugzeug wurde durch den Aufprall komplett zerstört. Rettungskräfte der örtlichen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks bargen den Piloten aus dem Flugzeugwrack. Das Flugzeugwrack wurde sichergestellt.

Sachschaden von rund 50.000 Euro

Die Unfallaufnahme an der Unglücksstelle dauerte bis in die Nachtstunden hinein an. Der Sachschaden an Flugzeug und Pferdekoppel liegt bei mindestens 50.000 Euro.

Kripo Bayreuth sucht Zeugen

Die Kripo Bayreuth sucht nach Zeugen, die den Absturz mitbekommen haben und möglicherweise Hinweise zur Absturzursache geben können. Für eine Rekonstruktion der Flugstrecke nach dem Start vom Flugplatz Kulmbach aus bis zur Absturzstelle, bittet die Polizei um Hinweise, wo der auffällig weiße Kunstflugdoppeldecker zwischen 15:30 Uhr und 16:00 Uhr im oberfränkischen Raum gesichtet wurde. Hinweise nimmt die Kripo Bayreuth unter der Rufnummer 0921 / 50 6-0 entgegen.

 

Der Aktuell-Beitrag zum Flugzeugabsturz in Rugendorf (21. September):
Rugendorf: 47-jähriger Pilot stirbt bei Flugzeugabsturz

Statements von Polizei & Ersthelfern
Flugzeugabsturz bei Rugendorf: Doppeldecker stürzt senkrecht in den Boden
Flugzeugabsturz bei Rugendorf: "Ich wollte ihm nur helfen"
Flugzeugabsturz bei Rugendorf: "Für den Mann konnten wir nichts mehr machen"

ERSTMELDUNG (Sonntag, 18:50 Uhr):

Tödliche Verletzungen erlitt am Sonntagnachmittag (20. September) der Pilot eines Kleinflugzeuges, das nahe dem Rugendorfer Ortsteil Poppenholz (Landkreis Kulmbach) abstürzte. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Bayreuth haben die Ermittlungen zur bislang noch unklaren Absturzursache aufgenommen.

Für den Piloten kam jede Hilfe zu spät

Der Pilot des einmotorigen Doppeldeckers war in den Nachmittagsstunden alleine vom Kulmbacher Flugplatz gestartet. Gegen 16:00 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale und der Integrierten Leitstelle Bayreuth-Kulmbach mehrere Notrufe ein, dass das Kleinflugzeug auf einer Wiese zwischen Poppenholz und Feldbuch abgestürzt ist. Rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und Polizei eilten sofort an die Absturzstelle. Für den Piloten, dessen Identität zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht abschließend geklärt ist, kam allerdings jede Hilfe zu spät. Der Mann starb in dem komplett demolierten Flugzeugwrack.

Ermittlungen laufen

Nach ersten Maßnahmen durch Kulmbacher und Stadtsteinacher Polizeibeamte übernahm die Kriminalpolizei Bayreuth die Ermittlungen. Ein an der Einsatzstelle ebenfalls anwesender Staatsanwalt aus Bayreuth ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung an. Außerdem unterstützte die Besatzung eines Polizeihubschraubers die Einsatzkräfte aus der Luft.


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Coburg: Kleinflugzeug im Landeanflug abgestürzt

UPDATE (Montag 09:20 Uhr)

Am Sonntagnachmittag (21. Juli) verunglückte ein einmotoriges Sportflugzeug beim Landeanflug auf die Coburger Brandensteinsebene. Das Flugzeug kam aus Augsburg und wollte gegen 14:00 Uhr in Coburg landen. Es gab jedoch technische Probleme. Der 58-jährige Pilot meldete dem Tower, dass der Motor ausgefallen sei. Der Anflug erfolgte aus südöstlicher Richtung. Wegen zu geringer Flughöhe konnte er die Landebahn nicht mehr erreichen und drehte deshalb in Richtung Westen ab. Laut Angaben der Polizei wollte der Pilot wohl eine Notlandung unmittelbar vor dem Flugplatz auf einem Feld einzuleiten.

58-Jähriger verliert die Kontrolle

Die Maschine schmierte jedoch ab und die linke Tragfläche berührte den Boden, so dass sich das Sportflugzeug um seine Hochachse drehte. Zudem bohrte sich der Motor in die Erde. Der Pilot und seine Ehefrau konnten sich zum Glück selbständig nach der Bruchlandung aus der totalbeschädigten Maschine retten. Beide trugen leichte Verletzungen, wie Prellungen, Schürf- und Schnittwunden davon. Zur Behandlung und Untersuchung kamen sie ins Klinikum Coburg. Knapp 60 Rettungskräfte waren vor Ort im Einsatz. An der Maschine entstand ein Schaden von rund 40.000 Euro.

