Tag Archiv: Verdächtiger

Nach Waldbrand bei Harsdorf: Polizei verhaftet mutmaßlichen Brandstifter

UPDATE (17:58 Uhr):

Einen mutmaßlichen Brandstifter nahmen Polizeibeamte aus Kulmbach am Samstag (27. Juli) im Landkreis Kulmbach fest. Der 24-jährige Tatverdächtige befindet sich inzwischen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth in Untersuchungshaft. Die Kripo Bayreuth ermittelt.

300 Quadratmeter Waldfläche in Flammen

Am Samstagnachmittag kam es zu einem Brand in einem Waldstück beim Harsdorfer Ortsteil Oberlaitsch, den die Besatzung eines Überwachungsflugzeuges feststellte. Die zahlreich alarmierten Feuerwehreinsatzkräfte konnten die Flammen, die sich auf einer Fläche von 300 Quadratmeter ausgebreitet hatten, rasch löschen. Da die Polizei eine Brandstiftung nicht ausschließen konnten, wurden im Umkreis des Brandortes mehrere Streifenbesatzungen für Fahndungsmaßnahmen eingesetzt. Einige Kilometer entfernt stellten Beamte der Kulmbacher Polizei ein verdächtiges Fahrzeug fest und trafen kurz darauf auch dessen Besitzer an.

Verdächtige räumt Brandstiftung ein

Auf die Fragen der Polizisten verstrickte sich der 24-Jährige aus dem Landkreis Bayreuth immer mehr in Widersprüche. Auf der Dienststelle räumte der Mann schließlich ein, gezündelt zu haben.

24-Jähriger für weitere Brände verantwortlich?

Am Sonntag (28. Juli) erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth der Haftbefehl gegen den 24-Jährigen wegen einer vorsätzlichen Brandstiftung. Er wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Im Rahmen der Ermittlungen prüfen Kripo und Staatsanwaltschaft nun, inwieweit der Tatverdächtige noch für weitere Brandstiftungen verantwortlich ist. 

 


ERSTMELDUNG (12:43 Uhr):

Nach einem Brand bei Harsdorf in der Nähe von Trebgast (Landkreis Kulmbach) am Samstag (27. Juli) nahm die Polizei einen Mann fest. Medienberichten zufolge könnte er für das Feuer verantwortlich sein.

300 Quadratmeter Waldboden abgebrannt

Gegen 16:00 Uhr war der Brand nordwestlich von Laitsch ausgebrochen. Betroffen waren insgesamt 300 Quadratmeter Waldboden. Um das Feuer zu löschen rückten das THW Kulmbach, die Bergwacht Kulmbach sowie die Freiwillige Feuerwehr des Landkreises Kulmbach an. Wie am heutigen Montag (29. Juli) bekannt wurde, hat die Polizei mittlerweile einen Mann festgenommen, der möglicherweise mit dem Brand im Zusammenhang steht. Details dazu will das Polizeipräsidium Oberfranken im Laufe des Tages nennen. Bislang wurde auf Nachfrage von TVO lediglich die Festnahme eines Mannes bestätigt. Die Ermittlungen dauern derzeit, so heißt es, noch an.

Fall Peggy: Verdächtiger Manuel S. aus der Haft entlassen!

Das Amtsgericht Bayreuth hat am heutigen Heiligabend (24. Dezember) im Wege einer sogenannten Abhilfeentscheidung auf die Beschwerde des Beschuldigten hin, den Haftbefehl gegen den 41-jährigen tatverdächtigen Manuel S. aus Marktleuthen (Landkreis Wunsiedel) aufgehoben. Damit wurde der Verdächtige aus der Haft entlassen. Den Haftbefehl gab ein Ermittlungsrichter am 10. Dezember heraus.

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Fall Peggy: 41-jähriger Mordverdächtiger festgenommen!

UPDATE (12. Dezember / 19:05 Uhr):

Paukenschlag am Dienstag (11. Dezember) in Oberfranken: Manuel S. (41) aus Marktleuthen im Landkreis Wunsiedel ist dringend tatverdächtig, Peggy Knobloch aus Lichtenberg vor nunmehr 17 Jahren umgebracht zu haben. Der 41-Jährige sitzt nunmehr in Untersuchungshaft, bestreitet allerdings die Tat. Dennoch müssen die Ermittler der SOKO Peggy Anhaltspunkte gegen ihn in der Hand haben, um diesen Schritt gehen zu können.

Wir haben uns in Lichtenberg (Landkreis Hof), dem Heimatort des Mädchens, umgehört, wie die Nachricht dort aufgenommen wurde. Mit Rechtsanwalt Jürgen Schmidt sprechen wir im TVO-Studio über das Prozedere sowie die juristischen Schritte und Hintergründe, die in einem solchen Fall eine Rolle spielen.

