Aufgrund der andauernden Trockenheit und sommerlichen Temperaturen herrscht in weiten Teilen Oberfrankens derzeit eine hohe Waldbrandgefahr der Stufe 4. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet auch in den kommenden Tagen mit einem unverändert erhöhten Brandrisiko, weshalb in der Natur weiterhin höchste Vorsicht geboten ist.
Luftbeobachtungen am vergangene Wochenende
Der Waldbrandgefahrenindex des DWD zeigt aktuell für zahlreiche Gebiete in Oberfranken die Warnstufe vier von fünf an, was einer hohen Gefahr entspricht. Bereits am vergangenen Wochenende kündigte die Regierung Luftbeobachtungsflüge an, jedoch zeigte der Waldbrandgefahrenindex damals teilweise Stufe fünf an. Aus der Luft sollen Beobachter mögliche Brandherde in den Wäldern schnellstmöglich lokalisieren, bevor sich die Flammen unkontrolliert ausbreiten können. Aktuell sind für das kommende Wochenende noch keine Flüge geplant, das könne sich aber im Laufe der Woche je nach Wetterlage ändern, so die Regierung von Oberfranken auf Anfrage von TVO. Da kurzfristig kein ergiebiger Regen in Sicht ist, bleibt das Risiko für eine Entzündung der ausgetrockneten Vegetation besonders in den heißen Nachmittagsstunden bestehen.
Strikte Verhaltensregeln für Ausflügler
Mit Blick auf die Gefahrenlage der Stufe 4 weisen die örtlichen Behörden eindringlich auf das strikte Rauch- und Feuerverbot in den oberfränkischen Wäldern hin. Zudem dürfen Fahrzeuge keinesfalls auf trockenen Wiesen oder Waldwegen abgestellt werden, da heiße Motorenteile den Untergrund sofort entzünden könnten. Waldbesucher werden dringend gebeten, achtsam zu sein und bei jeglichem Verdacht auf Rauchentwicklung sofort die Feuerwehr unter 112 zu alarmieren. Erst wenn spürbare Niederschläge einsetzen und die Temperaturen sinken, ist mit einem Rückgang der aktuellen Warnstufe zu rechnen.