Tag Archiv: Zugunglück

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Bad Rodach: Kollision zwischen Zug und Pkw

EILMELDUNG (17:50 Uhr):

Wie die Polizei soeben verkündete, kam es am späten Samstagnachmittag (20. Oktober) an einem Bahnübergang in Bad Rodach (Landkreis Coburg) zu einem schweren Verkehrsunfall. Hier stießen ein Pkw und ein Zug miteinander zusammen. Nach ersten Angaben von der Unfallstelle wurden zwei Insassen im Pkw verletzt. Sie kamen nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus. An Bord des Zuges befanden sich rund ein Dutzend Personen, welche alle unbeschadet blieben. Mithilfe mehrere Taxen wurden die Reisenden schließlich zu ihren Zielbahnhöfen gebracht. Aktuell ist noch nicht klar, ob der agilis-Zug noch fahrbereit ist. Der Pkw erlitt einen Totalschaden. Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz. Die Unfallursache und auch die Schadenshöhe sind noch unbekannt. Es kommt derzeit zu Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich.

 

  • Eine offizielle Meldung der Polizei steht aus!
Bilder vom Unfallort
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Sturm in Oberfranken: Baum stürzt bei Köditz auf einen Zug

Am Freitagmorgen (13. Januar) kollidierte ein agilis-Zug auf der Strecke zwischen Hof und Bad Steben bei Köditz (Landkreis Hof) mit mehreren Bäumen. Die Insassen mussten evakuiert werden. Die Strecke ist auch am Mittag nach wie vor gesperrt.

Mehrere Bäume stürzen bei Köditz auf die Gleisen

Sturmtief Egon sorgt für massive Beeinträchtigungen im Zugverkehr. Auf der Bahnstrecke bei Köditz fuhr ein Personenzug zuerst auf einen Baum auf, welcher auf dem Gleis lag. Anschließend stürzte ein weiterer Baum direkt auf den Zug. Die Passagiere wurden glücklicherweise bei dem Unfall nicht verletzt. Die Reisenden wurden evakuiert und versorgt. Sie kamen per Bus weiter.

Dauer der Strecke noch völlig unklar

Da weiter Gefahr besteht, dass in dem Bereich weitere Bäume aufgrund des Sturmes umstürzen können, kann die Feuerwehr aus Sicherheitsgründen momentan nicht agieren, so die agilis-Pressestelle. Weder Zug noch Bäume können geborgen werden. Die Strecke bleibt bis auf weiteres gesperrt. Wie lange die Sperrung andauern wird, ist bislang noch nicht absehbar.

Erste Aufnahmen vom Unfallort
Köditz: Riesiger Baum fällt auf einen agilis-Zug
(unkommentiertes Video / Quelle: News5)
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Hallstadt: Von Zug erfasst – 28-Jähriger erlitt tödliche Verletzungen

Am frühen Freitagmorgen (30. Dezember) entdeckte eine Spaziergängerin am Mainufer zwischen Hallstadt und Dörfleins (Landkreis Bamberg) einen leblosen Körper. Der Mann dürfte am späten Donnerstagabend (29. Dezember) von einem Zug zwischen Bamberg und Hallstadt erfasst worden sein. Der Schwerverletzte schleppte sich dann offenbar noch bis zum späteren Fundort. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt.

Zugführer bemerkte Anstoß

Gegen 22:45 Uhr vernahm am Donnerstagabend ein Zugführer kurz vor dem Bahnhof in Hallstadt einen Anstoß mit einer Person, leitete einen Nothalt ein und kam im Bahnhof zum Stehen. Am Zug wurden im Anschluss Spuren gesichert, die auf eine Kollision hindeuteten.

Umfangreiche Suchmaßnahmen am Abend und in der Nacht

Daraufhin begannen umfangreiche Suchmaßnamen im Bereich der Bahnstrecke und dem weiteren Umfeld des Bahnhofes. Hierbei waren bis zum frühen Freitagmorgen neben Personensuchhunden der Polizei, einem Polizeihubschrauber, zahlreichen Streifenbesatzungen der Bamberger Polizei und der Bundespolizei auch Flächensuchhunde des Bayerischen Roten Kreuzes im Einsatz. Die Bahnstrecke war bis gegen 4:00 Uhr morgens teilweise komplett gesperrt. Die Suchmaßnahmen blieben allerdings ohne Ergebnis.