Lichtenberg / Bayreuth: Reaktionen auf die Festnahme im Fall Peggy
Manuel S. festgenommen: Wie sehen die juristischen Schritte im Fall Peggy aus?

UPDATE (11. Dezember / 16:57 Uhr):

Gegen den 41-jährigen Manuel S. aus Marktleuthen im Landkreis Wunsiedel wurde am Dienstagnachmittag (11. Dezember) von einem Ermittlungsrichter in Bayreuth ein Haftbefehl wegen Mordes an der damals neunjährigen Peggy Knobloch erlassen. S. wurde bereits am gestrigen Montag (10. Dezember) durch Kriminalbeamte festgenommen. Der Tatverdächtige selbst machte keine Angaben. Den Tatvorwurf ließ er durch seinen Verteidiger bestreiten. Der Beschuldigte wurde nach dem Erlass des Haftbefehls in ein Gefängnis eingeliefert.

 

Rechts: Statement von Herbert Potzel (Staatsanwaltschaft Bayreuth) und Jürgen Stadter (Polizeipräsidium Oberfranken).

Mordverdächtiger im Fall Peggy festgenommen: Presse-Statement der Ermittler

41-Jähriger rückt in den Fokus der Ermittlungen

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Bayreuth in einer gemeinsamen Pressemeldung am heutigen Nachmittag veröffentlichten, ließen die Ermittlungserkenntnisse aus den Untersuchungen am Fundort der sterblichen Überreste des Mädchens sowie die Neubewertung bestehender Erkenntnisse den 41-Jährigen aus dem Landkreis Wunsiedel wieder in den Fokus der SOKO Peggy rücken.

Vernehmung in Hausdurchsuchung im September

In diesem Zusammenhang erfolgte Mitte September 2018 neben Durchsuchungsmaßnahmen auch eine Vernehmung des Mannes. Wir berichteten! Hierbei sagte Manuel S. aus Marktleuthen aus, am 7. Mai 2001 die offenbar leblose Peggy Knobloch in Lichtenberg von einem Mann übernommen und in einem Wald bei Rodacherbrunn (Saale-Orla-Kreis / Thüringen) abgelegt zu haben. Der 41-Jährige bestritt aber, mit dem vorangegangenen Geschehen etwas zu tun gehabt zu haben.

Angaben des Beschuldigten sind nicht plausibel

Die gewonnenen Erkenntnisse wurden im Nachgang detailliert überprüft und ausgewertet. Im Ergebnis sind laut der Polizei wesentliche Angaben des Beschuldigten nicht in Einklang mit den weiteren Ermittlungsergebnissen zu bringen, wie der behauptete Anlass und der geschilderte Ablauf des Geschehens. Vielmehr, so die Staatsanwaltschaft, ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen den 41-Jährigen, wonach der Mann selbst Täter oder Mittäter im Fall der Tötung von Peggy Knobloch war und anschließend den leblosen Körper in dem Waldstück an der Landesgrenze von Bayern und Thüringen ablegte. Es steht zudem im Raum, dass mit der Tötung eine zuvor begangene Straftat verdeckt werden sollte.

ERSTMELDUNG (11. Dezember / 15:05 Uhr):

Paukenschlag im Mordfall Peggy: Wie die Staatsanwaltschaft Bayreuth am Nachmittag (11. Dezember) gegenüber TVO bestätigte, wurde ein Verdächtiger unter Mordverdacht festgenommen. Der Mann wird derzeit dem Haftrichter vorgeführt.

Verschiedene Medien nennen den Namen Manuel S. aus Marktleuthen

Medienberichten zufolge soll es sich dabei um Manuel S. aus Marktleuthen (Landkreis Wunsiedel) handeln. Der 41-Jährige war im Zuge der Ermittlungen um den Tod der kleinen Peggy schon öfter ins Visier der Polizei geraten. Im September 2018 hatte er gestanden, 2001 das damals neunjährige Mädchen im Wald bei Rodacherbrunn (Saale-Orla-Kreis) verscharrt zu haben. Wir berichteten! Die Polizei führte vor rund drei Monaten umfangreiche Hausdurchsuchungen, unter anderem bei S. in Marktleuten durch. S. bestritt damals aber, das Mädchen getötet zu haben. An einer Bushaltestelle in Lichtenberg (Landkreis Hof) hatte er damals die Leiche - so seine eigene Aussage - von seinem Freund Ulvi K. entgegengenommen und in das besagte Waldstück gebracht und vergraben. Wir berichteten!

