Wie die Polizei am Dienstag (14. Juli) mitteilt, kam es auf der A73 bei Strullendorf im Landkreis Bamberg zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen. Ein 30 Jahre alter Autofahrer war laut Polizei mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn unterwegs und übersah dabei den stockenden Verkehr. Im Rückstau kam es zudem zu einem weiteren Auffahrunfall.
30-Jähriger übersieht stockenden Verkehr und bremst stark ab
Der 30-Jährige war am Montagnachmittag (13. Juli) auf der A73 in Richtung Nürnberg unterwegs. Auf Höhe von Strullendorf im Landkreis Bamberg fuhr er auf dem linken Fahrstreifen. Da er seine Geschwindigkeit offensichtlich nicht an die Verkehrsverhältnisse angepasst hatte und unangemessen schnell unterwegs war, übersah er, dass der Verkehr vor ihm ins Stocken geraten war, und bremste stark ab.
30-Jähriger weicht aus, kracht in Lkw-Gespann und prallt gegen Leitplanke
Da der 30-Jährige trotz Vollbremsung befürchtete, mit dem vorausfahrenden Pkw zu kollidieren, wich er auf den rechten Fahrstreifen aus. Dort fuhr ein Lkw-Gespann mit einem 55-jährigen Fahrer, auf dessen Anhänger er stattdessen mit hoher Wucht auffuhr. Anschließend schleuderte der Skoda gegen die Außenschutzplanke.
Einsatzkräfte müssen Autobahn voll sperren
Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Die A73 musste für die Rettungs- und Bergungsarbeiten kurzzeitig voll gesperrt werden. Am Skoda des 30-Jährigen entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf über 30.000 Euro geschätzt.
Auffahrunfall im Rückstau
Im Rückstau kam es zudem zu einem weiteren Auffahrunfall. Dabei fuhr eine 34-jährige BMW-Fahrerin auf das Heck eines Sattelzuges auf, der von einem 64-jährigen Mann gesteuert wurde. Als Ursache gab die 34-Jährige an, dass ihr Fuß von der Bremse ihres bereits stehenden Automatikfahrzeugs gerutscht sei. Dadurch setzte sich der BMW wieder in Bewegung und prallte gegen den Anhänger. Auch bei diesem Unfall wurde niemand verletzt. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.