Tag Archiv: Greifvogel

Betzenstein: Mäusebussard in letzter Sekunde gerettet

Ein Verkehrsteilnehmer teilte am Dienstagnachmittag (11. April) gegen 15:00 Uhr der Polizeiinspektion Pegnitz einen verletzten Greifvogel bei Betzenstein (Landkreis Bayreuth) mit. Eine Streifenbesatzung fand den Mäusebussard in einem Straßengraben neben der Staatsstraße St2163, kurz nach Betzenstein in Richtung Plech. Sogleich verständigten die Beamten für den sichtlich mitgenommenen Greifvogel die Tierrettung Bayreuth.

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A72 / Trogen: Mäusebussard durchschlug Pkw-Frontscheibe

Glück im Unglück hatte ein Autofahrer (32) aus Kulmbach am Freitag (17. Juni) bei seiner Fahrt über die Autobahn A72. Im Bereich von Trogen (Landkreis Hof) kam es zu einem nicht ganz alltäglichen Wildunfall! Die Polizisten staunten nicht schlecht, als der Kulmbacher mit seinem Auto bei der Dienststelle aufkreuzte.

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© Greifvogelpark Katharinenberg

Wunsiedel: Blutrausch im Greifvogelpark Katharinenberg

Am Mittwoch (10. Februar) verschaffte sich ein Fuchs den Zugang in die Falknerei des Greifvogelparks Katharinenberg in Wunsiedel und tötete dabei sieben Greifvögel. So wurde fast die komplette Fliegerstaffel des Parks erlegt. Falkner Eckard Mickisch entdeckte am Mittwochabend gegen 19:00 Uhr die toten Tiere.

Fuchs tötet im Blutrausch

Der Fuchs tötete zwischen 15:00 und 19:00 Uhr nahezu alle Greifvögel die täglich ihre spektakuläre Flugvorführung gestalteten. Im sogenannten Blutrausch erlegte er sogar ein fast sechs Kilo schweres Steinadlerweibchen.

Greifvögel sind deutschlandweit bekannt

Vögel wie der legendäre Kiro, bekannt aus der Fernsehsendung "Galileo", fielen dem Fuchs zum Opfer. Kiro lieferte sich in der Vergangenheit ein einzigartiges Wettrennen mit einem Modelflugzeug, welches er mit bis zu 351 km/h überholte. Auch Greifvogel Nicki wurde getötet, die in der Vergangenheit Geburtstagkindern mit verspielter Leichtigkeit eine Feder als Geschenk überbrachte.

Mitarbeiter sind entsetzt

Für Falkner Eckard Mickisch und dessen Team ist es nicht zu fassen, dass ein Fuchs am hellen Tag in das Grundstück eindringt und sein grausames Unwesen treibt. Die Aufzeichnungen der Videoüberwachung und der bereits am nächsten Tag in der Falle sitzende Fuchsrüde bestätigten dies jedoch.

Das Team steht vor einem Trümmerhaufen. Neben dem großen finanziellen Schaden belastet vor allem der emotionale Verlust jedes einzelnen Vogels die Mitarbeiter. Einige der Greifvögel begleiteten Falkner Mickisch bereits Jahrzehnte auf seinem Weg.

Neue Saison startet am 19. März

Am 19. März öffnet der Greifvogelpark Katharinenberg seine Tore für die neue Saison. Bis dahin läuft das Training der neuen Flug-Akteure auf Hochtouren, Mickisch und sein Team sieht dieses Problem als Herausforderung und wird dieses meistern. Viele Berufsfalkner haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. Erste Greifvögel, die in Zukunft die Flugshows gestalten werden, sind laut Mickisch bereits „im Anflug“.

 

Video, Talk & Fotos zu dem Vorfall
Wunsiedel: Fuchs tötet im Blutrausch sieben Greifvögel
Unser Aktuell-Beitrag vom heutigen Freitag (12. Februar) und ein Studiotalk mit Falkner Eckard Mickisch.
© Greifvogelpark Katharinenberg © Greifvogelpark Katharinenberg © Greifvogelpark Katharinenberg © Greifvogelpark Katharinenberg © Greifvogelpark Katharinenberg © Greifvogelpark Katharinenberg © Greifvogelpark Katharinenberg © Greifvogelpark Katharinenberg
© Verkehrspolizeiinspektion Hof

A9 / Münchberg: Polizei rettet Greifvogel!

Am Sonntagnachmittag (12. April) ging bei der Polizei eine Mitteilung über einen verletzten Greifvogel in der Münchberger Senke in Richtung Berlin ein, der dort auf dem Standstreifen der Autobahn A9 saß. Der Greifvogel war vermutlich gegen einen Pkw geflogen. Er blutete leicht aus dem Schnabel.

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Weißenstadt (Lkr. Wun): Greifvogel verletzt Jogger

Am Mittwochnachmittag war ein 38-jähriger Weißenstädter am sog. Galgenberg beim Joggen. Dort wurde er von einem großen Greifvogel angegriffen und am Kopf verletzt. Er begab sich in ärztliche Behandlung. Bekannt ist, dass seit einigen Jahren ein Bussard immer wieder über Jogger hinwegfliegt, wenn diese durch sein Gebiet laufen. Bislang kam es allerdings nie zu Attacken, bei denen Menschen verletzt worden sind. Nach Auskunft der Landesjagdschule, Herrn Wejbora, ist das Verhalten des Greifvogel nicht ungewöhnlich. Elternvögel schützen zu dieser Jahreszeit mitunter ihr Gelege ziemlich aggressiv, insbesondere, wenn das Nest sich in Bodennähe, unterhalb von 25 Metern, befindet. Ein durchaus temporäres Ereignis, weil die Eltern derartige Angriffe bzw.in der Regel Scheinangriffe unterlassen, sobald die Jungtiere ihr Nest eigenständig verlassen. Dies am Ende dieses Monats der Fall.