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Entdeckung der Leiche im Sommer 2016 in Thüringen

Die Leiche des Mädchens wurde dann im Juli 2016 in einem Waldstück im thüringischen Rodacherbrunn gefunden. Ein Pilzsammler entdeckte die Skelettteile. Lange galt in diesem ungeklärten Mordfall Ulvi K. als der Mörder von Peggy. 2004 wurde er zu einer lebenslangen Haft und Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung verurteilt. Zehn Jahre später folgte ein Wiederaufnahme-Verfahren am Landgericht Bayreuth. Ulvi K. wurde hierbei freigesprochen.

Einer der mysteriösesten Kriminalfälle Deutschlands

Der Fall Peggy ist einer der mysteriösesten Mordfälle in Deutschland. Seit dem 7. Mai 2001 beschäftigt das Verschwinden des Mädchens bereits die Nation. Damals kam das neunjährige Kind nicht von der Schule zu Hause in Lichtenberg an. Jahrelang wurde nach ihr gesucht. Ihr Mörder wurde trotz akribischer Arbeit der Ermittler bisher nicht gefunden.

 

  • Polizei und Staatsanwaltschaft wollen sich am Dienstagnachmittag zu den neuen Entwicklungen äußern!

Weiterführende Informationen (September 2018)
Fall Peggy: Pressekonferenz der Ermittler am Freitag (21.09.2018)
(21.09.2018)
Fall Peggy: Manuel S. gesteht das Beseitigen der Leiche
(21.09.2018)
Durchsuchungen in Marktleuthen und Lichtenberg: Wende im Fall Peggy?
© Bundespolizei

Einbrüche in das Rathaus von Strullendorf: Tatverdächtiger in Haft!

Wie bereits berichtet, wurde am Samstag (24. November) und am Mittwoch (28. November) in das Strullendorfer Rathaus im Landkreis Bamberg eingebrochen. Nach intensiven Ermittlungen und Spurensicherungsmaßnahmen konnte die Polizei Bamberg-Land nun einen 20-Jährigen aus Bamberg ausfindig machen und ihn noch am Mittwoch (28. November) festnehmen. Weiterlesen
© Feuerwehr Hohenberg an der Eger / Archiv

Bayreuth: Polizei ermittelt mutmaßlichen Brandstifter

Am Sonntagmorgen (5. August) nahm die Polizei Bayreuth einen 20-jährigen Mann fest, der im Verdacht steht, innerhalb von einer Woche zwei Brände in der Nähe des Bayreuther Stadtteils Oberpreuschwitz gelegt zu haben. Die Kripo ermittelt nun gegen den jungen Mann. Weiterlesen

© Reporter24 / Polizei

Leiche in Spanien identifiziert: Es ist die Anhalterin Sophia L. (28)

Die tote Frau, die in der letzten Woche im Norden von Spanien aufgefunden wurde, ist identifiziert. Bei der Leiche handelt es sich nach einer Mitteilung der spanischen Behörden und der Bayreuther Ermittler vom Freitagnachmittag (29. Juni) um die 28-jährige Anhalterin Sophia L.

Todesumstände bleiben noch offen

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und die Kriminalpolizei Bayreuth übernahmen am vergangenen Freitag (22. Juni) die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verschwinden der 28-Jährigen. Auf Grund der Ermittlungsergebnisse muss davon ausgegangen werden, dass die gebürtige Ambergerin in Oberfranken getötet wurde. Ein erstelltes DNA-Profil der Vermissten erhielten die spanischen Ermittler vom Bayerischen Landeskriminalamt in München. Mit diesem genetischen Fingerabdruck gelang es, den in der Nähe einer Tankstelle in Nordspanien aufgefundene Leichnam als Sophia L. zu identifizieren. Angaben zu den Todesumständen können derzeit von den Behörden nicht gemacht werden.

Tatverdächtige soll ausgeliefert werden

Zwei Beamte der Kriminalpolizei Bayreuth waren zunächst in Leipzig vor Ort. Zusammen mit zwei Beamten aus Sachsen hielten sie sich im Zuge der Ermittlungen dann von Montag bis zum heutigen Freitag in Spanien auf. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth wird im Zuge der weiteren Ermittlungen unter anderem die spanischen Behörden ersuchen, den festgenommenen 41-jährigen Tatverdächtigen nach Deutschland auszuliefern. Die Ermittlungen dauern an.

 

Weiterführende Informationen
Fall Sophia: Tatort in Oberfranken? Kripobeamte aus Bayreuth ermitteln auch in Spanien
(Aktuell-Bericht vom 25.06.18)
Sophia L.: Oberfränkische Ermittler übernehmen den Fall der 28-Jährigen!
(Pressekonferenz vom 22.06.18)
Leipzig / Landkreis Bayreuth: Polizei sucht auch in Oberfranken nach Sophia L.
(Aktuell-Bericht vom 21.06.18)

Brandserie von Marktredwitz: Tatverdächtiger festgenommen!

