Tag Archiv: Ungarn

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Bamberg: Identität des tödlich verunglückten Radfahrers geklärt

Ein tragischer Verkehrsunfall ereignete sich am Samstagabend (16. Februar) im Kreuzungsbereich Memmelsdorfer Straße/Magazinstraße/Siechenstraße in Bamberg. Bei der Kollision mit einem Pkw wurde ein Fahrradfahrer tödlich verletzt. (Wir berichteten.)

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Ebing / Würgau: Autodiebe stehlen Luxuskarossen

Zwei 25 und 36 Jahre alte Autodiebe, die nach einem Einbruch in ein Wohnhaus in Ebing (Landkreis Bamberg) zwei Luxuskarossen stahlen, nahm die Polizei am Freitagmorgen (5. Februar) auf der Autobahn A70 nahe Würgau (Landkreis Bamberg) fest.

Einbrecher dringen gewaltsam in Grundstück ein

Die beiden ungarischen Männer verschafften sich gewaltsam über die Haustür den Zugang zu dem Anwesen. Im Eingangsbereich entwendeten die Täter die Fahrzeugschlüssel für einen Aston Martin und einen Mercedes Geländewagen. Im Anschluss entkamen die Männer mit den auf dem Grundstück abgestellten Fahrzeugen.

Eigentümer bemerkt Einbruch

Der Eigentümer bemerkte den Einbruch und alarmierte sofort die Polizei. Diese leitete ein Großfahndung nach den Fahrzeugen ein. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. 20 Minuten nach dem Diebstahl entdeckte eine Bamberger Streifenbesatzung die beiden Nobelkarossen. Die Diebe fuhren mit hoher Geschwindigkeit auf der A70 in östlicher Richtung. Die Beamten nahmen daraufhin die Verfolgung auf.

Festnahme auf der A70

Mehrere Polizeieinheiten stoppten die Flüchtigen in der Folge im Bereich einer A70-Baustelle nahe Würgau. Zur Festnahme der beiden Fahrer gaben die Beamten auch Warnschüsse in die Luft ab. Die Männer ließen sich danach widerstandslos festnehmen.

Nobelkarossen im Wert von 175.000 EUR sichergestellt

Die Beamten stellten die beiden Luxusfahrzeuge im Gesamtwert von 175.000 Euro sicher. Die Staatsanwaltschaft und die Kripo Bamberg führen zu dem Diebstahl die Ermittlungen. Dabei sollen auch mögliche Hintermänner identifiziert werden. Nach den Angaben eines Täters sollten die Fahrzeuge auf schnellstem Weg aus Deutschland nach Osten gebracht werden.

Haftbefehle erlassen

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg erging am Freitagnachmittag gegen die beiden Männer Untersuchungshaftbefehl. Sie wurden in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Kriminalbeamten aus Bamberg bitten Zeugen, die am Freitagmorgen oder womöglich bereits in den zurückliegenden Tagen verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge in Ebing beobachtet haben, sich mit der Kriminalpolizei in Bamberg unter der Telefonnummer 0951/9129-491 in Verbindung zu setzen.

Victor Orbán als Gast bei der CSU-Herbstklausur auf Kloster Banz

Der zweite Tag der CSU-Klausurtagung auf Kloster Banz begann furios, denn der von der Partei eingeladene ungarische Premierminister Victor Orbán erschien tatsächlich in Oberfranken. Das Medieninteresse war dementsprechend. Vor dem Anwesen bekundeten Orbán-Gegner ihre Abneigung gegen den Besuch.

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Kloster Banz: Herbstklausur der CSU-Landtagsfraktion

Die Kausurtagung der CSU auf Kloster Banz (Landkreis Lichtenfels) wird in diesen Tagen vor allem von einem Thema beherrscht – der Flüchtlingskrise. Dabei wollen sich die Politiker um Ministerpräsident Horst Seehofer auch mit der Frage beschäftigen, welche Möglichkeiten es gibt, den Krieg in Syrien zu beenden und wie man die anhaltend hohen Flüchtlingszahlen auf Europaebene bewältigen kann.

