Tag Archiv: offener Brief

© Staatsregierung / Klaus Adelt

Offener Brief an Markus Söder: Klaus Adelt fordert Perspektiven für das Hofer Land

Der Hofer SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Adelt wendet sich in einem offenen Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder mit klaren Forderungen im Bezug auf die Eindämmung des Infektionsgeschehens in der Hofer Region. Die Pandemie-Situation im Hofer Land ist seit Monaten kritisch. Seit mehr als 150 Tagen liegt die Inzidenz der Hofer Region über 100. Das öffentliche Leben der Menschen ist seit Wochen eingeschränkt. Eine Besserung der Lage trotz hoher Impfquote im deutschlandweiten Vergleich nicht in Sicht. In einem dringenden Appell fordert Adelt von Söder die Umsetzung folgender Maßnahmen für die Hotspot-Region.

Hinweis: Im Folgenden handelt es sich um Auszüge des offenen Briefes. Diesen können Sie hier abrufen. 

 

1) Prüfung eines kurzen harten Lockdowns. Für zwei Wochen mit maximaler Kontaktbeschränkung und unter Einbeziehung der Arbeitswelt, soweit es geht. So schwer mir diese Forderung auch fällt, weil ich der Meinung bin, dass die Einschränkung von Bürgerrechten immer nur Ultima Ratio sein kann, sollte kritisch überprüft werden, inwieweit die gegenwärtige Entwicklung weitere und noch härtere Maßnahmen notwendig macht.

2) Eine weitere Intensivierung der Impf-Kampagne in den besonders stark betroffenen Regionen. Ziel muss sein, den möglichen harten Lockdown effizient zu nutzen. Mindestens (!) 2.000 Impfungen pro Tag müssen unter Einbeziehung der Hausärzte dann möglich sein, so dass am Ende des Lockdowns die 50.000er Marke im Hofer Land überschritten wird und so etwas wie eine Perspektive erkennbar ist.

3) Kontrolldruck erhöhen. Stärkere Kontrollen auch dort, wo geöffnet ist und geöffnet bleiben darf. Maßnahmen müssen eingehalten werden. Dazu braucht es auch Kontrollen, die dort greifen, wo die Eigenverantwortung aufhört. Es mehren sich beispielsweise die Berichte, dass in Lebensmittelgeschäften die Einhaltung geltender Maßnahmen nicht mehr so streng kontrolliert wird, wie das vor einem Jahr der Fall war. Sollten die kommunalen Ordnungsdienste und die örtliche Polizei hier an die Grenze ihrer Belastbarkeit stoßen, muss notfalls die Bereitschaftspolizei mit zum Einsatz kommen und die Polizei-Inspektionen in den Corona-Hochburgen personell unterstützen.

4) Generell gilt: Mehr Personal. Mehr Geld. Seien es die Gesundheitsämter, die Impfzentren, die kommunalen Ordnungsämter oder Test-Zentren. Den Kommunen fehlt es an Personal, das bisherige Angebot noch weiter ausweiten zu können. Hier braucht es mehr Unterstützung des Freistaates und vor allem auch mehr Geld für die Kommunen und Landkreise.

Statement von Klaus Adelt (SPD):
Offener Brief an Markus Söder: Klaus Adelt fordert Perspektiven für das Hofer Land
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Testen-Impfen-Hoffen: Offener Brief von über 50 Ärztinnen & Ärzte an die Bevölkerung im Hofer Land

Seit Mitte der Woche haben Stadt und Landkreis Hof ihre Testkapazitäten ausgeweitet und bieten Schnelltest-Stationen in allen Gemeinden des Landkreises sowie in der Stadt Hof an. 27 Standorte wurden dazu eingerichtet. Wir berichteten! Zudem regt man im Hofer Land Pilotprojekte an, um Hausärzte bei der Corona-Schutzimpfung stärker einzubinden. Hierzu startete ein erstes Projekt in Geroldsgrün. (Hier zur Nachricht!) Bei all diesen Konzepten, Aktionen und Projekten sind neben ehrenamtlichen Helfern, dem medizinischen Personal, den beteiligten Behörden die Ärztinnen und Ärzte ein wesentlicher Bestandteil. Weiterlesen
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Offener Brief an Markus Söder: Oberfränkische Elternbeiräte sind unzufrieden

Die Elternbeiräte verschiedener oberfränkischer Gymnasien haben sich in einem offenen Brief an Ministerpräsident Markus Söder gewandt. Darin bringen sie ihren Unmut über das aktuelle Krisenmanagement des bayerischen Kultusministeriums zum Ausdruck.

Freiwillige Wiederholung des Schuljahres reicht nicht aus 

Wie es heißt, sei es nicht ausreichend, lediglich eine freiwillige Wiederholung des Schuljahres anzubieten. Vielmehr brauche es jetzt klare Maßnahmenpakete und Konzepte, wie es nach der Rückkehr zum Präsenzunterricht für die Schülerinnen und Schüler weitergehen soll. Das beinhaltet unter anderem entsprechende Möglichkeiten den im Homescooling erarbeiteten Stoff angemessen aufzuarbeiten und zu vertiefen, um so pandemiebedingte Lernrückstände aufholen zu können.

