Diese „Spritztour“ hatte es in sich: Ein 17-Jähriger schnappte sich am späten Freitagnachmittag (14. August) in Burgeberach (Landkreis Bamberg) einen motorisierten Krankenfahrstuhl und drehte damit seine Runden am Dorfweiher. Doch die Fahrt endete abrupt – der Jugendliche krachte gegen eine Parkbank.
Jugendlicher hat knapp 3 Promille im Blut
Als die Polizei zur Unfallaufnahme kam, staunten die Beamten allerdings nicht schlecht: Der 17-Jährige hatte sage und schreibe 2,92 Promille Alkohol im Blut.
Auch 72-jähriger Eigentümer erheblich alkoholisiert
Doch damit nicht genug: Bei der Unfallaufnahme kam ein weiterer kurioser Fall ans Licht. Auch der 72-jährige berechtigte Nutzer des Krankenfahrstuhls war zuvor offenbar stark alkoholisiert mit dem Gefährt unterwegs gewesen.
Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr
Damit gibt es in diesem Fall gleich zwei betrunkene Fahrer eines Krankenfahrstuhls: Gegen den Jugendlichen und den 72-Jährigen laufen nun Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr. Der Krankenfahrstuhl wurde an der Beleuchtung und der Verkleidung beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf rund 500 Euro.