Die Bamberger Verkehrspolizei hat am Mittwochnachmittag (14. Oktober) einen 39-jährigen Mann gestoppt, der alkoholisiert auf einem stark frisierten Elektrofahrrad unterwegs war. Weil das Gefährt ohne Tretbewegungen bis zu 37 km/h erreichte, erwarten den Fahrer nun unter anderem Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und fehlendem Versicherungsschutz.
Motorrad statt Fahrrad
Schleierfahndern war der Mann im Bamberger Osten aufgefallen, da er recht zügig fuhr, ohne dabei überhaupt in die Pedale zu treten. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass das Zweirad mit einer Gashebelsteuerung ausgestattet war und somit rechtlich als versicherungspflichtiges Kleinkraftrad galt, für das der Mann keinen Führerschein der Klasse AM besaß.
Unter Alkoholeinfluss am Lenker
Zusätzlich bemerkten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch bei dem 39-Jährigen. Ein freiwilliger Test ergab schließlich einen Wert von über 0,8 Promille, woraufhin die Polizei das manipulierte Zweirad zur technischen Begutachtung sicherstellte. Der Mann musste seinen Weg zu Fuß fortsetzen und blickt nun neben den Strafanzeigen auch einem Bußgeldverfahren samt Fahrverbot entgegen.