Das Amtsgericht Bayreuth hat das Insolvenzverfahren über die Betriebsgesellschaft der Bayreuth Tigers wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet. Damit ist das Ende des Profi-Eishockeys unter der bisherigen Gesellschaft auch juristisch besiegelt.
Eröffnung des Insolvenzverfahrens genehmigt
Dem Verfahren war der im April 2026 gestellte Insolvenzantrag vorausgegangen. Nach eingehender Prüfung der wirtschaftlichen Situation durch den Insolvenzverwalter und Gutachter Peter Roeger wurden die Voraussetzungen für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens bestätigt.
Noch vorhandenes Vermögen wird verwertet
Im Rahmen des Verfahrens wird das noch vorhandene Vermögen der Gesellschaft verwertet. Gläubiger sind aufgefordert, ihre Forderungen bis zum 7. August 2026 beim Insolvenzverwalter anzumelden.
Profispielbetrieb beendet
Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens beginnt die geordnete Abwicklung der Betriebsgesellschaft. Eine Fortführung des bisherigen Profispielbetriebs ist damit nicht mehr möglich.