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Tödlicher Badeunfall in Himmelkron: Prozess verzögert sich

Zwei Jahre nach dem Tod eines achtjährigen Mädchens im Himmelkroner Freibad ist mit der Entscheidung über die Zulassung der Anklage dieses Jahr wohl nicht mehr zu rechnen. Das zuständige Amtsgericht Kulmbach wolle einzelne Details des Falls nochmals eingehender prüfen, so ein Gerichtssprecher gegenüber den Medien. Wir berichteten!

Im August 2016 hatte die Staatsanwaltschaft Bayreuth Anklage gegen eine Betreuerin und den Bademeister wegen fahrlässiger Tötung und Verletzung der Aufsichtspflicht erhoben. Zeugen hatten das Mädchen  im Juli 2014 am Boden des Beckens treibend entdeckt. Nach der Erstversorgung durch die Hilfskräfte vor Ort kam das Mädchen anschließend in ein Krankenhaus. Hier starb das Kind trotz aller Bemühungen der Ärzte. Die Achtjährige erlitt durch die lange Zeit unter Wasser schwere Hirnschäden und starb wenige Tage später im Krankenhaus.

Himmelkron (Lkr. Kulmbach): Achtjährige stirbt nach Badeunfall
(Aktuell-Bericht vom 29.07.14)
© Pixabay /  CC0 Public Domain / Symbolbild

Hof: 8-jähriges Kind nach Badeunfall verstorben

Zu einem Badunfall kam es Dienstagnachmittag (19. Juli) im Hofer Freibad. Ein Achtjähriger lag regungslos im Becken und musste von Ersthelfern und den Badmeistern reanimiert werden.

Update 23. Juli

Die Polizei arbeitet auf Hochtouren daran, die Umstände des furchtbaren Badeunfalls im Hofer Freibad zu klären. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Hof und der Staatsanwaltschaft Hof laufen, teilt das Polizeipräsidium Oberfranken TVO mit. Der achtjährige Junge, der am Dienstag (19. Juli) regungslos im Wasser entdeckt wurde, ist am Freitag (22. Juli) in einem Krankenhaus gestorben.

 

Update 22. Juli

Wie uns die Mutter des 8-Jährigen am Freitagabend mitteilte, ist das Kind an den Folgen des Badeunfalls verstorben!

Update 21. Juli

Der Badeunfall des 8-jährigen Jungen in Hof beschäftigt die gesamte Region. Dem Kind geht es zur Stunde noch immer sehr schlecht. Wie konnte dieser Unfall passieren? Das ist eine der Fragen, die uns alle beschäftigt. Fakt ist, dass es sich bei der Gruppe um Kinder handelte, die besonders betreut wurden. Im Fachjargon heißt  das pädagogische Sondermaßnahme.

Dazu sprechen wir mit dem Hofer Rechtsanwalt Christoph Bahlmann darüber, wie es grundsätzlich mit der Aufsichtspflicht in öffentlichen Freibädern und speziell bei Schulausflügen aussieht.

Mitteilung in eigener Sache

Zu der heute kurzzeitig auf unserer Homepage verbreiteten Meldung über den Badeunfall im Hofer Freibad erklärt die TVO-Onlineredaktion:

„Wir bedauern, dass wir heute für kurze Zeit gemeldet haben, dass der 8-jährige Junge an den Folgen des Badeunfalls verstorben sei. Die Meldung war falsch, dafür entschuldigen wir uns. Der Online-Redaktion lagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung heute Vormittag  drei voneinander unabhängige Mitteilungen vor, die besagten, dass der Junge an den Folgen des Unfalls gestorben sei. Dazu kam, dass die Information bereits vor unserer Veröffentlichung in verschiedenen sozialen Netzwerken verbreitet worden ist. Trotzdem bleibt es eine Falschmeldung, die leider auch für kurze Zeit auf unserer Homepage zu lesen war. Die Redaktion hat sich beim Vater des verunglückten Jungen für diesen Fehler entschuldigt.“

Mehr zu dem Badeunfall sehen Sie heute ab 18:00 Uhr in "Oberfranken Aktuell".         

Meldung vom Vormittag

Der 8-jährige Junge, der leblos in einem Becken des Hofer Freibads gefunden worden ist, kämpft weiter um sein Leben. Der Zweitklässler ist im Rahmen eines Schulausflugs im Freibad gewesen. Seine Eltern sind beim Baden nicht dabei gewesen. Sie waren während des Vorfalls in der Arbeit.

Bericht vom 20. Juli

Ein acht Jahre alter Junge wird gestern reglos aus dem Wasser des Hofer Freibads gezogen und muss wiederbelebt werden. Der Achtjährige liegt jetzt in einer Spezialklinik. Er schwebt in Lebensgefahr. Von Seiten der Stadt und der Stadtwerke als Badbetreiber gibt es bislang keine Stellungnahme zu dem tragischen Unglück. Auch die Angestellten sind angewiesen, sich gegenüber der Presse nicht zu äußern.

Erstmeldung am 19. Juli

Besucherin entdeckt den Jungen

Kurz vor 14:00 Uhr hielt sich der Junge im sogenannten Spaßbecken des Hofer Freibades in der Ascher Straße auf. Kurz darauf entdeckte eine Besucherin den Knaben regungslos am Beckenboden und zog ihn aus dem Wasser. Eine zufällig anwesende Krankenschwester leistete umgehend Erste-Hilfe.

Mit Rettungshubschrauber in Klinik geflogen

Dann übernahmen die Bademeister die Maßnahmen. Unter notärztlicher Begleitung kam das Kind mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Die Kriminalpolizei Hof hat vor Ort die Ermittlungen zu den Umständen des tragischen Ereignisses aufgenommen.

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