Lehrplanentschlackung und Reduzierung von Leistungsnachweisen 

Dafür, so schlägt der Elternbeirat in seinem Brief vor, könnten spezielle Intensivierungsangebote an den Schulen sorgen, die allerdings nicht zu Lasten von außerschulischen Aktivitäten, wie Wandertagen oder Klassenfahrten, gehen sollten. Darüber hinaus brauche es eine vorübergehende deutliche Lehrplanentschlackung in allen Vorrückungsfächern, sowie eine mittelfristige Reduzierung der großen Leistungsnachweise. Ziel müsse es damit sein, alle Schülerinnen und Schüler wieder auf ihr individuelles zufriedenstellendes Lernniveau zu bringen.

Aktuell-Bericht vom Donnerstag (28. Januar 2021)
Brandbrief an Markus Söder: Elternbeiräte wollen Schulproblematik zur Chefsache machen
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Offener Brief an die Bevölkerung: Politiker der Rennsteig-Region fordern – Abstand halten, auch im Freien!

In den vergangenen Tagen kam es in zahlreichen deutschen Wintersportorten und -regionen zu einem Ansturm der Wintersportfans und das trotz der Corona-Pandemie und der verhängten Maßnahmen. Obwohl die Skilifte geschlossen waren und es örtliche Aufrufe gab, daheim zu bleiben, zogen sich Blechlawinen in die Orte und strömten Menschenmassen auf die verschneiten Hänge. Um dem ein entgegenzuwirken formulierten die Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister der Rennsteigregion von Bayern und Thüringen einen gemeinsamen Appell. Weiterlesen
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Hängebrücke Höllental: Alexander König findet klare Worte zum offenen Brief

Nach dem offenen Brief von Bayreuther Landtagsabgeordnete und finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Bayerischen Landtag, Tim Pargent, der Umweltminister Throsten Glauber zum Baustopp der Frankenwaldbrücken aufforderte, äußerte sich nun Hofer Landtagsabgeordneter Alexander König dazu.

Frankenwaldbrücken werden nicht "aus Jux und Tollerei" gebaut

Der Hofer Landtagsabgeordnete Alexander König, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, sprach sich klar für den Bau der Frankenwaldbrücken im Landkreis Hof aus. Er widersprach damit der Forderung des Grünen-Sprechers, Tim Pargent, nach einem Baustopp. Wir berichteten. König wies darauf hin, dass umfangreiche naturschutzfachliche und artenschutzrechtliche Untersuchungen durchgeführt wurden. Die Frankenwaldbrücken sollen ein Gewinn für das Hofer Land in Sachen Image, Lebensqualität, Wirtschaftsförderung und in Investitionen werden und fand in diesem Zusammenhang klare Worte zu Tim Pargent:

Das Störfeuer des Grünen-Sprechers, der sich leider wenig konstruktiv in die Planung einbringt, ist deswegen nicht nachvollziehbar. Die Frankenwaldbrücken werden nicht aus Jux und Tollerei gebaut.

(Alexander König, stellv. Vorsitzender der CSU-Fraktion)

Die Entscheidung über das Votum des Naturschutzbeirats liegt nun beim bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber.

Der Aktuell-Beitrag vom 02. Juli 2020 zum Bau der Frankenwaldbrücken
Frankenwaldbrücke: Gerät das Prestigeprojekt ins Schwanken?

Naila: Polizeibeschaffungsamt doch im Frankenwald gebaut?

Das geplante Polizeibeschaffungsamt, das im Rahmen der Behördenverlagerung in Hof entstehen soll, könnte auch in Naila (Landkreis Hof) gebaut werden. Zumindest, wenn es nach dem Nailer Bürgermeister Frank Stumpf geht. Er schlug in einem offenen Brief an die bayerische Staatsregierung vor, das Gelände der Karl Mayer GmbH zu nutzen. Weiterlesen

Brose Arena: Jetzt hagelt es Kritik von Franz Stegner

Der ehemalige Sponsor der Brose Baskets und einstige Namensgeber der Stechert-Arena, der Unternehmer Franz Stegner, spart in einem Offenen Brief an die Medien nicht mit Kritik an der Vereinsführung der Brose Baskets und Hauptsponsor Michael Stoschek. Stegner reagiert damit nach eigenen Angaben auf die jüngste Berichterstattung um die Sponsorendebatte des Deutschen Meisters im Basketball. Seinen Worten zufolge habe sich dieses Hin und Her bereits im vergangenen Frühjahr abgezeichnet, darum habe sein Unternehmen Stechert damals auch alle Verträge fristlos gekündigt. Dem Verein fehle bis jetzt eine seriöse und strukturierte Führung. Stoschek sei in Franz Stegners Augen ein Mann, der nicht Wort hält. Baskets-Manager Wolfgang Heyder sei unter anderem ein kaufmännischer „Chaot“ und der Verein würde es mit dieser teils – so wörtlich – „primitiven, hinterfotzigen und unseriösen Art“ schwer haben, neue Sponsoren zu finden. Auch mit der Stadt Bamberg geht Stegner hart ins Gericht. Oberbürgermeister Starke wirft er Mobbing vor und spricht davon, dass er – Stegner – als Sponsor peinlich abgekanzelt worden sei.“ Seitens des Unternehmens Brose hat man sich nicht auf den Offenen Brief geäußert, ebenso wenig reagierte bis dato die Stadt Bamberg. Der Verein, die Brose Baskets, nehmen das Schreiben – wörtlich – zur Kenntnis äußern sich aber öffentlich nicht dazu.

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