Coburg: Pilot reagierte hervorragend bei Bruchlandung auf Brandensteinsebene
Coburg: Sportflugzeug stürzt beim Landeanflug auf Brandensteinsebene ab

ERSTMELDUNG (Sonntag 17:08 Uhr)

In Coburg ist am Sonntagnachmittag (21. Juli 2019) ein Kleinflugzeug beim Landeanflug auf den dortigen Verkehrsflugplatz auf einen nahe gelegenen Acker abgestürzt. Die beiden Insassen wurden dabei laut Erstmeldung der Polizei glücklicherweise nur leicht verletzt. Ersten Informationen von News5 zufolge handelt es sich dabei um ein Ehepaar aus Thüringen - offenbar war im Landeanflug der Motor ausgefallen. Einsatzkräfte vor Ort schätzen den entstandenen Sachschaden demnach auf etwa 70.000 bis 80.000 Euro.

 

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Heiligenstadt in Oberfranken: Segelflugzeug stürzt ab!

An einem Waldrand bei Kalteneggolsfeld (Landkreis Bamberg), einem Ortsteil von Heiligenstadt in Oberfranken, stürzte am Sonntagmittag (27. Mai) ein Segelflieger ab. Wie die Polizei mitteilte, war der Pilot (57) auf der Suche nach einer Landemöglichkeit. Dabei verlor er die Kontrolle über den Flieger.

Kontrolle über Segelflieger verloren

Der Flugschüler, der in der Nähe des Bodensees lebt, hob in der Nähe der Burg Feuerstein (Landkreis Forchheim) mit seinem Segelflugzeug gegen 12:00 Uhr zu einem Übungsflug ab. Im Bereich von Kalteneggolsfeld verlor er dann an Flughöhe. Da dadurch eine Rückkehr zum Flugplatz nicht mehr möglich war, entschloss sich der Pilot zu einer Landung auf einem Feld. Möglicherweise irritiert durch eine Stromleitung setzte er zu einer scharfen Rechtskurve an, wodurch beim Flugzeug ein Strömungsabriss erfolgte und es mit hoher Geschwindigkeit auf das Feld aufschlug. Anschließend schleuderte der Segelflieger in den angrenzenden Wald.

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Pilot erleidet schwere Verletzungen 

Durch den Absturz zog sich der 57-jährige Pilot schwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung vor Ort kam er in ein Krankenhaus. Am Flugzeug entstand ein Totalschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft erfolgte die Sicherstellung des Segelflugzeuges. Ein Sachverständiger der Bundesstelle für Fluguntersuchung war an die Unglücksstelle im Einsatz, um den Hergang des Absturzes zu klären. Ein Polizeihubschrauber war ebenso vor Ort, um Luftaufnahmen von der Unfallstelle anzufertigen. Zur Bergung und zum Transport des Flugzeuges wurde das THW Forchheim alarmiert.

Aktuell-Bericht vom Montag (28. Mai 2018)
Kalteneggolsfeld: Segelflugschüler stürzt ab

Flugzeugabsturz bei Coburg: Ursache nach drei Jahren endgültig geklärt

Beim Absturz eines zweimotorigen Kleinflugzeugs der Marke Piper Seneca bei Coburg starben am 2. November 2013 drei Menschen. An dem besagten Samstag stürzte das Flugzeug, welches aus Hamburg kam, am Mittag in ein Waldstück am Bausenberg bei Coburg, kurz hinter der Landebahn des Flugplatzes auf der Brandensteinsebene. Dabei kamen eine 31-jährige Frau aus dem Landkreis Coburg, ein 46-jähriger Mann aus Coburg und ein 58-Jähriger aus dem Landkreis Fürth ums Leben. Jetzt, rund drei Jahre nach dem Absturz, wurde die Ursache des Absturzes endgültig geklärt.

Flugzeug driftete bei schlechter Sicht nach rechts ab

Laut der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) war ein Pilotenfehler der Grund für das tragische Unglück nahe Coburg. Wie im über 20-seitigen Ergebnisbericht im Internet nachzulesen ist, kollidierte die Piper nördlich der Piste mit einem Baum und stürzte zu Boden. Zuvor driftete der 58-jährige Pilot, der seit acht Jahren eine Lizenz als Berufspilot besaß, bei Nebel und widrigen Wetterbedingungen beim Landeanflug auf den Flugplatz nach rechts ab. Anschließend zerschellte die Maschine am Bausenberg.

Coburg: Drei Tote bei Flugzeugabsturz am Samstagmittag
Coburg: Ermittlungen laufen nach Flugzeugabsturz auf Hochtouren

Zwischenbericht von Anfang 2014 legte bereits einen möglichen Pilotenfehler dar

Bereits im Februar 2014 lag ein Zwischenbericht zu dem Unglück vor. In diesem war zu lesen, dass der Pilot offenbar mehrfach Gefahrenhinweise, die ihn per Funk erreichten, missachtet hatte. Laut Gutachter habe der Flugleiter auf der Brandensteinsebene mehrere Male darauf hingewiesen, dass die Piper im Landeanflug zu niedrig und vom Kurs abgekommen sei. Zum Zeitpunkt des Absturzes lag die Sicht bei unter 250 Metern.

