Am Montag (11. Mai) kam es in Bayreuth zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen zwei Familien, die die Polizei nun vor die Aufgabe stellt, den genauen Tathergang zu rekonstruieren. Gegen 16:00 Uhr eskalierte ein Konflikt, der seinen Ursprung bereits kurz zuvor an der Zentralen Omnibushaltestelle (ZOH) genommen hatte.
Provokation per Hupe führt zum Eklat
Nach dem ersten Aufeinandertreffen an der ZOH suchte die Familie des vermeintlich Geschädigten die Konfrontation mit der gegnerischen Partei in der Albrecht-Dürer-Straße. Aus einem Fahrzeug heraus forderten sie ihre Rivalen durch massives Hupen auf, den Streit auf offener Straße auszutragen. Die Kontrahenten ließen sich auf die Provokation ein, woraufhin sich ein kurzes Wortgefecht entwickelte, das binnen kürzester Zeit in eine heftige Schlägerei ausartete.
Zivilcourage beendet die Schlägerei
Einem couragierten Eingreifen eines bislang unbekannten Passanten ist es schließlich zu verdanken, dass die Handgreiflichkeiten beendet werden konnten. Der Zeuge bewies erheblichen Mut, als er sich zwischen die rivalisierenden Gruppen stellte und so eine weitere Eskalation verhinderte.
Ermittler bitten Bevölkerung um Mithilfe
Da sich dieser wichtige Helfer sowie weitere Zeugen vor dem Eintreffen der Beamten vom Ort des Geschehens entfernten, bittet die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt nun um Mithilfe. Insbesondere der Mann, der schlichtend eingriff, sowie Passanten und Autofahrer, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0921-5062130 bei den Ermittlern zu melden.