Nach intensiven Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hof und der 15-köpfigen Ermittlungskommission (EKO) „Oberredwitz“ bei der Kriminalpolizei Hof nahm man nun einen Tatverdächtigen fest. Das berichteten die Ermittler am Freitagvormittag (29. Juni) in einer Pressemeldung. Der Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

Brandserie seit Mitte April

Seit Mitte April 2018 kam es im Marktredwitzer Stadtteil Oberredwitz zu einer Serie von Straftaten. Zahlreiche Brandlegungen, bei denen keine Personen zu Schaden kamen, sorgten für Verunsicherung in der Bevölkerung. Der Gesamtschaden bei den Bränden und Sachbeschädigungen beläuft sich nach derzeitigem Erkenntnisstand auf mindestens 400.000,00 Euro. Wir berichteten!

37-Jähriger festgenommen

Die Ermittlungsarbeit der letzten Wochen hatte nun Erfolg. Aufgrund der durchgeführten Öffentlichkeitsfahndung konnte nach einem Hinweis aus der Bevölkerung ein dringend Tatverdächtiger 37-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Wunsiedel am Donnerstag festgenommen werden.

Brandserie von Marktredwitz: 37-Jähriger soll der Feuerteufel sein

Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof erließ der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Hof gegen den Mann einen Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung. Der Beschuldigte sitzt seitdem in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei in Hof zu den Straftaten dauern an.

Weiterführende Informationen
Eine Stadt in Angst: Marktredwitz zittert vor einem Feuerteufel!
(Aktuell-Bericht vom 15.05.18)
Brandserie in Marktredwitz: Zeitungsausträgerin wird zur Heldin
(Aktuell-Bericht vom 25.04.18)
© TVO / Symbolbild

Strullendorf: Geldautomat sollte gesprengt werden – Eine Festnahme

Im Strullendorfer Ortsteil Leesten (Landkreis Bamberg) sollte vermutlich am Mittwochmorgen (31. Mai) der Geldautomat einer Raiffeisenbank gesprengt werden. Gegen 3:15 Uhr bemerkte ein Bankkunde technische Vorrichtungen an dem Automaten, die ihm verdächtig vorkamen. Daraufhin alarmierte er die Polizei. Im Rahmen einer eingeleiteten Fahndung wurde ein Verdächtiger festgenommen.

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© Polizei / Symbolbild

Nach Einbruch in Arztpraxis in Selbitz: Festnahme des Verdächtigen

Am Samstagnachmittag (09. April) wurde in eine Arzpraxis in Selbitz (Landkreis Hof) eingebrochen. Wir berichteten. Eine Zeugin lieferte den entscheidenden Hinweis zur Ergreifung des Täters. Der 36-Jährige aus dem Landkreis Kulmbach wurde am Montag (11. April) festgenommen.

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Peggy: Verhandlung gegen Verdächtigen Holger E. wegen Missbrauch

Parallelen scheinen sich im Lauf der neuen Ermittlungen im Fall Peggy aufzutun. Holger E. – der 29 Jahre alte Mann aus Halle, der im Rahmen des Wiederaufnahmeverfahrens ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten ist – hat 2001 offenbar eine Sexualstraftat begangen. Opfer war demnach seine damals neunjährige Nichte, der Tatort war Lichtenberg. Diese Tat soll ich im Jahr des Verschwindens von Peggy ereignet haben. Auch Peggy ist 2001 verschwunden und auch Peggy war damals 9 Jahre alt. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat Anklage erhoben. Der bereits wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestrafte Holger E. selbst ist weitestgehend geständig. Der Prozess wird am Landgericht Hof stattfinden, weil Hof das für den Tatort Lichtenberg zuständige Gericht ist. Verhandelt wird der Fall vor der Jugendkammer, weil Holger E. zum Tatzeitpunkt 17 Jahre alt war. Wann der Prozess beginnen soll, steht momentan noch nicht fest.

 


 

 

Fall Peggy: Staatsanwaltschaft Bayreuth überprüft Verdächtigen

Wieder gibt es einen neuen Verdächtigen im Fall der vor 12 Jahren verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof. Erst vor wenigen Tagen hatte das Landgericht Bayreuth angeordnet, den Prozess neu aufzurollen. Der wegen Mordes verurteilte, geistig behinderte Ulvi Kulac scheint damit entlastet. Jetzt ist ein Mann aus dem ehemals näheren Umfeld der Familie Knobloch ins Visier der Ermittler geraten. Der 40-jährige ist nicht der einzige Verdächtige, der im Zusammenhang mit dem Wiederaufnahmeverfahren verhört wird. Im Laufe der Ermittlungen werden weitere Personen überprüft, heißt es von Seiten der Staatsanwaltschaft. Der Fall Peggy kommt Anfang nächsten Jahres erneut in Bayreuth vor Gericht.

Hier ein Statement von Oberstaatsanwalt Herbert Potzel…