Notarzt kann nur noch den Tod feststellen

Kurz vor 8:00 Uhr entdeckte dann eine Spaziergängerin auf einer Freifläche am Mainufer am nördlichen Stadtrand von Hallstadt eine leblose Person. Ein alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Bei dem Getöteten handelt es sich um einen 28-jährigen Mann mit syrischer Staatsangehörigkeit.

Ermittlungen der Kripo dauern an

Die von den Ermittlern äußerlich festgestellten Verletzungen deuten laut Polizei derzeit darauf hin, dass es sich bei dem Mann um die vom Zug angefahrene Person handelte. Nach dem Anstoß muss der Schwerverletzte noch über einen Kilometer bis zum späteren Fundort gelaufen sein. Zur Klärung der Todesursache hat die Staatsanwaltschaft Bamberg eine Obduktion beantragt. Der Ermittlungen der Kripo Bamberg dauern an.

Coburg: Pkw-Fahrer (20) übersieht Rotlicht am Bahnübergang

Update (Mittwoch, 16. November, 10:00 Uhr):

Ein 20-Jähriger aus Rödental (Landkreis Coburg) befuhr am Dienstagabend gegen 19:30 Uhr mit seinem Pkw die Rodacher Straße in Richtung zur Bundesstraße B4. Wie die Polizei heute mitteilte, hatte sich der junge Mann zuvor verfahren und übersah orientierungslos bei Starkregen das rote Blinklicht des nicht beschrankten Bahnüberganges. Der Ford-Fahrer versuchte noch zu bremsen, konnte einen Zusammenstoß mit dem herannahenden Zug aber nicht mehr verhindern.

Autofahrer, Zugführer und Fahrgäste blieben unverletzt

Der Personenzug, der in Richtung Bad Rodach unterwegs war, befuhr den Bahnübergang mit nur mäßiger Geschwindigkeit, sodass es nur zu einer leichten Kollision kam. Fahrzeugführer, Zugführer und die acht Fahrgäste blieben unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon. Alle Fahrgäste wurden mit gestellten Taxis zu ihrem Zielort gebracht. Der Zug wurde zur Nachschau wieder in den Coburger Bahnhof gefahren.

ERSTMELDUNG (Dienstag, 15. November, 20:00 Uhr):

Wie die Polizei soeben mitteilte, kam es in Coburg zu dem Zusammenprall zwischen einem Zug und einem Pkw. Der Vorfall ereignete sich am Bahnübergang in der Rodacher Straße. Hier erfasste ein herannahender Personenzug das Auto im Frontbereich. Nach einer ersten Meldung gab es keine Verletzten. Laut der Polizeiinspektion Coburg erlitt der Fahrzeuglenker einen leichten Schock. Die Einsatzkräfte sind aktuell an der Unfallstelle tätig. Unter anderem leuchtet die Feuerwehr den Unfallort aus. Die Bahnstrecke ist aktuell gesperrt.

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Igensdorf: Mann (65) von Zug erfasst und getötet

Ein 65-jähriger Mann erlitt am Samstagvormittag (2. Juli) tödliche Verletzungen, als er nahe des Bahnhofs Igensdorf (Landkreis Forchheim) von einem Zug erfasst wurde. Die Bahnstrecke war nach dem Unglück für drei Stunden, bis gut 12:00 Uhr gesperrt.

Trotz geschlossener Schranken über die Gleise?

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Ebermannstadt wollte der Ortsansässige gegen 9:00 Uhr den Bahnübergang an der Bayreuther Straße / Forchheimer Straße trotz geschlossener Schranken und Warnlicht überqueren. Dabei nahm der Mann den kommenden Regionalzug nicht wahr, der ihn gleich darauf erfasste.