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CSU-Klausur auf Kloster Banz: Ungarns Premier Viktor Orbán angekündigt

Auf Kloster Banz im Landkreis Lichtenfels findet nächste Woche die traditionelle Herbstklausurtagung der CSU-Landtagsfraktion statt. Neben dem Ministerpräsidenten Horst Seehofer ist ein absolutes politisches Schwergewicht angekündigt: Der ungarische Premierminister Viktor Orbán.

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Expansion: Rehau nimmt erstes Werk in Ungarn in Betrieb

Im ungarischen Györ, gut 120 Kilometer nordwestlich von Budapest gelegen, nimmt Rehau in diesen Tagen ein neues Werk in Betrieb. Die Produktionsstätte, in der ausschließlich Systembauteile für die Automobilindustrie gefertigt werden, soll im Herbst offiziell eingeweiht werden. Der weltweit tätige Polymerspezialist mit Stammsitz in Rehau/Oberfranken investierte in den Neubau vor den Werkstoren von Audi mehr als 50 Millionen Euro. Rund 200 neue Arbeitsplätze sollen entstehen.

Rehau will international wachsen 

„Die Entscheidung für den Grundstückskauf und den Werksneubau ist Teil unserer internationalen Wachstumsstrategie“, erklärt Niklas Braun, Vorsitzender der Automotive-Geschäftsleitung bei Rehau. Seit Jahrzehnten überzeuge Rehau als Entwicklungspartner und Systemlieferant Kunden rund um den Globus mit Zuverlässigkeit und Qualität. Der Neubau in Ungarn, so Braun weiter, sei nach modernsten ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten errichtet worden.

Zusammenarbeit mit Audi

Für Audi montiert der Polymerspezialist am Standort Györ bereits seit 2005 im 3-Schicht-Betrieb Stoßfänger-Varianten für verschiedene Modelle und liefert sie just-in-time direkt ans Band des Automobilherstellers. „Der Ausbau zu einer eigenen Produktionsstätte auf mehr als 24.000 m² ist auf die Aufträge für die Stoßfängersysteme des neuen Audi TT und des Q7 zurückzuführen, für die wir zusätzliche Kapazitäten benötigen“, erläutert Helmut Ansorge, Mitglied des Automotive Executive Board und zuständig für die Automotive-Werke des weltweit tätigen Unternehmens. Künftig sollen die vorderen und hinteren Stoßfängersysteme der beiden Modelle sowie für das A3 Cabrio und Coupe vor der lokalen Endmontage in Györ spritzgegossen und lackiert werden. Bisher sind für diese Modelle die Außenanbauteile im niederbayerischen Viechtach produziert worden. Hier seien die Ressourcen dank neuer Modellanläufe ausgeschöpft, weshalb die Verantwortlichen nach Alternativen suchten. „Eine Fertigung vor Ort in Ungarn, direkt vor den Toren unseres Kunden, birgt viele Vorteile“, unterstreicht Ansorge „denn im Automobilbereich gelten extrem kurze Abrufzeiten.“

Neues Werk in Ungarn

Der Werksneubau im Internationalen Industriepark Györ beinhaltet neben hochmodernen Spritzguss-, Lackier- und Montagehallen auch Räumlichkeiten für die Verwaltung, Konfektion, Lagerung und Logistik. Herzstück des neuen Maschinenparks ist aber die modulare, auf CO2-Reinigung basierende Lackieranlage – eine Eigenentwicklung von Rehau, die besonders umweltschonend ist und auf den Gebrauch von kostbarem Wasser verzichtet. Vorgänger dieser Anlage haben sich bereits an den Produktionsstandorten Viechtach und Port Elizabeth, Südafrika, bewährt. Im neuen Werk entstehen bis zu 200 neue Arbeitsplätze. Erste Montagelinien sind aktuell angelaufen – pünktlich zum offiziellen Produktionsstart der neuen Audi A3-Modelle. Wenn im Herbst die offizielle Werkseinweihung stattfindet, werden rund 130 Werksmitarbeiter im 3-Schicht-Betrieb in der Fertigung tätig sein.