In Bamberg wurde ein 41-jähriger Mann am Sonntagabend (15. Februar) mit mehreren Messerstichen schwer verletzt und überlebte die Attacke nur knapp. Die Tatverdächtige – eine Bekannte des Opfers – befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Mann in Bamberger Wohnung niedergestochen
Wie die Staatsanwaltschaft Bamberg und das Polizeipräsidium Oberfranken in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilen, gerieten die 21-jährige deutsch-amerikanische Beschuldigte und ihr 41 Jahre alter deutscher Bekannter nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kurz vor Mitternacht in der Wohnung der Frau in einen heftigen Streit. Im Verlauf der zunächst nur verbalen Auseinandersetzung soll die Beschuldigte schließlich mehrfach mit einem Küchenmesser auf den Mann eingestochen haben.
Opfer nach Notoperation außer Lebensgefahr
Ihm gelang es, aus der Wohnung zu flüchten und Nachbarn durch Hilferufe auf sich aufmerksam zu machen, die umgehend den Notruf wählten. Die Einsatzkräfte trafen den 41-Jährigen blutüberströmt und mit mehreren Stichverletzungen an. Der Rettungsdienst transportierte ihn in ein Bamberger Krankenhaus, wo er notoperiert werden musste. Nach aktuellem Stand befindet sich der Mann mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.
Tatverdächtige lässt sich widerstandslos festnehmen
Die Tatverdächtige wurde noch vor Ort widerstandslos festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg wurde die junge Frau am Montag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung erließ. Die weiteren Ermittlungen werden in enger Abstimmung der Staatsanwaltschaft Bamberg mit der Kriminalpolizei Bamberg geführt.