Verunfallte stirbt am Unglücksort

Trotz des schnellen Einsatzes der Rettungskräfte und eines Notarztes kam für den 65-Jährigen jede Hilfe zu spät. Der Zugführer sowie die Fahrgäste blieben unverletzt. Ein Seelsorger kümmerte sich um die Angehörigen und Augenzeugen des Unfalls. Neben zahlreichen Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, befand sich auch ein Notfallmanager der Bahn vor Ort.

Bayern: Trauerbeflaggung an staatlichen Dienstgebäuden

Aus Anlass des Gedenkgottesdienstes in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) für die Opfer des Zugunglückes am Dienstag (09. Februar) hat der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer die Trauerbeflaggung aller staatlichen Dienstgebäude in Bayern für den Sonntag (14. Februar) angeordnet.

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Bad Aibling: Schweres Zugunglück fordert elf Tote

Bei einem schweren Zugunglück in Oberbayern sind am Dienstagmorgen gegen 6:50 Uhr (9. Februar) elf Menschen ums Leben gekommen. Bei Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) stießen auf einer eingleisigen Strecke zwei Nahverkehrszüge zusammen.

Laut Angaben der Polizei wurden fast 100 Personen verletzt. Bei der Kollision der beiden Meridian-Nahverkehrszüge auf der Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim entgleiste einer der Züge. Dabei stürzten mehrere Waggons um. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten der Hundertschaften an Einsatzkräften gestalten sich vor Ort sehr schwierig, da die Unfallstelle in einem Waldgebiet liegt und an einen Fluss grenzt. Über die Ursache des Unglücks gibt es noch keine Aussagen. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ministerpräsident Horst Seehofer zum Zugunglück

Ministerpräsident Horst Seehofer zum Zugunglück in Bad Aibling: "Ich bin bestürzt und tief betroffen. Meine Gedanken sind bei den Opfern dieser schweren Katastrophe und ihren Angehörigen, denen ich mein tiefes Mitgefühl ausspreche. Mindestens acht Tote und Dutzende zum Teil Schwerverletzte haben wir heute zu beklagen. Das ist eine Tragödie für unser ganzes Land, die uns mit Trauer und Entsetzen erfüllt. Zahllose Helferinnen und Helfer sind im Einsatz, um Menschen zu bergen und sie zu versorgen. Ihnen allen danke ich für ihr vorbildliches Handeln in einer äußerst schwierigen Situation und sage von Herzen Vergelt´s Gott! Die Ursachen dieses Unglücks müssen jetzt schnell aufgeklärt werden."

Videos vom Tag
Bad Aibling: Zugunglück in Oberbayern fordert zehn Opfer
Unser Bericht vom Tag mit freundlicher Unterstützung von RFO!
Bad Aibling: Zwei Nahverkehrszüge prallen ineinander
Unkommentiertes Video vom Unfallort (Quelle: RFO)
Konsequenzen auf den politischen Aschermittwoch

Das Zugunglück hat auch Konsequenzen für den politischen Aschermittwoch. Die großen bayerischen Volksparteien haben ihre Hauptveranstaltungen zum Aschermittwoch abgesagt. Aus Trauer um die Opfer und aus Respekt vor den Verletzten und Hinterbliebenen verbiete sich der traditionelle Schlagabtausch auf Landesebene, so der Tenor aus den Partei-Zentralen. Etwas anders sieht es auf Oberfranken-Ebene aus. Hier lagen uns zum Redaktionsschluss noch keine Informationen über geplante Absagen der Aschermittwochsveranstaltungen vor.

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Meeder (Lkr. Coburg): Zug übersehen – Regionalbahn prallt in Pkw

Zu einem schweren Unfall kam es am Donnerstagnachmittag (30. April) gegen 17:30 Uhr am unbeschrankten Bahnübergang an der Staatsstraße 2205 in Richtung Bad Rodach (Landkreis Coburg), unterhalb des Fuchsberges. Hierbei stieß ein Pkw mit einem Agilis-Regionalzug zusammen.

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