Großeinsatz der Rettungskräfte vor gut drei Jahren

Der Absturz des Flugzeuges löste vor gut drei Jahren einen Großeinsatz der örtlichen Einsatzkräfte im Coburger Land aus. Dutzende Retter von Feuerwehr, dem Bayerischen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk und der Polizei waren in dem unwegsamen Gelände am Bausenberg über Stunden an diesem Samstag (2. November 2013) im Einsatz.

Coburg: Unglücksursache nach Flugzeugabsturz weiter unklar
(Aktuell-Bericht vom 04.11.13)
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Update: Creußen (Lkr. Bayreuth): US-Militärjet abgestürzt!

Zwischen Creußen und Engelmannsreuth (Landkreis Bayreuth) ist am Dienstagmorgen (11. August) gegen 9:30 Uhr ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-16 abgestürzt. Dem Piloten gelang es, sich mit einem Fallschirm zu retten. Ein Passant fand den leicht verletzten Mann in einem Waldstück nahe der Absturzstelle und übergab ihn in die Hände der Rettungskräfte.

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Bayern: Seehofer ordnet Trauerbeflaggung an

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat aus Anlass des Flugzeugunglücks in den französischen Seealpen am 24. März 2015 vom heutigen Mittwoch bis einschließlich Freitag (27. März) eine Trauerbeflaggung an allen staatlichen Dienstgebäuden in Bayern angeordnet.

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Germanwings-Absturz: Bayreuther Festspiele trauern um Künstler

Der Schock über den Germanwings – Flugzeugabsturz in den französischen Voralpen sitzt tief. Unter den Opfern sind auch zwei Opernsänger, die im Rahmen der Bayreuther Wagner-Festspiele aktiv waren beziehungsweise auftreten sollten. Die Trauer auf dem Grünen Hügel ist groß.

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Flugzeugabsturz von Coburg: Was geschah wirklich?

Dreizehn Tage ist es her, dass bei Coburg ein zweimotoriges Flugzeug abgestürzt ist. Drei Menschen an Bord fanden dabei den Tod. Nun sorgt eine Meldung der „Süddeutschen Zeitung“ am Donnerstag (13. November) für Aufregung. Diese zitiert einen Fluglehrer aus München. Demnach wäre der Pilot der Unglücksmaschine per Funk aufgefordert worden, einen anderen Flugplatz anzufliegen. Auf Nachfrage von TVO dementierte der Fluglehrer dieses Zitat. Er sagt, er könne keine Angaben über etwas machen bei dem er nicht selbst dabei war. Auch die Staatsanwaltschaft äußerte sich gegenüber TVO. Ihr zufolge dürfe der Tower am Flugplatz in Coburg nur Durchsagen zum Wetter machen, dem Piloten aber keine Anweisung geben den Flugplatz zu wechseln. Derzeit läuft noch die Untersuchung der Unglücksmaschine durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Bis ein Endgültiger Bericht vorliegt können noch mehrere Monate vergehen.

 



 

 

Coburg: Drei Tote bei Flugzeugabsturz

Beim Absturz eines zweimotorigen Kleinflugzeugs bei Coburg sind heute drei Menschen gestorben. Gegen 11.45 Uhr stürzte das Flugzeug, das aus Hamburg kam, aus bislang ungeklärter Ursache in ein Waldstück am Bausenberg bei Coburg kurz hinter der Landebahn des Flugplatzes auf der Brandensteinsebene. Dabei kamen eine 31-jährige Frau aus dem Landkreis Coburg, ein 46-jähriger Mann aus Coburg und ein 58-Jähriger aus dem Landkreis Fürth ums Leben. Wer das Flugzeug gesteuert hat, ist bislang unklar. Hartnäckigen Gerüchten vor Ort zufolge soll der Pilot wegen schlechter Sicht beim Landeanflug auf die Brandensteinsebene durchgestartet sein und dann die Kontrolle verloren haben.   

Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und Polizei eilten sofort an die Absturzstelle. Eine Vertreterin der Staatsanwaltschaft Coburg hat mit Beamten des Fachkommissariats der Kripo Coburg die Ermittlungen zur Absturzursache vor Ort aufgenommen. Ebenso kam ein Sachverständiger des Bundesamtes für Flugunfalluntersuchung an die Unglücksstelle.

Unsere TVO-Reporterin Katharina Haßfurther war vor Ort. Mehr Bilder zu dem tragischen Unglück später auf tvo.de und morgen in unserer Sendung Oberfranken Aktuell.